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Test: MSI GX60 - Günstiger Gamer mit Radeon HD 7970M

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Seite 2: Das Gehäuse

 

MSI-Notebooks treten in Zeiten von immer schlichteren mobilen Begleitern vergleichsweise „laut“ auf – ein Blick genügt und der Hersteller ist klar, da macht auch das MSI GX60 keine Ausnahme.

MSI GX60

So besitzt unser Testkandidat den von MSI bekannten Schwung im Deckel, den man liebevoll auch Bügelfalte nennen könnte. Ob das gefällt oder nicht, liegt ohne Frage im Auge des Betrachters, feststeht aber, dass es MSI gelungen ist, auf diesem Wege ein ganz eigenes Erkennungsmerkmal zu etablieren. Weniger gut gefällt uns aber, dass MSI beim Deckel auf einen schwarzen Glossy-Kunststoff setzt. Das sieht zwar schick aus, erweist sich in der Praxis aber als recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken, oder noch schlimmer, Kratzern. Bei 17-Zoll-Modellen stört uns das weniger, bei einem prinzipiell noch mobilen 15-Zöller sieht das schon ein wenig anders aus.

MSI GX60

Beim Top-Case hat sich MSI erfreulicherweise für einen anderen Weg entschieden. Der mattschwarze Kunststoff erscheint in gebürsteter Edelstahl-Optik. Das sieht recht schick aus und erweist sich als deutlich pflegeleichter, bei genauem Hinsehen sind aber auch hier Fingerabdrücke zu erkennen. Leider könnte die Materialgüte aber etwas hochwertiger sein – dieses Problem kennen wir aber schon von weiteren MSI-Geräten.

MSI GX60

Ein 15-Zoll-Notebook ist prinzipiell noch von der mobilen Sorte. Ein Blick auf die Waage, die ein Gewicht von 3,5 kg bescheinigt, bringt aber Ernüchterung. Transportabel ist das GX60 zwar, als täglichen mobilen Begleiter möchte man MSIs Gamer aber sicherlich nicht nutzen. Das gilt aber für alle weiteren aktuell verfügbaren Gaming-Modelle im gleichen Maße.

Die Verarbeitungsqualität und die Materialgüte liegen auf einem ordentlichen Niveau, könnten aber gerne etwas hochwertiger sein. Im direkten Vergleich mit Clevos aktueller Barebone-Generation, aber auch der ASUS-G-Serie kann insbesondere der genutzte Kunststoff nicht mithalten. Dabei sollte allerdings auch bedacht werden, dass die angeführten Konkurrenten noch einmal etwas teurer sind.