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Test: Sony Vaio Duo - Slider-Ultrabook für Windows 8

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Seite 11: Fazit

Sonys Vaio Duo ist das zweite explizite Windows-8-Design, das wir im Test haben. Wie beim Dell XPS 12 gilt auch bei Sonys Testkandidat, dass das Ultrabook in sehr vielen Bereichen (wie dem Display oder dem Handling) vollends überzeugen kann, an anderer Stelle (wie den Eingabegeräten) aber auch strauchelt.

Die ersten Monate mit Windows 8 werden geprägt sein von der Frage, welches der neuen Convertible-Konzepte sich wirklich durchsetzen wird, feststeht aber jetzt, dass alle Überlegungen der Hersteller an mancher Stelle Vorteile bieten, an anderer Stelle aber auch schwächeln.

Das von Sony genutzte Slider-Konzept hat gleich mehrere Vorteile. Es ermöglicht eine One-Device-Lösung, sodass immer alles Wichtige mit dabei ist. Auch ermöglicht das Design ein kompakteres und leichteres Gehäuse, als die von Dell gewählte Lösung eines rotierenden Displays. Da darüber hinaus die Optik stimmt, zahlreiche Anschlüsse vorhanden sind und auch noch die Materialgüte sowie die Verarbeitungsqualität stimmen, könnte man meinen, dass Sony an dieser Stelle alles richtig gemacht hat. Sehr schön ist übrigens auch der beiliegende Stift, der sich dann als praktisch erweist, wenn das Vaio Duo in der Uni genutzt werden soll.

Das One-Device-Konzept hat jedoch auch einen entscheidendenden Nachteil: Man muss sich immer mit dem ganzen Gerät auseinandersetzen und kann nicht einfach die Tastatur abdocken. Zwar ist das Vaio Duo mit 1,3 kg etwas leichter als das XPS 12, im Grunde genommen aber immer noch viel zu schwer, um es als „echtes“  Tablet nutzen zu können. Wie bei Dell heißt es also auch bei Sony, dass sich die Tablet-Nutzung optimalerweise auf Bereiche beschränken sollte, in denen das Gerät abgestützt werden kann. Viele Nutzer beklagen sich darüber, dass das iPad für die klassische Einhand-Nutzung zu schwer ist – das Vaio Duo wiegt noch einmal rund das Doppelte, das sollte man sich immer bewusst machen. Zum Glück kann aktuell jeder User die optimale Kombination für seinen Anwendungsbereich herausfinden.

Den deutlich größeren Nachteil in Sonys Design sehen wir aber darin, dass das Display nur zwei Drittel des Platzes auf dem Top-Case preisgibt. So muss Sony leider bei der Tastatur sparen und das Touchpad direkt wegrationalisieren. Auch wenn Letzteres beim Vorhandensein eines Touch-Displays sicherlich massiv an Bedeutung verliert, ganz darauf verzichten möchten wir nicht – zumal der von Sony alternativ integrierte Touchpoint eine gewöhnungsbedürftige Alternative ist. Die Tastatur hat mit recht kleinen Tasten und einem kurzen Hub zu kämpfen, daran gewöhnt man sich aber recht schnell. Deutlich ungewohnter ist hingegen, dass es keine Handballenauflage gibt. Praktischerweise hat sich Sony dazu entschlossen, eine Hintergrundbeleuchtung zu integrieren, was sich als sehr angenehm erweist.

Auf dem aktuell üblichen Level pendelt sich die Leistung der Hardware ein. Das ist keine echte Überraschung, basieren alle Ultrabooks doch in etwa auf den gleichen Grundkomponenten. Eine gute Wahl hat Sony mit der genutzten Toshiba-SSD getroffen, die eine exzellente Leistung abliefert.

Nicht minder exzellent ist aber das verbaute Display. Das 11 Zoll durchmessende FullHD-Panel nutzt die IPS-Technik und kann entsprechend mit satten Farben und einer hohen Blickwinkel-Unabhängigkeit aufwarten. Noch dazu ist das Panel extrem hell und bietet einen hohen Kontrastumfang. Da fällt es gleich noch leichter, dem Vaio Duo sein stark verspiegeltes Display zu verzeihen. Störend ist aber, dass Sony das Display im Akku-Betrieb merklich herunterdrosselt, was dem Mobilitätsgedanken alles andere als zuträglich ist.

