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Test: 13" MacBook Pro mit Retina-Display

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Seite 2: Gehäuse und Anschlüsse

Gehäuse und Anschlüsse:

Mit 13,4 x 21,9 cm ist das 13" MacBook Pro mit Retina-Display nur geringfügig kleiner als das Non-Retina-Modell, dafür aber mit 1,9 cm deutlich dünner (gegenüber 2,41 cm). Für die Mobilität wichtig ist auch das Gewicht, das von 2,06 auf 1,62 kg reduziert werden konnte. Nimmt man nun noch das 13" MacBook Air im Vergleich hinzu, ist dieses mit 1,7 cm nur noch 2 mm dünner und mit 1,35 kg auch nur noch 300 g leichter. Das 15" MacBook Pro mit Retina-Display ist sogar noch dünner als der kleinere Bruder, aber natürlich aufgrund des Displays etwas größer. Beim Gewicht geben sich das 15" MacBook Pro mit Retina-Display und das 13" MacBook Pro nichts.

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display im Vergleich zu einem 13" MacBook Air

Vermutlich aufgrund der maximalen Verlustleistung verzichtet Apple in der Standard-Konfiguration auf den Einsatz eines echten Quad-Cores im 13" MacBook Pro mit Retina-Display. Der Dual-Core Intel Core i5 arbeitet mit 2,5 GHz. Für einen Aufpreis von 200 Euro ist aber auch ein Dual-Core Core i7 mit 2,9 GHz zu haben. Egal für welches Modell man sich entscheidet, bei 8 GB Arbeitsspeicher ist für das 13" MacBook Pro mit Retina-Display Schluss. Die Wahl beim SSD-Speicher ist zwischen Kapazitäten von 128, 256, 512 und 768 GB möglich. Die Aufpreise sind mit 300 Euro (für 256 GB), 800 Euro (für 512 GB) und 1300 Euro (für 768 GB) allerdings ordentlich.

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display

Keinen Unterschied zwischen dem 13" und 15" MacBook Pro mit Retina-Display macht Apple bei den Anschlüssen. Linksseitig geboten werden MagSafe, 2x Thunderbolt, 1x USB 3.0 sowie ein analoger Kopfhörer-Anschluss. Rechts neben diesem sind die Öffnungen für das Stereo-Mikrofon zu sehen.

Aufgrund des dünneres Gehäuses fallen Anschlüsse wie RJ45 für das Ethernet und FireWire weg. Dies hat natürlich wieder einmal für einen Aufschrei gesorgt, dem Apple aber zumindest teilweise mit einem recht günstigen Thunderbolt auf Ethernet Adapter (29 Euro im Apple Store) gegensteuern kann. Der Wegfall des optischen Laufwerks wird ebenso kritisch beäugt, doch auch hier hat Apple mit dem MacBook Air der ersten Generation bereits Erfahrungen gesammelt und bietet ein USB-SuperDrive für 79 Euro an. Ein weiterer Punkt ist der MagSafe-2-Anschluss, der im Vergleich zum alten (und bei den anderen MacBooks noch immer aktuellen MagSafe) in der Höhe um 1,5 mm reduziert wurde.

MacBook Pro mit Retina-Display
13" MacBook Pro mit Retina-Display

Auf der rechten Seite ist durch den Wegfall des optischen Laufwerks nun Platz für 1x HDMI, 1x USB 3.0 und ein SDHX-Speicherkartenslot. Schon beim 15" MacBook Pro mit Retina-Display haben wir die Kompromisse angesprochen, die Apple eingehen musste. Das Display misst nur noch 4 mm, lässt somit also nur noch 1,5 cm für das Gehäuse samt Hardware. Ein RJ45-Port benötigt auf einem Logicboard eine Bauhöhe von 1,452 cm, es sind also vor allem technische Gründe, die Apple an der Realisierung eines solchen Anschlusses im MacBook Pro mit Retina-Display hindern.

Netzwerk-Performance

Wer sich über die Leistung von Thunderbolt Sorgen macht, den können wir beruhigen. Der Thunderbolt-Ethernet-Adapter lieferte im Praxistest 115,4 MB pro Sekunde, was nahe im theoretischen Maximum einer Gigabit-Verbindung liegt. Die Praxiswerte sind also durchaus zufriedenstellend, was uns aber nicht so gefallen hat, ist die technische Umsetzung. Der Adapter samt Anschluss hat eine Gesamtlänge von 13,3 cm. Dieser lange Stecker muss also erst einmal seinen Platz neben dem MacBook Pro finden und ist alles andere als praktisch.

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 18.05.2008
90762 Fürth
Oberbootsmann
Beiträge: 1006
Im Test hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es gibt auch gegen Geld und gute Worte keinen Quad im 13" MBPR.

Auch beim genannten i7 handelt es sich "nur" um die Dual Core-Variante.
#2
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29146
Vollkommen richtig. Habe ich korrigiert.
#3
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Registriert seit: 27.02.2010
Schläfrig-Holzbein
0815-was-so-läuft-Radio-Pop-Rock
Beiträge: 13593
Schöner Test und schönes Gerät.

Die Schwachstellen sind ja schnell zusammengefasst. Retina frisst Grafikleistung und ist noch nicht weit verbreitet. Aber es ist die Zukunft (jedenfalls meine, hoffe ich ;) )
#4
Registriert seit: 01.12.2011
Berlin
Gefreiter
Beiträge: 33
kritisiert ihr bei den Nachteilen, dass das 13" MBP so eine hohe Aufkösung hat?...verrückt
#5
Registriert seit: 29.09.2008
BW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1843
@st1age es wird die Bildfäche kritisiert die nicht größer wird sondern lediglich die Pixelanzahl.

Ich überlege jetzt schon eine Weile mir das Retina MacBook Pro 13" zu holen. Aber das es beim Scrollen ruckelt liest sich irgendwie extrem unschön. Habt ihr davon vielleicht ein Video?

Bring ich das MacBook an seine Grenzen wenn ich zusätzlich einen Monitor (2560x1440) anschließe?
#6
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2165
Ein MacBook "Pro" mit HD Graphics und 2560x1600? Wer findet den Fehler? ^^
#7
customavatars/avatar160753_1.gif
Registriert seit: 25.08.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 788
Zitat
Negative Aspekte des 13" MacBook Pro mit Retina-Display:
...
1280x800 Pixel Bildfläche bei Retina-Auflösung


steht nicht auf Seite 3, dass die Bildfläche verschiedengroß eingestellt werden kann?

Zitat
Hier hat der Nutzer die Wahl zwischen folgenden Einstellungen:

- Darstellung wie 1024x640 Pixel
- Darstellung wie 1280x800 Pixel
- Darstellung wie 1440x900 Pixel
- Darstellung wie 1680x1050 Pixel

Je nachdem welche Darstellungsgröße der Nutzer wünscht, kann zwischen diesen vier Einstellungen gewählt werden.
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