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Test: Acer Aspire S7 - 12 mm hohes Touch-Ultrabook

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Seite 5: Die Ausstattung

 

Trotz der kleinen Abmaße heißt es für Acer beim Aspire S7 nicht das Sparprogramm bei der Ausstattung zu fahren. Stattdessen wird frei nach dem Motto „nicht kleckern, sondern klotzen gearbeitet“.

Acer Aspire S7
Acer Aspire S7

Das Herzstück des Acer Aspire S7 ist Intels neuer Core i7-3517U, also eine Low-Voltage-CPU mit einer TDP von 17 Watt – Intels 22-nm-Fertigungsprozess kommt natürlich auch hier zum Einsatz. Der Grundtakt liegt bei 1,9 GHz, sollte einmal nur ein Kern belastet werden, kann sich der Prozessor aber automatisch auf bis zu 3,0 GHz herauftakten. Insgesamt stehen zwei Kerne zur Verfügung. Da aber Intels Hyperthreading-Technik genutzt wird, können theoretisch vier Aufgaben auf einmal abgehandelt werden. Der L3-Cache der Ultra-CPU beläuft sich auf 4 MB.

Acer Aspire S7
Acer Aspire S7

Da Acer auf eine dedizierte GPU verzichtet, wird auf Intels integrierte HD4000 gesetzt. Einen Nachteil stellt das unserer Meinung nach im Ultrabook-Segment nebenbei bemerkt nicht dar. Der Kerntakt der GPU liegt bei 350 MHz. Der dynamische Maximaltakt fällt da schon deutlich höher aus und beläuft sich auf 1,15 GHz.

In die Vollen geht Acer beim Massenspeicher. Es kommen zwei 128 GB fassende SSDs aus dem Hause LiteOn zum Einsatz, die noch dazu im RAID0 kombiniert werden. Das verspricht maximale Durchsatzraten, gerade für ein so kleines Gerät, bringt aber natürlich auch eine merklich höhere Ausfallwahrscheinlichkeit mit sich. So konsequent Acer den Massenspeicher ausstattet, so lieblos wird das Kurzzeitgedächtnis unseres Ultrabooks behandelt. Das Aspire S7 gibt es – egal mit welcher Ausstattung - aktuell nur mit 4 GB – basta! Auch bei dem uns vorliegenden Modell verlötet Acer entsprechend lediglich 4 GB. Das mag zwar für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend sein, bei einem Ultrabook für rund 1500 Euro, das noch dazu über ein SSD-RAID verfügt und auf einem i7-Prozessor aufbaut, wären aber 8 GB wünschenswert gewesen. Das S7 schreit förmlich danach, auch produktiv genutzt zu werden, da stellt diese Limitierung ein echtes Versäumnis dar.

Acer Aspire S7
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3667U
Prozessor - Grundtakt: 2,9 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,0 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 4 MB
Arbeitsspeicher 4 GB - DDR3
Grafikkarte Intel HD4000
Grafikkarte - Grafikspeicher IGP
Festplatte

2x 128 GB

Festplatte - Geschwindigkeit [email protected]
Optisches Laufwerk -
Monitor 
Display - Diagonale:

13,3 Zoll

Display - Auflösung: 1920 x 1080
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 68
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Maße 105 x 60 mm
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Touchscreen: ja
Anschlüsse 
HDMI: 1 (mini)
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: (Adapter)
USB 2.0: -
USB 3.0 2
Firewire -
eSATA: -
Audio: Line-Out
Gehäuse 
Akku: 4680 mAh
Material: Aluminium + Glas
Abmessungen: 323 x 223 x 12
Preis und Garantie 
Preis: ca. 1599 Euro
Garantie: 12 Monate

 

 

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 24.12.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1565
Ein fail-Gesamtpaket was zur Untauglichkeit im eigenem Segment führt. Und das für einen viel, viel zu hohem Preis. Da ist jedes MacBook Air schlagfertiger, obwohl ich nicht auf den dreiviertel- Apfel stehe. Und Touch nur weil Win8 -.-.

