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Test: Lenovo IdeaPad U410 - Günstiges Ultrabook mit tollem Gehäuse

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Seite 5: Die Ausstattung

 

Am Gehäuse hat Lenovo ohne Frage nicht gespart – da sind wir nun natürlich gespannt, ob bei einer detaillierten Betrachtung der Zusammenstellung Unstimmigkeiten auffallen.
Bei der CPU setzt Lenovo nicht auf ein i7-Modell, wie es bei den teureren Konkurrenten der Fall ist, dass die aktuelle i5-Generation aber für den täglichen Einsatz ausreichend ist, hat sie uns bereits bewiesen.

CPUz

Das Herzstück unseres heutigen Testkandidaten ist Intels aktueller Core i5-3317U, der natürlich wie alle Ivy-Bridge-Prozessoren im 22-nm-Verfahren hergestellt wird. Der Grundtakt liegt bei 1,7 GHz und kann im Turbo-Betrieb kurzzeitig auf bis zu 2,5 GHz gesteigert werden. Wie in der i5-Reihe üblich verfügt die 2-Kern-CPU über Intels Hyper-Threading-Technik, sodass vier logische Aufgaben zeitgleich abgearbeitet werden können. Der L3-Cache beläuft sich auf 3 MB, ist also etwas kleiner als bei den großen i7-Geschwistern. Im TDP-Bereich ist Intel seiner bisherigen Stufen-Einteilung treu geblieben und klassifiziert den i5-3317U mit 17 Watt. Im Vergleich mit den Vorgängern wird also eine höhere Leistung bei einem ähnlichen Stromverbrauch geboten.

Noch wichtiger für das Ultrabook-Segment ist aber die Tatsache, dass Intel mit der Ivy-Bridge-Generation eine neue integrierte Grafik in Form der Intel HD4000 vorgestellt hat. Die stellt eine höhere Leistung als noch das Vorgängermodell HD3000 zur Verfügung und rutscht damit immer näher an schwache dedizierte Grafikeinheiten heran. Im Intel Core i5-3317U arbeitet die integrierte Grafikeinheit mit 350 MHz und kann im Turbo-Modus auch mit 1050 MHz laufen.

Allerdings belässt es Lenovo nicht einfach bei der Intel-Grafik, sondern integriert darüber hinaus eine dedizierte Grafikeinheit, eine GeForce GT 610M. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das einen sinnvolle Entscheidung ist, ein wirklicher Performance-Vorteil gegenüber einer HD4000 ist nämlich nicht zu erwarten.

Das aktuell kleinste mobile Modell von NVIDIA stellt die GeForce GT 610 dar, die auf dem GF-119-Chip basiert. Der Chip basiert noch auf der älteren Fermi-Generation und wird entsprechend noch im 40-nm-Verfahren bei TSMC produziert. Entsprechend handelt es sich bei der T 610M auch nicht um ein wirklich neues Modell, sondern um ein einfaches Rebranding der GT 520M. Der Kerntakt liegt bei 672 MHz, die 48 Shadereinheiten werden entsprechend mit 1344 MHz befeuert. Der 1 GB fassende DDR3-Grafikspeicher wird mit 900 MHz getaktet, aber lediglich über ein 64 Bit breites Interface angebunden.

Bei der Speicherlösung geht Lenovo einen ungewohnten Weg. Der Hauptmassenspeicher ist ohne Frage die 500 GB fassende HDD, deren Platter mit 5400 rpm arbeiten. Dazu gibt es aber auch eine SSD. Die fasst nur 32 GB und ist damit ausschließlich für die Installation der wichtigsten Programme gedacht. Windows selbst liegt natürlich auf der HDD, der Flashspeicher wäre ansonsten ja bereits gefüllt. Der Vorteil dieses Vorgehens gegenüber einer HDD mit Flash-Cache besteht darin, dass man als User selbst entscheiden kann, welches Material es Wert ist, auf der SSD zu landen. Der Arbeitsspeicher fällt mit einer Kapazität von 6 GB etwas üppiger dimensioniert aus, als es aktuell bei Ultrabooks üblich ist. Ein optisches Laufwerk gibt es natürlich nicht.

Lenovo IdeaPad U410 (MAH62GE)
Hardware 
Prozessor: Intel Core i5-3317U
Prozessor - Grundtakt: 1,7 GHz
Prozessor - Turbotakt: 2,5 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 3 MB
Arbeitsspeicher 6 GB - DDR3
Grafikkarte NVIDIA GeForce GT 610M
Grafikkarte - Grafikspeicher 1 GB
Festplatte

1x 500 GB + 32 GB

Festplatte - Geschwindigkeit 5400 rpm + SSD
Optisches Laufwerk -
Monitor 
Display - Diagonale: 14,1 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 83
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Maße: 106 x 70
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: -
USB 2.0: 2
USB 3.0 2
Firewire -
eSATA: -
Audio: Line-Out
Gehäuse 
Akku: 44,1 Wh
Material: Aluminium
Abmessungen: 344 x 235 x 21
Gewicht 1,8 kg
Preis und Garantie 
Preis: 739 Euro
Garantie: 24 Monate

 

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 15.10.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 311
Ist mir ein Rätsel wie man sich überhaupt so ein Ding kaufen kann. Und dann auch noch für das Geld. Meiner Meinung nach waren die Ultrabooks eine Totgeburt und werden spätestens mit den ersten gescheiten Windows8 Tablets endgültig beerdigt.
#6
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Seit wann darf sich so nen Klopper mit 1,8kg Ultrabook nennen?

