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Test: Schenker Notebooks XMG P502 Pro mit GTX 675MX

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Seite 11: Fazit

 

Das Schenker Notebooks XMG P502 Pro kann den positiven Eindruck des großen Bruders bestätigen und stellt mit einem hervorragend verarbeiteten Gehäuse, einer sehr guten Tastatur sowie einer erstklassigen Hardwarezusammenstellung samt potenter Grafikkarte eine runde Sache dar.

Das von Schenker genutzt Clevo P150EM ist sicherlich nicht das aufregendste Gehäuse, Clevo hat hinsichtlich der Materialwahl in den letzten Jahren Fortschritte gemacht. Der genutzte Softtouch-Kunsstoff fasst sich hochwertig an und erweist sich als angenehm unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Auch das im Bereich der Tastatur genutzte Aluminium bestätigt den hochwertigen Eindruck und ermöglicht darüber hinaus ein steifes Top-Case. Neben der Materialgüte kann auch die Verarbeitungsqualität überzeugen. Gerade designtechnisch und hinsichtlich der kleinen aber feinen Details bieten Alienware oder ASUS aber noch einmal die runderen Gesamtpakete.

Die Anschlussausstattung erweist sich als umfangreich, vollständig und recht gut auf die verschiedenen Seitenteile des Notebooks aufgeteilt. Einzig einen zusätzlichen USB-Port auf der Rückseite hätten wir uns noch gewünscht .

Eine vorzügliche Vorstellung liefert die Tastatur ab, die baugleich mit der des P702 ist und unseres Erachtens hinsichtlich des Tippgefühls mit zum Besten gehört, was aktuell verfügbar ist. Insbesondere der extrem definierte Druckpunkt hat es uns angetan. Im Gegenzug setzt man aber auf ein wirres Tastaturlayout, das den Umstieg zwischen Desktop und Notebook nur unnötig erschwert. Gerade Nutzer, die nicht nur an einem Gerät arbeiten, kommen hier immer wieder ins Trudeln. Deutlich besser gefällt uns da schon die integrierte Hintergrundbeleuchtung. Das Touchpad könnte für unseren Geschmack gern noch etwas größer sein, besitzt aber eine hohe Präzision.

Seine Stärke spielt unser Testnotebook natürlich beim Leistungscheck aus. Insbesondere die neue GeForce GTX 675MX kann uns auf der ganzen Linie überzeugen, kommt sie der GeForce GTX 680M doch schon recht nahe, ist dafür aber ein gutes Stück günstiger. Preistechnisch stellt sie damit vielmehr eine gute Alternative zur Radeon HD 7970M dar, die je nach Benchmark mal schneller, mal langsamer ist. Dass der Intel Core i7-3630QM und die Samsung SSD 840 eine hervorragende Leistung bieten, ist wenig überraschend und kein großes Geheimnis. So stellt sich unsere Testkonfiguration nicht nur als sehr leistungsstark, sondern auch als extrem aktuell dar.

Das Display hinterlässt ebenfalls einen positiven Eindruck. Das matte Panel ist angenehm hell und bietet darüber hinaus einen großen Kontrastumfang und kann subjektiv mit einer sehr angenehmen Farbdarstellung aufwarten. Die verbaute Hardware stellt natürlich mehr als genügend Leistung bereit, um es mit der hohen nativen FullHD-Auflösung aufzunehmen.

Das von Clevo eingesetzte Kühlsystem hat die leistungsstarken Komponenten gut im Griff, sodass es kein Throtteling gibt, gehört aber nicht zu den leisesten Gesellen. In der Masse der Gaming-Notebooks fällt unser Testkandidat lautstärketechnisch aber weder positiv noch negativ auf.

Auch ein Blick auf den Stromverbrauch und die Akkulaufzeit offenbaren eine überzeugende Vorstellung. Das P502 erweist sich im Idle als angenehm sparsam, unter Last schlagen die verbauten Komponenten dann aber doch zu, wobei sich die GTX 675MX als sparsamer zeigt als hier Vorgänger. Dank eines großen Akkus kann auch recht gut fernab der Steckdose gewerkelt werden, wobei die Abmaße und das Gewicht natürlich einen Strich durch die ultramobile Rechnung machen.

