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Test: Sony Vaio E SVE14A1M6EW

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Seite 8: Das Display

 

Subjektive Bewertung + iColor Display

Ein 14-Zoll-Notebook mit rund 2,3 kg ist ohne Frage noch als äußerst mobil einzustufen – da möchte das verbaute Glare-Display nicht so recht ins Bild passen. Auf der anderen Seite wäre ein mattes Panel hinsichtlich der zahlreichen Hochglanz-Elemente aber auch nicht wirklich passend gewesen.

Sony Vaio E

Wer sein Vaio SVE14A1M6EW jedoch häufig mitnehmen möchte, der wird schnell Probleme mit störenden Spiegelungen bekommen. Noch dazu ist das Panel nicht sonderlich leuchtstark, sodass Reflexionen nicht allzu viel entgegengesetzt werden kann. In geschlossenen Räumen kommt es zwar kaum zu Einschränkungen, im Outdoor-Betrieb muss aber stets nach dem richtigen, blendfreien Sitzplatz gesucht werden.

Rein subjektiv profitiert das Panel aber von der Glare-Oberfläche, wirkt es doch recht kontrastreich und farbenfroh. Ab Werk kommt das Panel mit einer Farbtemperatur von 6877 Kelvin daher, was recht nah am neutralen 6500-Kelvin-Punkt liegt und für eine angenehme Darstellung sorgt. Die Farbstabilität liegt auf dem Niveau von normalen TN-Panels – bereits bei moderaten vertikalen Abweichungen kommt es zu Farbverschiebungen. Horizontal fallen die Blickwinkel etwas größer aus, für eine große Medienrunde eignen sie sich aber genau so wenig wie die ohnehin nicht allzu große Diagonale – so gesehen fallen die Einschränkungen nicht allzu gravierend aus, schließlich sitzt man die meiste Zeit allein vor einem 14-Zöller.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Bei der Wahl der Auflösung gibt sich Sony klassisch und setzt auf 1366 x 768 Bildpunkte – das übliche Maß in dieser Klasse und die noch immer beliebteste Wahl im Größensegment zwischen 11 und 15 Zoll. Während uns die gewählte Auflösung in der 15-Zoll-Klasse bereits ein wenig zu grob ist, geht sie im 14-Zoll-Segment noch recht gut auf.

Messwerte:

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

Rein messtechnisch kann sich das von Sony verbaute TN-Panel nicht von seiner besten Seite zeigen. Die maximale Helligkeit fällt mit 223 cd/m² deutlich zu dunkel für ein Glare-Gerät aus. Noch einmal düsterer sieht es für den Kontrast aus, der es gerade einmal auf 186:1 bringt. Rein subjektiv fällt die Darstellung zwar kontrastreicher aus, als man nun meinen könnte, gerade in hellen Umgebungen kann der hohe Schwarzwert aber nicht wirklich überzeugen. Sehr gut fällt hingegen die Homogenität der Ausleuchtung aus, die bei über 90 Prozent liegt.