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Test: Acer Aspire S7 - 12 mm hohes Touch-Ultrabook

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Seite 10: Fazit

 

Acer greift mit seinem Aspire S7 das Segment der Premium-Ultrabooks an und kann vor allem dank seines tollen Gehäuses, des sehr guten Displays sowie des SSD-RAIDs in vielerlei Hinsicht aufschließen und in manchem Kapitel sogar als neue Referenz angesehen werden.

Das Gehäuse des Aspire S7 hebt sich nicht nur erfrischend von der Konkurrenz ab, sondern sieht erstklassig aus und ist darüber hinaus auch noch hervorragend verarbeitet. Das wirkliche Highlight des Gehäuses ist aber seine Bauform. Mit einer maximalen Höhe von 12 mm ist es Acer gelungen, das aktuell flachste Ultrabook zu konstruieren, die Stabilität leidet darunter aber nicht im Geringsten. Da Acer beim Deckel darüber hinaus auf Gorilla Glas setzt, sollte auch die Materialwahl mit einem Mix aus Aluminium und eben Glas kein Problem darstellen. Das Gewicht liegt mit rund 1,3 kg ebenfalls in einem erstklassigen Bereich, neue Spitzenwerte kann man hier aber nicht aufstellen.

Wie es bei einem so kleinen Gehäuse aber üblich ist, müssen Abstriche bei der Zahl der Anschlussbuchsen akzeptiert werden. Zur Bildausgabe steht einzig HDMI bereit, zum Datenaustausch dienen zwei USB-3.0-Ports. Großzügig zeigt sich Acer allerdings beim Lieferumfang, denn es gibt einen Adapter von Mini-HDMI auf VGA und einen zweiten Adapter von USB auf RJ45, was sehr löblich ist.

Eine absolute Spitzenleistung liefert das Aspire S7 in unseren Benchmarks ab. Dass der eingesetzte i7-3517U eine erstklassige Performance an den Tag legt, das haben wir schon öfter gesehen, wirklich extrem ist dann aber erst das SSD-RAID. Mit einem Datendurchsatz von mehr als 800 MB/Sek. gehört das Aspire S7 ohne Frage zu den schnellsten aktuell verfügbaren Notebooks und setzt sich im Ultrabook-Segment einsam an die Spitze. Man sollte sich allerdings des höheren Ausfall-Risikos eines RAID-0-Verbands bewusst sein. Weniger gut gefällt uns hingegen, dass Acer nur 4 GB an Arbeitsspeicher einsetzt. Das wirkt in der heutigen Zeit für ein Top-Modell etwas antiquiert.

Eine superbe Leistung kann auch das IPS-Panel mit 1920 x 1080 Bildpunkten an den Tag legen. Es liefert ein gestochen scharfes Bild in Kombination mit großzügigen Blickwinkeln und satten Farben. Dank der Multitouchfähigkeiten muss Acer das Panel allerdings hinter Glas verbauen. Im Netzbetrieb ist das kein Problem, da das Panel dann mit einer sehr hohen maximalen Helligkeit aufwarten kann, fernab der Steckdose wird das Display aber erheblich herunterreguliert, was die Mobilität massiv beschneidet. Hier sollte Acer dringend mit einem Update nachbessern. Wer ein so flaches und leichtes Ultrabook sein Eigen nennt, möchte schließlich auch angemessen „outdoor“ arbeiten können.

Die maximale Display-Helligkeit ist aber leider nicht das einzige Mobilitätsproblem unseres Testkandidaten. Fernab der Steckdose hält Acers 13-Zöller leider nicht allzu lange durch. Etwas mehr als vier Stunden sind bei moderater Nutzung zu erwarten. Da bieten andere Ultrabooks deutlich mehr Flexibilität. Es zeigt sich wieder einmal, dass ein niedriges Gewicht nicht das einzige Schlüsselkriterium für eine überzeugende mobile Nutzung darstellt.

Auch auf dem letzten Nebenschauplatz kann das Aspire S7 nur bedingt glänzen. Zwar wird das extrem kleine Gehäuse nicht übertrieben warm, um dies zu erreichen, muss das Lüftungssystem aber erheblich arbeiten und dringt dabei sogar in die Bereiche von manchem Gaming-Notebook vor. Da eine lange anhaltende extreme Last bei einem Ultrabook vermutlich nicht allzu oft vorkommen wird, ist es aber vielmehr das periodische Hochdrehen der Lüfter im Idle, das uns stört. Zumindest kann Acer dank der massiven Kühlung aber dem Throtteling Phänomen den Kampf ansagen.

Alles in allem wird das Acer Aspire S7 dem Anspruch in der Oberklasse mitzuspielen gerecht. Acer gelingt es ein beeindruckendes Gehäuse mit leistungsstarker Hardware zu kombinieren und einem erstklassigen Touch-Display, was Power-User natürlich immer begeistert. Leider geht man unseres Erachtens aber zu viele Kompromisse ein. Die Kühlung ist zu laut, die Akkulaufzeit zu kurz. Da im Akku-Betrieb auch noch das Display deutlich hinsichtlich seiner maximalen Leuchtkraft beschnitten wird, leidet die Mobilität extrem. Schade, denn eigentlich war das Aspire S7 ein klarer Kandidat für einen Excellent-Hardware-Award.

