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Test: Schenker Notebooks XMG P502 Pro mit GTX 675MX

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Seite 5: Die Ausstattung

 

Auf der ersten Seite haben wir bereits einen Blick auf die von Schenker eingesetzte Hardware geworfen, nun wollen wir etwas weiter ins Detail gehen. Auch hier sei aber noch einmal angemerkt, dass es sich bei unserem Testprobanden um eine exemplarische Zusammenstellung handelt. CPU-technisch kann ab einem i3-Prozessor bis hin zur Extreme-Edition alles eingesetzt werden, CPU-seitig stellt eine GeForce GTX 660M das kleinste, eine GeForce GTX 670M das günstigste Modell dar. Wer hoch hinaus möchte, kann aber auch eine GTX 680M oder eine Radeon HD 7970M einsetzen .

Schenker Notebooks XMG P502
Schenker Notebooks XMG P502

Als CPU setzt Schenker bei unserer Konfiguration ohne Frage auf das aktuell interessanteste Modell im Quad-Core-Bereich. Kam bislang der Core i7-3610QM als das Brot-und-Butter-Modell in dem Großteil der mit einem 4-Kerner ausgestatteten Ivy-Bridge-Notebooks zum Einsatz, wird diese Rolle künftig wohl der i7-3630QM übernehmen, bei dem es sich um das passende Refresh-Modell handelt. Mit einem Grundtakt von 2,4 GHz und einem maximalen Turbotakt von 3,4 GHz ist der 3630QM genau 100 MHz höher getaktet als sein Vorgänger – wer also bereits einen i7-3610QM nutzt, sollte sich nicht ärgern. Die übrigen Daten entsprechen dem Vorgänger. Die im 22-nm-Verfahren gefertigte CPU basiert auf der Ivy-Bridge-Technik, die TDP wird mit 45 Watt angegeben und Dank HyperThreading können bis zu acht Aufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden.  Der L3-Cache des Prozessors kann 6 MB in die Waagschale werfen.

Auch eine integrierte Grafik gibt es in Form der HD4000 natürlich. Die besitzt einen Takt von 650 MHz und läuft im Turbo-Modus mit bis zu 1150 MHz.

NVIDIAs Start in das GeForce-Zeitalter der 6er-Generation war etwas holprig. Kepler gab es nur für die Mittelklasse-Modelle, im High-End-Segment kamen schlichtweg höher getaktete Fermi-GPUs eingesetzt – im Grunde genommen ein No-Go. Erst die GeForce GTX 680M (zum Test) brachte die aktuelle Kepler-Architektur in das Mobile-High-End-Segment. Das ändert sich nun, denn NVIDIA hat einige MX-Modelle auf den Markt gebracht, unter anderem die im Schenker Notebooks P502 verbaute GeForce GTX 675 MX.
NVIDIA hat dabei nicht nur die Architektur auf Vordermann gebracht und setzt nun auf den GK104-Chip, der 192 Cuda-Cores auf acht Shader-Einheiten aufteilt. NVIDIA differenziert die verschiedenen Modelle nun über die Anzahl der freigeschalteten Shader-Blöcke -  bei der GeForce GTX 675MX sind fünf Einheiten aktiv. Ebenfalls mit von der Partie ist nun der Turbo-Modus, auf den wir in unserem Artikel zur Kepler-Desktop-Variante genauer eingegangen sind.

Alles in allem bietet die GeForce GTX 675 MX einen Kern- und Shadertakt von 600 MHz. Der Speichertakt des 3 GB fassenden Grafikspeichers beläuft sich auf 900 MHz. Angebunden wird der GDDR5-RAM über ein 256 Bit breites Interface.

Aber auch die weitere Ausstattung kann sich sehen lassen. Samsung hat seine beliebte SSD 830-Generation erst vor kurzem durch das SSD 840-Modell abgelöst, das ist unserem Test auf der ganzen Linie überzeugen konnte. Schenker verbaut in unserer Testkonfiguration ein Laufwerk mit einem Fassungsvermögen von 250 GB – das dürfte für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend sein. Wer große Mediensammlungen direkt auf seinem Notebook ablegen möchte, der hat aber die Möglichkeit auch ein zweites Laufwerk hinzuzukonfigurieren. Der Arbeitsspeicher stammt aus dem Hause Corsair und bringt es auf 16 GB, ist also mehr als ausreichend dimensioniert. Als optisches Laufwerk kommt ein klassischer Multiformat-DVD-Brenner zum Einsatz, der für das Anwendungsgebiet des P502 unseres Erachtens die richtige Wahl ist.

