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Test: One M56-2N - GTX 680M im kleinen Gehäuse

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Seite 3: Die Eingabegeräte

 

Im Bereich der Eingabegeräte steht das One M56-2N vor keiner allzu leichten Aufgabe. Mit einem Gewicht von rund 3,5 kg liegt es bereits im Bereich der Desktop-Replacement-Systeme, was dafür spricht, dass eine möglichst Desktop-ähnliche Tastatur eingesetzt wird. Auf der anderen Seite bietet gerade ein 15,6-Zoll-Case aber nicht allzu viel Platz für die zahlreichen Tasten.

One M56-2N

MSI macht es sich im Großen und Ganzen recht einfach und setzt auf das gleiche Tastatur-Layout, das wir bereits von den 17-Zoll-Geräten wie dem MSI GT70 (zum Test) oder dem Medion X7817 (zum Test) kennen. Möglich wird dies, da MSI beim 15-Zöller einfach auf den recht breiten Rand der großen Geschwister verzichtet. Entsprechend kommt also auch beim One M56-2N ein Keyboard im klassischen Chiclet-Layout zum Einsatz. Die 15 x 15 mm großen Tasten lassen sich erstklassig tippen. Dank der verbesserten Verarbeitung, die das Top Case wesentlich steifer erscheinen lässt, passt auch der Druckpunkt. Das Verfassen von langen Texten? Zumindest in diesem Bereich der Tastatur kein Problem.

Am Rande: Für Gamer mit von der Partie sind die klassischen Pfeile auf den W-A-S-D-Tasten – ob es das wirklich braucht, ist fraglich. Eine beleuchtete Tastatur hätte uns da doch ein ganzes Stück besser gefallen, denn die bietet in dämmerigen Umgebungen einen echten Vorteil.

One M56-2N

Leser der letzten Tests haben es schon zurecht befürchtet. Da das bekannte Tastatur-Layout genutzt wird, hat unser Testkandidat mit erheblichen Einschränkungen beim Layout zu kämpfen. Da dringend ein numerischer Zahlenblock integriert werden muss – der in der Praxis wirklich praktisch ist – fehlt bei einem 15-Zoll-Modell leider einiges an Platz.

Das schlägt sich im Bereich der Enter-Taste nieder. Zum einen wird die Enter-Taste nur in halber Höhe ausgeführt – eine klassisch amerikanische Gewohnheit. Noch viel störender ist es da aber, dass die rechte Shift-Taste merklich verkleinert wurde und die „<“-Taste direkt rechts neben die Tastatur gerutscht ist. Darüber hinaus fällt die „0“ des Numblocks kleiner aus, da die rechte Pfeiltaste im Bereich des Numblocks liegt.

Für unseren Geschmack sind das ein paar Einschränkungen zu viel, denn so wird die Umgewöhnung vom Desktop-System nur unnötig erschwert.

One M56-2N

Das Touchpad sitzt mittig vor der Tastatur, ist also im Ganzen betrachtet ein wenig nach links verschoben. Mit einer Größe von 77 x 55 mm fällt das Pad für die heutige Zeit nur noch durchschnittlich groß aus. Die Gleiteigenschaften können aber überzeugen und ermöglichen ein problemloses Navigieren. Gamer werden ohnehin direkt eine dedizierte Maus anschließen.