In der reinen Tablet-Nutzung ist ungewohnt, dass das Vaio Duo Geräusche von sich gibt, was bei einem Blick auf die genutzte Hardware aber nicht im Geringsten überraschend ist. Schön ist aber, dass Vaio stets angenehm leise bleibt und nie unangenehm aus der Rolle fällt.

Abschließend kann das Convertible-Ultrabook mit einer guten Akkulaufzeit und einem niedrigen Stromverbrauch aufwarten, sodass Sonys Vaio Duo seinem hochmobilen Anspruch zu jeder Zeit gerecht wird.

Alles in allem ist das Sony Vaio Duo ein überzeugendes Convertible-Ultrabook, das gerade aufgrund seines erstklassigen Displays und des intuiitven Slider-Mechanismus punkten kann. Letzterer ist uns einen Technik-Award wert.

ta sony vaio duo s

Positive Aspekte des Sony Vaio Duo:

  • sehr gute Verarbeitung
  • Slider-Mechanismus
  • tolles Display

Negative Aspekte des Sony Vaio Duo:

  • als Tablet zu schwer
  • ungewohnte Eingabegeräte

 

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
w7 ist ein rundum gelungenes produkt im gegensatz zu vista und war grad bei firmen das bessere ablöseprodukt denn dort wurde der xp lifecycle bis zum maximum ausgereizt ,dann erst win2008 server implementiert danach die clients auf neue generation getauscht,step by step.win8 wird auch bloss ein übergangsprodukt, der nachfolger steht doch schon an der startlinie
#6
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Ich habe die Angaben zum Stift noch ergänzt.
#7
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Danke für die nachgereichten Infos.

Damit ist auch dieses Tablet ein FAIL
Grund: Batterie im Stift. das kann doch wohl alles nicht wahr sein?! Da gibt es seit 10 Jahren ne Technik, die bei Stiften OHNE Batterie auskommt, und dann Das!
Dass das Ding nicht verstaut werden kann, klassifiziert dieses "Convertible" als ein Schicki-Micki-Spielzeug für den leichtgläugiben potentiellen Käufer und disqualifiziert das Gerät für Leute, die damit produktiv oder kreativ arbeiten wollen.

Die Zeit der echten Convertibles scheint wohl leider zu ende zugehen.

Naja mein letztes Produkt von Sony war ein MP3-Player mit wechselbaren Akku - daran wird auch dieses Convertible nichts ändern.
#8
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
Macht ihr auch noch einen Test zum Padfone 2?
#9
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
Das Konzept hat zwar seine Reize, verliert aber viel zu viel vom Notebook. Da finde ich atm das Konzept Taichi besser :/

Der größte Fail ist in meinen augen der Stift. Schlechte Technik und bei einem so dickem Gerät nicht mal verstaubar. Immerhin HD
#10
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Registriert seit: 14.07.2010
Baden Württemberg
Matrose
Beiträge: 5
Der Habenwill-Faktor ist bei dem Gerät wirklich enorm!! Seit den UX-Geräten endlich mal wieder ein richtig geiles Produkt von Sony!! Die normalen Notebooks von Sony haben mir noch nie gefallen aber das hier ist Weltklasse!
#11
Registriert seit: 16.10.2004
Schleswig-Holstein
Gefreiter
Beiträge: 52
Gibt günstigere Schminkspiegel.
#12
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
Also ich hatte das Gerät heute mal in der Hand und ich muss sagen , der Mechanismus ist extrem scheiße.

Überhaupt nicht intuitiv, ich hab ewig gebraucht das dingen auf zu bekommen und hatte ein extrem mulmiges gefühl dabei!
#13
customavatars/avatar123969_1.gif
Registriert seit: 25.11.2009
Karlsruhe
Korvettenkapitän
Beiträge: 2319
Zitat Schugy;19897887
Gibt günstigere Schminkspiegel.


Bist wohl ein ganz witziger -.-
#14
customavatars/avatar42587_1.gif
Registriert seit: 06.07.2006
Bayern
Flottillenadmiral
Beiträge: 5662
Zitat Cold_Flame;19886802
1. negativer Aspekt, ein zu zu viel^^
und Aspekt schreibt man anders :D


Ohne negative Aspekte wäre das doch Werbung?!

Was bei dem Teil wirklich Fail ist: Dass es keine Halterung für den Stift gibt. Bzw. nur im Ansteckakku...
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