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Test: Schenker Notebooks XMG A102 - Kraftzwerg mit Quadcore

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Seite 5: Die Ausstattung

Das eigentliche Highlight des 11,6-Zöllers ist die Ausstattung. Dass ein solches Setup in einem so kleinen Case unterkommt, zeigt, dass Clevo seinen Barebone recht ergiebig konzipiert hat, auf der anderen Seite aber auch, dass kleinere Fertigungsprozesse konsequent für einen geringeren Energieverbrauch sorgen können – das beste Beispiel ist hier Intels Core i7-3612QM.

Schenker Notebooks XMG A102

Intel hat mit dem Umschwung auf die Ivy-Bridge-Generation, einem Tick im Tick-Tock-Modell, seinen Shrink auf die 22-nm-Fertigung vollzogen. Gleichzeitig hat man aber an den bewährten TDP-Klassen von 17 Watt für Low Voltage, 35 Watt für Dual-Core-CPUs und 45 Watt für 4-Kernern festgehalten. Es wurden lieber die MHz-Zahlen gesteigert.

Eine Ausnahme stellt da der von Schenker verbaute Intel Core i7-3612QM dar, der trotz seiner 4-Kerne lediglich 35 Watt im Maximum verbrät und sich daher gerade für den Einsatz in kleineren Systemen eignet. Um das zu erreichen, wurden gegenüber Intels Brot-und-Butter-Modell, dem i7-3610QM, 200 MHz beim Takt eingespart. So bringt es der Quad-Core-Prozessor im Normalfall auf 2,1 GHz und kann, wenn nur ein Kern belastet wird, kurzzeitig mit 3,1 GHz laufen. Gemessen daran, dass die CPU-Leistung heutzutage in den allermeisten Fällen in Hülle und Fülle zur Verfügung steht, eine Reduzierung, mit der wir gut leben können. Mit von der Partie ist auch Intels Hyper-Threading-Technik, sodass theoretisch bis zu acht Aufgaben gleichzeitig abgearbeitet werden können. Keine Abstriche müssen auch beim L3-Cache in Kauf genommen werden, denn es stehen 6 MB zur Verfügung. Noch einmal zwei MB mehr bieten lediglich die Top-Modelle. Bemerkbar macht sich der größere Cache in der Praxis aber kaum.

Mit von der Partie ist natürlich auch Intels HD4000-Grafik. Die integrierte FPU bietet einen Takt von 650 MHz und kann im Turbo auf bis 1,1 GHz beschleunigt werden. Natürlich gibt es aber auch eine dedizierte Grafik.

Schenker Notebooks XMG A102

Bei der dedizierten GPU setzt Schenker im Prinzip auf einen alten Bekannten, die GeForce GT 650M. Deren GDDR5-Version haben wir nun schon einige Male zu Gesicht bekommen. Neben der erwähnten Version gibt es aber auch eine zweite Version, die mit 2 GB an DDR3-Speicher bestückt wird – angebunden wird der Speicher aber auch hier über ein 128 Bit breites Interface. Um die niedrigere Leistung des DDR3-Speichers abzufangen, kommt die GPU dafür mit höheren Taktraten daher. Der grundlegende Aufbau der GK107-GPU sieht aber natürlich gleich aus. Die GPU besitzt 384 Shader-Einheiten, die in zwei SMX-Einheiten organisiert werden.

Aber auch die weitere Ausstattung kann sich sehen lassen und liegt ohne Frage deutlich über dem, was aktuell in der 11,6-Zoll-Klasse üblich ist. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf recht üppige 8 GB. Klar, es gibt auch schon viele Geräte mit 16 GB, gerade im Consumer-Bereich werden hier aber kaum merkliche Vorteile geboten – zudem kann eine 16-GB-Konfiguration natürlich problemlos über den Schenker-Shop geordert werden. Beim Massenspeicher setzt man auf moderne Flash-Technik. Es kommt die Samsung SSD 830 (zum Test) in einer 128 GB fassenden Version zum Einsatz. Das verspricht eine maximale Leistung zum noch überschaubaren Preis. Je nach Budget kann aber auch eine 256 GB fassende Version interessant sein.

Wie immer gilt bei unserer Konfiguration natürlich, dass dies nur eine beispielhafte Zusammenstellung ist, denn das A102 kann im Webshop recht frei konfiguriert werden.