Dazu muss ich aber gestehen das ich die Ultrabooks und MB Air insgesamt für überteuert halte.
#9
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Registriert seit: 28.11.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2623
Ich hab mich vor Kurzem auch für ein MBA entschieden. MM hatte das im Angebot und ~1000,- Euro gibt es einfach keine bessere Alternative. Die Samsung 9 Series ist auch sehr sehr gut aber in meinem Fall 100,- teurer gewesen und das mit dem unterm Strich schlechteren Gesamtpaket.
Sicherlich sind diese Geräte teuer aber im Vergleich zu meinem Samsung E152 Elmo (damals auch ~600,-), kann ich das MBA tatsächlich gebrauchen. Das 15Zoll Plastiknotebook mit 2,5Kg hat mich 600,- gekostet und was habe ich damit gemacht? Im Bett gesurft und Filme geschaut. Ein Ultrabook/MBA nehme ich auch wirklich mit in die Uni/Arbeit um damit zu arbeiten (Präsentationen, Ausarbeitungen, Literatursuche usw.).
#10
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Registriert seit: 05.05.2008
Braunschweig
Kapitänleutnant
Beiträge: 1964
Totaler fail was die Akkulaufzeit angeht und das für 1.600 Euro die sollten eher sich Konzepte ausdenken wie sie an das MacBook Air ansatzweise rankommen !
#11
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Zitat K1X1337;19715151
Totaler fail was die Akkulaufzeit angeht und das für 1.600 Euro die sollten eher sich Konzepte ausdenken wie sie an das MacBook Air ansatzweise rankommen !


Ich vermisse in dem Test irgendwie den Hinweis auf den zweiten (optionalen) Akku:

Acer's Aspire S7 Ultrabooks coming October 26th, starting at $1,200 for the 11-inch version -- Engadget
Zitat
The battery life is rated for six hours on both models, but the 13-inch version will be available with an external cell that can supposedly double the runtime.


[ATTACH=CONFIG]212368[/ATTACH]


So wie das für mich aussieht hat sich Acer ganz bewusst für einen ein Konzept mit einem zweiten Akku entschieden.
Dass man bei einem so flachen Modell Kompromisse eingehen muss ist doch klar, in so fern finde ich die Möglichkeit einen zweiten Akku bei Bedarf anzuschließen ziemlich cool.
So kann man sich halt entscheiden längere Akkulaufzeit mit mehr Gewicht oder eben wirklich mega flach.
Bin mal gespannt wann der Akku erhältlich ist.

Insgesamt finde ich das Konzept ziemlich überzeugend und insbesondere das Design wirklich richtig erfrischend.
#12
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2113
Echt überzeugend. Ich muss extra Geld investieren, damit ein überteuertes Notebook endlich annähernd die Laufzeit erreicht, dass es sowieso haben sollte.

Und die so erreichten 12 mm werden durch den Akku wieder ad absurdum geführt.... ^^
#13
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Überteuert hin oder her der Marktpreis wird sich sowieso schnell nach unten bewegen... das kennt man ja.

Für mich ist das Konzept mit dem Akku deswegen überzeugend, weil ich mich eben entscheiden kann...
Habe ich nur 3h Vorlesung nehm ich nur das Ultrabook mit und habe dafür ein richtig flaches Gehäuse.
Habe ich den ganzen Tag Vorlesung pack ich halt den zweiten Akku ein. In so fern nicht ad absurdum, sondern ein aus meiner Sicht sinnvolles Feature.

Das man die Akkulaufzeit nicht direkt mit einem Dell XPS 12 (20mm => +8mm!) vergleichen kann, ist aus meiner Sicht absolut offensichtlich.
#14
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2113
Dann scheint sich das Notebook anscheinend doch für manche anzubieten. Viel Spaß damit!

Ich bleib aber dabei: Für 1600€ (!) darf man besseres und überdachteres erwarten. :)
#15
customavatars/avatar127265_1.gif
Registriert seit: 16.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1451
vor allem darf man bessere kommentare als "fail"-gejaule erwarten.
notebooks sind immer kompromisse. nicht jeder mag non-glare.
nicht jeder redet sich ein 13stunden am tag auf nem ast im wald ohne strom zu hocken.

ich find es richtig nett, nur leider ne zu kleine diagonale. mit nem 17zöller zu core2duo-zeiten war ich zufrieden,
mit nem matten 15zöller und sandy bridge ist das minimum zum gut dran sitzen nach unten erreicht,
das nächste darf gern ein dünner 17zöller werden der nur stundenweise ohne strom auskommt. und dann sind auch 1200 bis 1600€ angemessen.
wird ja mindestens 4 jahre genutzt.
#16
customavatars/avatar158140_1.gif
Registriert seit: 06.07.2011
Ruanda
Stabsgefreiter
Beiträge: 375
miese Akkulaufzeiten - un-interessant
#17
Registriert seit: 30.07.2012
Rheinhessen
Leutnant zur See
Beiträge: 1083
Ich hätte mich auch weg vom MacBook Air zum Acer hin entschieden. Mir ist die Akkulaufzeit für ein Ultrabook auch einfach zu gering. 6 h muss das Gerät im WLAN-Modus auf jeden Fall bringen!
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