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Aluminium MacBook im Test

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Seite 2: Verpackung und Design

Wie man es von Apple gewohnt ist, präsentierte sich das uns zur Verfügung gestellte MacBook als Gesamtkonzeption, denn nicht nur das Gerät an sich ist ein Augenschmaus, auch die Verpackung kann sich mehr als sehen lassen und hinterlässt insgesamt einen sehr edlen Eindruck.

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Aus einem Block Aluminium gefertigt, misst der neueste Sprössling aus Cupertino 2,41 x 32,5 x 22,7 cm und bringt 2,04 kg auf die Waage. Durch den Einsatz von Metall anstatt des sonst üblichen Plastiks wirkt das MacBook nicht nur leichter und dünner, sondern vor allem auch stabiler. Nirgends lassen sich störende Spalten oder mangelnde Verarbeitung feststellen, was auch damit zusammenhängt, dass die Fertigung nun aus einem Stück Aluminium geschieht und nicht mehr viele Teile beim Gehäuse kombiniert werden müssen. Der Displaydeckel schließt sehr sauber mit dem Rest des Gehäuses ab und auch das am Rücken des Metallgehäuses angebrachte Scharnier macht einen sehr stabilen Eindruck. Über eine kleine Aussparung an der Vorderseite des Gehäuses lässt sich der mit einem Magneten gehaltene Deckel öffnen. Abgerundet wird die neue Designsprache von einer schwarzen, hintergrundbeleuchteten Tastatur, einem 13,3 Zoll großen LED-Display (1280x800 Pixeln) mit Glasfront sowie einem Trackpad mit Gestenerkennung. Die obligatorische iSight-Kamera darf natürlich auch nicht fehlen.

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An Anschlüssen bringt es Gigabit Ethernet, zwei USB-2.0-Schnittstellen, Audio-In, Audio-Out und die Sicherung für ein Kensington Lock mit. Eingespart hat Apple allerdings den FireWire-Port, was für kontroverse Diskussionen sorgt. Allerdings muss hier das letzte Wort noch nicht gesprochen sein, denn mit dem in der Entwicklung befindlichen IEEE-1394c-Standards soll es möglich sein, FireWire über das Ethernet zu nutzen. Notwendig wäre dann allerdings ein passender Adapter sowie die Unterstützung des entsprechenden Protokolls.

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Beim Anschluss geht Apple nicht nur neue, sondern vor allem auch eigene Wege. Im Gegensatz zu früher kommt nämlich nicht mehr ein mini-DVI-Port zum Einsatz, sondern der sogenannte Mini DisplayPort. Dieser scheint zwar Pin-kompatibel zum eigentlichen VESA-Standard zu sein, setzt allerdings auf eine verkleinerte Bauform. Letztere in Verbindung mit der Möglichkeit, Bildschirme mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln anzuschließen, waren wohl ausschlaggebend dafür, dass der Mini-DVI-Anschluss das Zeitliche segnen musste.

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Alles in allem bedarf es nicht mehr vieler Worte. Das Gerät reiht sich nahtlos in die zeitlose Apple-Designsprache ein. Zwar heißt es ja immer, dass Design Geschmacksache sei, aber das MacBook ist in diesem Zusammenhang über alle Zweifel erhaben. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die hervorragende Verarbeitung - hier wackelt und klappert nichts. Abgesehen von den dezenten Lüftungsschlitzen und der versteckten Schnittstellenklappe ist das Metallgehäuse ein monolithisches Gebilde und wirkt wie aus einem Guss.