Schenker Notebooks XMG A102
Hardware 
Prozessor: Intel Core i7-3612QM
Prozessor - Grundtakt: 2,1 GHz
Prozessor - Turbotakt: 3,1 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 6 MB
Arbeitsspeicher 8 GB - DDR3
Grafikkarte NVIDIA GeForce GT 650M
Grafikkarte - Grafikspeicher 2 GB
Festplatte

1x 128 GB

Festplatte - Geschwindigkeit SSD
Optisches Laufwerk -
Monitor 
Display - Diagonale:

11,6 Zoll

Display - Auflösung: 1366 x 768
Display - Technik TN
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 14 x 13 mm
Tastatur - Tastenabstand: 3 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 83
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1
USB 2.0: 1
USB 3.0 2
Firewire -
eSATA: -
Audio: Line-Out, Line-in
Gehäuse 
Akku: 62,16 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen: 287 x 207 x 37,1
Gewicht: 1,7 kg
Preis und Garantie 
Preis: ca. 1000 Euro
Garantie: 24 Monate
 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 17.03.2007

Bootsmann
Beiträge: 615
Würde mir als 13 Zoll deutlich besser gefallen.
#2
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Registriert seit: 20.06.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
Mir ebenso.
Aber ich find es schon ein bisschen dreist, dass Schenker für ein non-glare Display direkt mal 50€ Aufpreis verlangt.

@Artikel: Warum fehlt bei Battlefield 3 und Metro 2033 je ein Diagramm-Balken? Waren die Spiele auf dem Gerät nicht lauffähig?
#3
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Registriert seit: 26.04.2002
HH
Flottillenadmiral
Beiträge: 4100
Bin bisher auch zufrieden von dem kleinen. ;)

Muss zwar erst noch an die Temperaturen gewöhnen, mag es eher kühler, aber bisher alles problemlos.
#4
Registriert seit: 22.01.2008

Matrose
Beiträge: 27
Der Bezugsquellenlink für zu ner Spieleseite nicht zu MYSN :)
#5
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Die Games laufen, da hatte das Skript einen fehler
#6
Registriert seit: 08.04.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3305
Auch noch eine dumme Frage von mir: welcher 3D Mark 11 Preset wurde genutzt? (Entry/Performance/eXtreme ?)
#7
customavatars/avatar7414_1.gif
Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Performance :)
#8
Registriert seit: 31.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1603
Vorab: Ich bin stolzer Besitzer eines dieser Geräte und bin absolut happy mit dem Ding!

Zur Seite Connectivity: Im letzten Absatz wurden die Seiten vertauscht. Die Mehrzahl der Anschlüsse finden sich LINKS, "so üppig" ist rechts definitiv nicht.

Dazu aber eine Anmerkung: Ich möchte möglichst wenige Anschlüsse rechts! Warum? Da will ich (als Rechtshänder) Platz für eine Maus!

Insofern ist das A102 aus meiner Sicht in dieser Hinsicht schon ganz gut designed. Allein der Strom-Anschluss gehört dort nicht hin - sowas gehört nach hinten, genauso wie der Ethernet-Port. Mit etwas Phantasie hätten Strom und RJ45 vielleicht auch nach hinten gepasst. Rechts kann man dann eher so Sachen wie SIM-Slot für ein UMTS modul (hat das A102 leider leider leider leider (!) nicht an Bord) oder den SD-Slot hinpfriemeln (voraussgesetzt die Karten verschwinden darin nahezu komplett).

Naja, vielleicht beim nächsten mal... ;-)
#9
customavatars/avatar99612_1.gif
Registriert seit: 29.09.2008
Feldkirch
Bootsmann
Beiträge: 629
Ich habe auch so ein tolles "Kistchen" und es lächelt mich jeden Tag aus meiner Umhängeaktentasche an. Einfach genial die Mobilität. Hab letzthin aufm Fahrersitz, den XMG auf der Schoß mit Maus auf der Mittelkonsole gezockt, funktioniert prima. Nur ein Autonetzteil sollte man mitnehmen denn der Saft ist geschätzt unter einer Stunde alle. Überrascht war ich als ich mal L4D2 mit dem Bigfoot 1202 wireless im FirmengästeWLAN getestet habe. Ping unter 100, auch das funktioniert recht gut. Der XMG ist das was ich immer schon wollte, ein Einhandnotebook für die Westentasche, unaufdringlich und mit dem nötigen Power ausgerüstet um auch zb Sleeping Dogs auf (fast) höchsten Einstellungen zu spielen. Ihr habt dem Teil zu recht den Technik Award verliehen ausserdem würde ich ihn noch mit dem Handling Award 2012 auszeichnen :)
#10
Registriert seit: 12.05.2012

Gefreiter
Beiträge: 41
Auch ich habe einen A102. ;) Mittlerweile, mit dem Win8 BIOS und einigen Tweaks, ist das Gerät deutlich besser als zum Launch. (Kühler, mehr Akkulaufzeit, Win8 Boot in 10 Sekunden!)

Das Throtteling was im Test bemerkt wurde muss wohl vom Netzteil induziert werden, weil ich mit einem großen Netzteil noch nicht einmal mit vollem Turbo! im Stresstest Throtteling habe. (Dafür die entsprechenden Temperaturen. :) Allerdings alle noch ausreichend weit unterm TMax.)
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