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Test: Sony Vaio SVT-1311W1E/S - Vaio goes Ultrabook

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Seite 7: Das Display

 

Subjektive Beurteilung und iColor Display

Gerade die Displays sind aktuell noch die in unseren Augen größte Baustelle im Ultrabook-Segment. Geräte, die in erster Linie für den mobilen Bereich konzipiert werden, leben zu einem nicht unerheblichen Teil von der Qualität der Darstellung, denn nichts frustet mehr als ein im Grunde genommen tolles Gerät, von dessen Bildschirm im Sommer aber nichts mehr ablesbar ist. Leider reiht sich Sony mit seinem Vaio SVT-1311W1E/S in unseren Augen in die lange Reihe der bislang wenig überzeugenden Ultrabook-Displays ein.

Sony Vaio SVT-1311W1E/S

Das 13,3-Zoll-Panel, das auf der TN-Technik basiert, besitzt eine recht stark verspiegelte Oberfläche. Leider ist das Display noch dazu nicht sonderlich hell, sodass es schon bei mittleren Umgebungshelligkeiten zu Problemen hinsichtlich der Ablesbarkeit kommen kann. Zumindest kann die Glare-Oberfläche ihre Vorteile aber bei der Darstellung teilweise ausspielen, denn rein subjektiv besitzt das SVT-1311 ein angenehm kontrastreiches Bild.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Die Farbdarstellung kann passend dazu als recht lebendig und angenehm eingestuft werden, was noch dazu daran liegt, dass Sony das Display ab Werk mit rund 7000 Kelvin etwas kühler abstimmt, als die fototypischen 6500 Kelvin. Dass das von Sony eingesetzte TN-Panel nicht aus der Premium-Kategorie stammt, zeigen darüber hinaus die Blickwinkel. Sowohl horizontal als auch vertikal kommt es bereits bei nicht allzu großen Veränderungen der Position zu Fehlfarben.

Messwerte

Ausleuchtung

 

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert

Der subjektive Eindruck, insbesondere hinsichtlich der Helligkeit bestätigt sich in unseren Messreihen. Mit einer maximalen Helligkeit von 200 cd/m² wäre das Display für ein ultramobiles Gerät bereits bei einer matten Oberfläche deutlich zu dunkel. Da Sony aber auf ein Glare-Display setzt, sind Probleme beim Außeneinsatz vorprogrammiert. Auch der Kontrast liegt mit 333:1 nicht unbedingt auf einem meisterhaften Niveau, hier kann die Glare-Oberfläche aber einiges kaschieren. Die Homogenität der Ausleuchtung liegt mit 88,5 Prozent wiederum auf einem erstklassigen Niveau.