Schenker Notebooks XMG P502
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3630QM
Prozessor - Grundtakt: 2,4 GHz
Prozessor - Turbotakt:

3,4 GHz

Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 16 GB - DDR3
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 675MX
Grafikkarte - Grafikspeicher 3 GB
Festplatte

1x 250 GB

Festplatte - Geschwindigkeit SSD
Optisches Laufwerk DVD-Brenner
Monitor 
Display - Diagonale:

15,6 Zoll

Display - Auflösung: 1920 x 1080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 13 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 98
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Maße 87 x 47 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Touchscreen: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: 1
DisplayPort: 1
VGA: -
USB 2.0: 1
USB 3.0 3
Firewire 1
eSATA: 1 (shared)
Audio: Line-Out/Line-in/Mik/Digital
Gehäuse 
Akku: 76,96 Wh
Material: Aluminium + Kunststoff
Gewicht:
Abmessungen: 378 x 256 x 43
Preis und Garantie 
Preis: ca. 1589 Euro
Garantie: 24 Monate

 

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 09.01.2004

Kapitänleutnant
Beiträge: 1823
Sieht ja echt geilomatiko aus!
Aber wenn ich die Preise sehe, denke ich mir, dafür kann ich mir auch 2 Desktops bauen :-/
#2
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Registriert seit: 20.08.2010
In the middle of nowhere
Kapitänleutnant
Beiträge: 1872
Viel ulkiger finde ich aber, das ich das P702 mit den gleichen Komponenten (3630QM, 675MX, 8GB RAM, 320GB HDD; Intel 6235 WLAN, BluRay Combo) für 3 Euro mehr bekomme.. Wieso sollte ich dann das kleinere wählen, wenn beide eh schon Brocken sind was die Mobilität anbelangt?!

Das Book performed echt nicht schlecht, aber bei dem Preis bekomme ich auch Konkurrenz Books mit gleicher oder besserer Performance, selbst Alienware Geräte die bereits ein OS etc. mitliefern. Im Endeffekt schenkt sich doch das ganze Gaming-Barebone Lager preislich gar nichts, sei es mysn, deviltech, hawkforce oder Alienware/Dell.
#3
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 641
Alienware-Geräte zu dem Preis mit gleicher Performance musst du mal zeigen, da landest du eher bei ~2000,- €. Außer vielleicht du bestellst das Ding nackt und rüstest alles selber nach, aber das steht dir bei anderen Herstellern ja auch frei.
#4
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Registriert seit: 20.08.2010
In the middle of nowhere
Kapitänleutnant
Beiträge: 1872
1649 Euro mit dell.awardspace.info Gutschein, m17x R4, 3630QM, ATi 7970M, 6 GB RAM (den, wie auch eine SSD kaufst besser im Laden), 500 Gb HDD, Full HD Display, Win7 Pro, 1 Jahr vor Ort Service am nächsten Tag.. Wenn du nun noch anrufst, dann kann es passieren, dass du bei einem netten VK noch unter 1600 landest oder eben was on top bekommst.. Wenn man natürlich direkt von der Stange ohne sich vorher Infos einzuholen einen AW kauft, dann zahlt man dementsprechend auch mehr.. Dell/AW hat immer wieder Aktionen, bei denen man einiges sparen kann und dann kosten die Geräte inkl. Windows Lizenz genauso viel wie ein Clevo/MSI Pendant ohne eine solche und ohne Vor Ort Service. Ich habe die letzten Wochen/Monate und auch letztes Jahr "Stunden" mit vergleichen verbracht und war nachher mit einem m17x R billiger dran als bei jeglichem Barebone Hersteller und habe nun sogar 2 Jahr VOS.
#5
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 641
Aber genau das ist doch der Punkt. Wenn man bei allen Clevo-Anbietern rumfragt wird man auch dort sich ein Gerät bestellen können zu besseren Konditionen und mit der Möglichkeit viel selber nachzurüsten.

Mich persönlich nervt bei Dell/AW das Gutschein- und Basar-Verhalten. Heute krieg ich das Gerät für 1700, morgen für 1600 und danach wieder für 1800. Aber damit muss man sich halt anfreunden können.
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