Ansonsten noch ne Frage zu den Laufzeit/Stroomverbrauchsmessung:
Wie messt ihr das, sowohl Idle al auch Last. Auf welche Helligkeit ist das Display eingeschaltet?
#7
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Registriert seit: 19.02.2008

Bootsmann
Beiträge: 733
Oh man. wie kreativ doch die Designabteilung war...
Sieht für mich wie ein billiger Abklatsch eines Apple-Produktes aus (auch wenn die Qualität stimmen sollte).
#8
customavatars/avatar157028_1.gif
Registriert seit: 15.06.2011

Matrose
Beiträge: 11
Ganz deutlich ein Apple nachbau sieht man an der Tastatur die F-tasten (zb F2) gehen nur wenn man die fn taste drückt hab ich vor Apple an einem Windows Laptop erst nach apple gesehen.Und das Pad ist auch so groß und hat keine echten tasten mehr.Alles kopiert. Echt schwach Lenovo
#9
Registriert seit: 30.03.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1254
Zitat QTime;19580805
irgendwie erinnert mich dieser laptop an obst.. ganz komisch ^^


Das habe ich beim ersten Bild auch gedacht.

Und im zweiten Moment: Schade, was Lenovo da so treibt. Schon beim x230 sind sie in der Entwicklung 5 Schritte zurück gegangen...mal schauen, wie lange die noch "Premium" sind und auch zu Premiumpreisen verkaufen können...

Meiner Meinung nach macht(e) ein Lenovo (IBM darf man das nicht mehr nennen, ...) bisher folgende Dinge aus, welcher auch für alle Serien gelten sollte:

- TrackPoint
- Das Design - schlicht und sofort erkennbar - und das verwendete Material
- Die Tastatur
- Extreme Zuverlässigkeit
- Sehr gutes Display, wo man auch schon bei 12 bis 14" hohe Auflösungen haben konnte, welches leider häufig unter Helligkeit leidete

Auch wenn das IdeaPad eher die "Billig-Serie" darstellen soll: Gerade beim Display haben sie wie immer an der Helligkeit gespart...das sind viele Marken, welche günstigere Geräte anbieten (Acer, Medion, ...) deutlich besser aufgestellt.

Bei den T/W/X-Serien wurde ja beim Display leider auch schon gespart. Das Ergebnis sieht man an unserer Schule: Ehemals waren es in Prozent 40Mac/40 T/X IBM/20 Elite Books HP. jetzt sind es 40Mac/25 W/T/X Lenovos/35 Elite Books von HP....bei knapp 10000 Geräten alle 6 Monate ist die Tendenz eindeutig...der Preis ist sicher nicht das Problem. Da spielen alle 3 in der gleichen Liga...aber die "Sparmassnahmen" von Lenovo haben sich herumgesprochen...
#10
customavatars/avatar170819_1.gif
Registriert seit: 01.03.2012

Bootsmann
Beiträge: 598
Zitat Eisbaer68;19581713
Ist mir ein Rätsel wie man sich überhaupt so ein Ding kaufen kann. Und dann auch noch für das Geld. Meiner Meinung nach waren die Ultrabooks eine Totgeburt und werden spätestens mit den ersten gescheiten Windows8 Tablets endgültig beerdigt.


nein. tablets sind und bleiben arbeitsuntauglich.
#11
Registriert seit: 17.12.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 4283
Und wieso?^^
Gibt ja auch Tastaturen dazu.
#12
customavatars/avatar170819_1.gif
Registriert seit: 01.03.2012

Bootsmann
Beiträge: 598
Erstens sind Murks, zweitens bezahlt ich dann für ein feature das ich nicht benutze (da kann das Geld in andere Komponenten gesteckt werden), drittens hätte man Windows 8 an der Backe ;)

Wenn Tablet dann so wie sie gedacht sind: als PC Ersatz für den Otto normal user (surfen, mail, Video und mal office) oder als Spielzeug für Technik freaks.

Gesendet von meinem GT-I9000 mit der Hardwareluxx App
#13
customavatars/avatar50343_1.gif
Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6777
Zitat floki80;19586569
Ganz deutlich ein Apple nachbau sieht man an der Tastatur die F-tasten (zb F2) gehen nur wenn man die fn taste drückt hab ich vor Apple an einem Windows Laptop erst nach apple gesehen.Und das Pad ist auch so groß und hat keine echten tasten mehr.Alles kopiert. Echt schwach Lenovo


Schlaues Kerlchen. Weil du es noch nirgendwo sonst gesehen hast, ist es also ein Apple-Abklatsch?
Kleiner Tipp für dich: Bei Microsoft-Tastaturen ist das schon ewig so.

Edit: Wobei das Design an sich schon etwas Apfeliges an sich hat.
Oder von HP, das kann man da nicht so genau sagen :fresse:
#14
customavatars/avatar117663_1.gif
Registriert seit: 04.08.2009

Bootsmann
Beiträge: 651
Ist der Display der gleiche wie vom U430p?
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