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Test: Sony Vaio E SVE14A1M6EW

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Seite 11: Fazit

Sony hat mit dem Vaio SVE14A1M6EW ein schickes Mainstream-Notebook im Programm, das sich optisch klar von der Konkurrenz abheben kann, allerdings mit einem schwachen Display und einer nicht mehr gänzlich aktuellen Hardware-Konfiguration zu kämpfen hat.

Eines steht fest, Sony gelingt es recht gut, sich mit dem Vaio SVE14A1M6EW von der breiten Masse abzuheben. Das weiße Glossy-Case sieht nicht nur ausgesprochen schick aus, sondern ist dank der hellen Farbgebung auch recht unempfindlich gegenüber den sonst so störenden Fingerabdrücken. Auch wenn die Verarbeitungsqualität und Materialgüte ohne Frage in Ordnung gehen, so ist eine Hochglanz-Oberfläche natürlich materialbedingt empfindlicher als ein mattes Finish. Dass Sony mit der Farbe Türkis auf weiteres Design-Element setzt, das gerade bei der Tastatur zum Tragen kommt, ist ungewöhnlich, sieht aber sehr gut aus. Mit 2,3 kg ist Sonys 14-Zöller darüber hinaus noch als recht transportabel einzustufen und wird sicherlich häufiger einmal mitgenommen.

Die Eingabegeräte können voll und ganz überzeugen, insbesondere die Tastatur, die praktischerweise über eine Hintergrundbeleuchtung verfügt, kann mit einem sehr knackigen Druckpunkt aufwarten. Auch das Touchpad verrichtet einen guten Job, wird im Schreibtisch-Betrieb aber vermutlich häufig von der beiliegenden Maus abgelöst werden, die problemlos über Bluetooth mit dem Notebook verbunden werden kann.

Das Display des 14-Zöllers löst mit 1366 x 768 Bildpunkten auf, ist aber leider verspiegelt ausgeführt, was bei einem vornehmlich für den mobilen Einsatz konzipierten Gerät alles andere als optimal ist. Verschlimmert wird dieser Zustand noch dadurch, dass das Panel nicht sonderlich leuchtstark und darüber hinaus auch kontrastarm ist. Gerade dann, wenn es im mobilen Einsatz etwas heller wird, muss häufig nach der optimalen Sitzposition gesucht werden, um Spiegelungen nach Möglichkeit den Kampf anzusagen. Hier wäre ohne Frage mehr drin gewesen.

Das gilt auch für die Hardware. So setzt Sony noch auf einen alten Sandy-Bridge-Prozessor in Form des kleinen i3-2350M, der entsprechend im 32-nm-Verfahren daherkommt. Kombiniert wird dieser mit einer Radeon HD 7670M. Diese liefert bei moderaten Detail-Einstellungen ansprechende Frameraten, ist bei anspruchsvollen Engines oder hohen Qualitätssettings schnell überfordert. Hardcore-Gamer müssen zu einem schnelleren Modell greifen, die Zielgruppe, die Sony mit Vaio SVE14A1M6EW anvisiert, wird das aber nicht stören.
Die Temperaturen unseres Testmusters befanden sich im gewohnten Rahmen – das Vaio SVE14A1M6EW ist weder allzu kühl, noch wird es sonderlich warm. Um dies zu erreichen, dreht der Lüfter aber leider merklich auf und wird lauter als die meisten Mainstream-Notebooks. Dieser Effekt tritt allerdings nur unter extremer Volllast auf.

Die Akkulaufzeit kann sich gerade im Idle-Betrieb sehen lassen. Der recht ordentlich dimensionierte Akku verhilft dem 14-Zöller zu einem ansprechenden Durchhaltevermögen, was gut mit den recht mobilen Dimensionen harmoniert. Unter Last muss dann aber doch der verbauten Hardware Tribut gezollt werden und die Laufzeit geht deutlich zurück.

Alles in allem bietet das Sony Vaio SVE14A1M6EW ein schickes Gehäuse, das mit einem nicht allzu hohen Gewicht und guten Eingabegeräten aufwarten kann. Weniger gut gefällt uns hingegen, dass ein Prozessor der Vorgänger-Generation genutzt wird und dass das stark verspiegelte Display darüber hinaus nicht sonderlich leuchtstark ist.

Positive Aspekte des Sony Vaio SVE14A1M6EW:

  • Schicke Optik
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Eingabegeräte
  • Niedriger Stromverbrauch
  • Zubehör (Maus+Tasche)

Negative Aspekte des Sony Vaio SVE14A1M6EW:

  • Glossy-Oberflächen recht anfällig auf Kratzer
  • Veralteter Prozessor
  • Verspiegeltes, leuchtschwaches und kontrastarmes Display