Alles in allem ist das Schenker Notebooks XMG P502 Pro eine reinrassige Gaming-Maschine, die ein überzeugendes Gehäuse mit einer ganzen Menge äußerst aktueller und leistungsstarker Komponenten verbindet und sich kaum Schwachstellen leistet – das ist uns einen Excellent-Hardware-Award wert.

eh schenker p502 s

Positive Aspekte des Schenker Notebooks XMG P502 Pro:

  • Hochwertiges Gehäuse
  • Sehr hohe Gaming-Leistung
  • Tastatur mit erstklassigem Tippgefühl
  • Sehr gutes Display
  • Gute Akkulaufzeit

Negative Aspekte des Schenker Notebooks XMG P502 Pro:

  • Minimale Individualität
  • Laut unter Last
  • Wirres Tastaturlayout

 

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 09.01.2004

Kapitänleutnant
Beiträge: 1823
Sieht ja echt geilomatiko aus!
Aber wenn ich die Preise sehe, denke ich mir, dafür kann ich mir auch 2 Desktops bauen :-/
#2
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Registriert seit: 20.08.2010
In the middle of nowhere
Kapitänleutnant
Beiträge: 1872
Viel ulkiger finde ich aber, das ich das P702 mit den gleichen Komponenten (3630QM, 675MX, 8GB RAM, 320GB HDD; Intel 6235 WLAN, BluRay Combo) für 3 Euro mehr bekomme.. Wieso sollte ich dann das kleinere wählen, wenn beide eh schon Brocken sind was die Mobilität anbelangt?!

Das Book performed echt nicht schlecht, aber bei dem Preis bekomme ich auch Konkurrenz Books mit gleicher oder besserer Performance, selbst Alienware Geräte die bereits ein OS etc. mitliefern. Im Endeffekt schenkt sich doch das ganze Gaming-Barebone Lager preislich gar nichts, sei es mysn, deviltech, hawkforce oder Alienware/Dell.
#3
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 641
Alienware-Geräte zu dem Preis mit gleicher Performance musst du mal zeigen, da landest du eher bei ~2000,- €. Außer vielleicht du bestellst das Ding nackt und rüstest alles selber nach, aber das steht dir bei anderen Herstellern ja auch frei.
#4
customavatars/avatar139178_1.gif
Registriert seit: 20.08.2010
In the middle of nowhere
Kapitänleutnant
Beiträge: 1872
1649 Euro mit dell.awardspace.info Gutschein, m17x R4, 3630QM, ATi 7970M, 6 GB RAM (den, wie auch eine SSD kaufst besser im Laden), 500 Gb HDD, Full HD Display, Win7 Pro, 1 Jahr vor Ort Service am nächsten Tag.. Wenn du nun noch anrufst, dann kann es passieren, dass du bei einem netten VK noch unter 1600 landest oder eben was on top bekommst.. Wenn man natürlich direkt von der Stange ohne sich vorher Infos einzuholen einen AW kauft, dann zahlt man dementsprechend auch mehr.. Dell/AW hat immer wieder Aktionen, bei denen man einiges sparen kann und dann kosten die Geräte inkl. Windows Lizenz genauso viel wie ein Clevo/MSI Pendant ohne eine solche und ohne Vor Ort Service. Ich habe die letzten Wochen/Monate und auch letztes Jahr "Stunden" mit vergleichen verbracht und war nachher mit einem m17x R billiger dran als bei jeglichem Barebone Hersteller und habe nun sogar 2 Jahr VOS.
#5
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 641
Aber genau das ist doch der Punkt. Wenn man bei allen Clevo-Anbietern rumfragt wird man auch dort sich ein Gerät bestellen können zu besseren Konditionen und mit der Möglichkeit viel selber nachzurüsten.

Mich persönlich nervt bei Dell/AW das Gutschein- und Basar-Verhalten. Heute krieg ich das Gerät für 1700, morgen für 1600 und danach wieder für 1800. Aber damit muss man sich halt anfreunden können.
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