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Test: Sony Vaio SVT-1311W1E/S - Vaio goes Ultrabook

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Seite 10: Fazit

 

Sony macht bei seinem Vaio SVT-1311W1E vieles richtig und spendiert seinem ersten Ultrabook ein sehr hochwertiges Gehäuse sowie eine rundum gelungene Anschluss- und Hardware-Ausstattung, gerade das so wichtige Display kann den hohen Qualitätsstandard aber leider nicht halten.

Das Gehäuse des Sony Vaio T kann uns auf der ganzen Linie überzeugen. Es ist nicht nur sehr hochwertig und besitzt alle relevanten Buchsen direkt auf den Seitenteilen, es hat auch noch eine eigene Formensprache, sodass es Sony gelingt, sich angenehm vom aktuellen Einheitsbrei abzuheben. Dass das SVT-1311W1E daher mit 1,5 kg ein wenig schwerer ist, als wir es von anderen 13-Zoll-Ultrabooks kennen, stört uns da weniger.

Die hochwertige Verarbeitung wirkt sich auch auf die Tastatur aus, denn dank des steifen Top-Cases gibt es praktisch kein Flexing. Das wirkt sich positiv auf den Druckpunkt aus. Zusammen mit einem sehr angenehmen Hub entsteht so ein erstklassiges Schreibgefühl. Leider verzichtet Sony aber auf ein praktisches Tastatur-Backlight. Das Touchpad funktioniert gut, reicht leider nicht an die aktuelle Referenz von Apple heran.

Die Leistung unseres Testkandidaten weiß zu überzeugen – mehr Power muss es unseres Erachtens im Ultrabook-Segment nicht sein. So reicht der verbaute i5-Low-Voltage-Prozessor aus, um alle anfallenden Aufgaben mühelos zu erledigen und hat immer noch etwas Power in der Hinterhand. Da die integrierte HD4000 eine ansprechende Leistung bietet, vermissen wir darüber hinaus auch eine dedizierte Grafik nicht. Die eingesetzte SSD wartet mit einer erstklassigen Leistung auf, ob die Kapazität von 128 GB reicht, das muss jeder Anwender für sich entscheiden.

Das große Manko des SVT-1311W1E ist unseres Erachtens aber das Display. Das 13,3 Zoll durchmessende Display bietet nicht nur die relativ grobe (aber in dieser Größenordnung noch immer standardmäßige) Auflösung von 1366 x 768 Punkten – in diesem Aspekt bieten aktuell nur die Zenbooks einen wirklichen Vorteil. Deutlich störender ist aber, dass das Glare-Panel mit 200 cd/m² recht dunkel ausfällt, sodass es an Sommertagen auch im Schatten schon recht bald zu Problemen kommen kann. Noch dazu fällt auch das Kontrastverhältnis nicht allzu umfangreich aus.

Einen gemischten Eindruck hinterlässt auch das nachfolgende Kapitel. Zwar wird Sonys Ultrabook auch unter Last nicht allzu laut, dafür dreht der Lüfter aber auch im Idle immer wieder hoch, was gerade beim ganz normalen Surfen störend ist. Temperatur-Probleme gibt es, wie bei Ultrabooks üblich, keine.

Deutlich besser kann sich das Sony SVT-1311W1E im Bereich der Akkulaufzeit verkaufen. Mit einem Durchhaltevermögen von rund 7 Stunden und 30 Minuten im Idle-Betrieb verdient sich unser Testkandidat ohne Frage das Prädikat „Langläufer“.

Gemessen an seinem Preis von knapp 900 Euro kann sich das Sony Vaio SVT-1311W1E recht gut verkaufen, da die meisten Premium-Ultrabooks erst im Bereich von über 1000 Euro angesiedelt sind. So kann sich das SVT-1311W1E gerade im Bereich des Gehäuses deutlich von manchem Konkurrenten absetzen. Leider ist das Display aber zu dunkel, um das Sony SVT-1311W1E wirklich empfehlen zu können.

Positive Aspekte des Sony SVT-1311W1E:

  • Hochwertiges Gehäuse
  • Viele Anschlüsse
  • Gute Tastatur
  • Gute Leistung
  • Lange Laufzeit

Negative Aspekte des Sony SVT-1311W1E:

  • Zu dunkles Display
  • Lüfter läuft im Idle immer wieder an