Positive Aspekte des Acer Aspire S7:

  • Extrem flaches Gehäuse
  • Tolles Design
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Hoher Datenduchsatz
  • IPS-Display mit 1920x1080 Pixeln

Negative Aspekte des Acer Aspire S7:

  • Kurze Akkulaufzeit
  • Sehr laut unter Volllast
  • Maximale Display-Helligkeit wird im Akkubetrieb beschnitten
 

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 24.12.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1566
Ein fail-Gesamtpaket was zur Untauglichkeit im eigenem Segment führt. Und das für einen viel, viel zu hohem Preis. Da ist jedes MacBook Air schlagfertiger, obwohl ich nicht auf den dreiviertel- Apfel stehe. Und Touch nur weil Win8 -.-.

Dazu muss ich aber gestehen das ich die Ultrabooks und MB Air insgesamt für überteuert halte.
#9
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Registriert seit: 28.11.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2623
Ich hab mich vor Kurzem auch für ein MBA entschieden. MM hatte das im Angebot und ~1000,- Euro gibt es einfach keine bessere Alternative. Die Samsung 9 Series ist auch sehr sehr gut aber in meinem Fall 100,- teurer gewesen und das mit dem unterm Strich schlechteren Gesamtpaket.
Sicherlich sind diese Geräte teuer aber im Vergleich zu meinem Samsung E152 Elmo (damals auch ~600,-), kann ich das MBA tatsächlich gebrauchen. Das 15Zoll Plastiknotebook mit 2,5Kg hat mich 600,- gekostet und was habe ich damit gemacht? Im Bett gesurft und Filme geschaut. Ein Ultrabook/MBA nehme ich auch wirklich mit in die Uni/Arbeit um damit zu arbeiten (Präsentationen, Ausarbeitungen, Literatursuche usw.).
#10
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Registriert seit: 05.05.2008
Braunschweig
Kapitänleutnant
Beiträge: 1964
Totaler fail was die Akkulaufzeit angeht und das für 1.600 Euro die sollten eher sich Konzepte ausdenken wie sie an das MacBook Air ansatzweise rankommen !
#11
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Zitat K1X1337;19715151
Totaler fail was die Akkulaufzeit angeht und das für 1.600 Euro die sollten eher sich Konzepte ausdenken wie sie an das MacBook Air ansatzweise rankommen !


Ich vermisse in dem Test irgendwie den Hinweis auf den zweiten (optionalen) Akku:

Acer's Aspire S7 Ultrabooks coming October 26th, starting at $1,200 for the 11-inch version -- Engadget
Zitat
The battery life is rated for six hours on both models, but the 13-inch version will be available with an external cell that can supposedly double the runtime.


[ATTACH=CONFIG]212368[/ATTACH]


So wie das für mich aussieht hat sich Acer ganz bewusst für einen ein Konzept mit einem zweiten Akku entschieden.
Dass man bei einem so flachen Modell Kompromisse eingehen muss ist doch klar, in so fern finde ich die Möglichkeit einen zweiten Akku bei Bedarf anzuschließen ziemlich cool.
So kann man sich halt entscheiden längere Akkulaufzeit mit mehr Gewicht oder eben wirklich mega flach.
Bin mal gespannt wann der Akku erhältlich ist.

Insgesamt finde ich das Konzept ziemlich überzeugend und insbesondere das Design wirklich richtig erfrischend.
#12
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2165
Echt überzeugend. Ich muss extra Geld investieren, damit ein überteuertes Notebook endlich annähernd die Laufzeit erreicht, dass es sowieso haben sollte.

Und die so erreichten 12 mm werden durch den Akku wieder ad absurdum geführt.... ^^
#13
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Überteuert hin oder her der Marktpreis wird sich sowieso schnell nach unten bewegen... das kennt man ja.

Für mich ist das Konzept mit dem Akku deswegen überzeugend, weil ich mich eben entscheiden kann...
Habe ich nur 3h Vorlesung nehm ich nur das Ultrabook mit und habe dafür ein richtig flaches Gehäuse.
Habe ich den ganzen Tag Vorlesung pack ich halt den zweiten Akku ein. In so fern nicht ad absurdum, sondern ein aus meiner Sicht sinnvolles Feature.

Das man die Akkulaufzeit nicht direkt mit einem Dell XPS 12 (20mm => +8mm!) vergleichen kann, ist aus meiner Sicht absolut offensichtlich.
#14
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2165
Dann scheint sich das Notebook anscheinend doch für manche anzubieten. Viel Spaß damit!

Ich bleib aber dabei: Für 1600€ (!) darf man besseres und überdachteres erwarten. :)
#15
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Registriert seit: 16.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1451
vor allem darf man bessere kommentare als "fail"-gejaule erwarten.
notebooks sind immer kompromisse. nicht jeder mag non-glare.
nicht jeder redet sich ein 13stunden am tag auf nem ast im wald ohne strom zu hocken.

ich find es richtig nett, nur leider ne zu kleine diagonale. mit nem 17zöller zu core2duo-zeiten war ich zufrieden,
mit nem matten 15zöller und sandy bridge ist das minimum zum gut dran sitzen nach unten erreicht,
das nächste darf gern ein dünner 17zöller werden der nur stundenweise ohne strom auskommt. und dann sind auch 1200 bis 1600€ angemessen.
wird ja mindestens 4 jahre genutzt.
#16
customavatars/avatar158140_1.gif
Registriert seit: 06.07.2011
Ruanda
Stabsgefreiter
Beiträge: 375
miese Akkulaufzeiten - un-interessant
#17
Registriert seit: 30.07.2012
Rheinhessen
Leutnant zur See
Beiträge: 1107
Ich hätte mich auch weg vom MacBook Air zum Acer hin entschieden. Mir ist die Akkulaufzeit für ein Ultrabook auch einfach zu gering. 6 h muss das Gerät im WLAN-Modus auf jeden Fall bringen!
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