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Test: Medion Erazer X7817 - Gaming-Notebook mit GTX 670M und i7-3610QM

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Seite 3: Die Eingabegeräte

 Nachdem wir uns zunächst mit dem Case beschäftigt haben, stehen nun die Eingabegeräte auf dem Programm. Während das Touchpad bei einem Desktop-Replacement-System wohl nur äußerst selten genutzt wird, ist die Tastatur eine der entscheidenden Schnittstellen zwischen User und Rechner.

Medion X7817

Medion setzt beim Tastaturlayout auf die aktuelle beliebte Chiclet-Anordnung, die Tasten sind also klar voneinander abgetrennt. Da Medion auf das normale Format von 15x15 mm bei einem Abstand von 4 mm zurückgreift, steht einem angenehmen Tippen prinzipiell nichts im Wege, ein solches Layout hat sich schließlich schon viele Male bewährt. Leider kann die Tastatur aber keinen allzu präzisen Druckpunkt vorweisen. Begünstigt wird dieser Missstand noch dazu durch das recht stark flexende Top Case.
Für Gamer interessant: Medion verzichtet auf die linke Windows-Taste, damit es in Spielen zu keinen unbeabsichtigten Störungen kommen kann.

Medion X7817

Wie es im 17-Zoll-Bereich üblich ist, verbaut Medion auch einen Numblock, was der Nutzung fernab des Gamings natürlich zugute kommt. Trotz des großen 17-Zoll-Gehäuses geht Medion bei der Integration des numerischen Zahlenblocks Kompromisse beim Tastaturlayout ein. So müssen die Anwender mit einer nur halbhohen Enter-Taste vorlieb nehmen. Was bei US-Tastatur-Layouts normal ist, stellt für uns Europäer eine große Umgewöhnung dar. Auch die rechte Shift-Taste fällt deutlich kleiner aus, als es normalerweise der Fall ist. Da sich schlussendlich die Numblock 0 ihren gewohnten Platz mit der rechten Pfeiltaste teilen muss, fällt für den Nutzer ein längerer Umgewöhnungsprozess an.  Schade ist dies gerade vor dem Hintergrund, dass neben der Tastatur eigentlich noch genügend Platz wäre, um das Keyboard einfach etwas breiter zu gestalten.

Wie es aktuell bei Gaming-Notebooks zum guten Ton gehört, setzt auch Medion auf eine beleuchtete Tastatur. Das sieht gut aus und erleichtert den Betrieb in dunklen Umgebungen ungemein. An die Variabilität einer Alienware-Beleuchtung reicht das Erazer X7817 dabei aber natürlich nicht heran.

Medion X7817

Das Touchpad ist ausreichend groß dimensioniert und weist ordentliche, wenn auch keine überragenden Gleiteigenschaften auf. Die Präzision geht aber in Ordnung, sodass der Mausersatz unterwegs durchaus brauchbar ist – im reinen DTR-Einsatz würde es uns aber überraschen, wenn keine dedizierte Maus zum Einsatz käme.

 

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 29.06.2012

Matrose
Beiträge: 3
Was ich mal wieder nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache, wie man so ein Lautstärkemonster bauen kann? Sieht man sich das Bild von der Rückseite an, sind da auf der Laufwerksseite "Lüfteröffnungen" angedeutet, aber eben nicht ausgestanzt. Warum wird denn bitte nicht CPU und GPU separat gekühlt und mehr Wert auf bessere Luftzirkulation gelegt? Vollkommen crap das Ganze und dafür dann 1400€ und 50db(A) - Termin beim Gehörakustiker gleich inklusive - womöglich gleich per Gutschein, damit man keine 10€ zahlen muss. -.-
#2
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Registriert seit: 15.07.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 210
"Wasch mir das Felle, mach mich aber nicht nass..." Wenn ordentlich Leistung abgefordert wird, dann entsteht natürlich auch Wärme, die abgeführt werden muss. Die Ingenieure werden sich schon überlegt habe, wo sie die Lüftungslöcher einbauen. Sind nicht nur immer alles Vollidioten, die dort werkeln. Und das Preis-Leistungs-Verhältniss sollte man dabei auch immer noch im Auge behalten. Und schließlich ist es kein leichtes Office-Notebook, sondern ein, für Spieler auf Leistung getrimmtes Spaß-Gerät.

Ich habe übrigens seit November 2010 den Vorgänger (X6812), mit dem ich sehr zufrieden bin. Täglich in Betrieb hat das Gerät bis jetzt keinerlei Störungen oder gar Ausfälle aufzuweisen. Von daher kann ich die Medion Erazer Baureihe empfehlen.
#3
Registriert seit: 14.02.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 273
Ist es nicht auch völliger mist, keine Windows-Taste zu haben? Bei Windows 8 braucht man die doch ständig, oder? =D
#4
Registriert seit: 20.01.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 382
Ich muss og3r schon irgendwie Recht geben. Da ist ne riesige Auslassöffnung und sie wird dicht gehalten. So wirklich zu-Ende-gedacht wirkt das Teil nicht. Ergo: Nix gegen die Ingenieure, sondern eher aufs Management, was den Leuten nur 5 Minuten fürs Kühlkonzept zur Verfügung stellt.
#5
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Registriert seit: 15.07.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 210
Ja, die (die Manager) machen das absichtlich, damit den Chips im Inneren nicht so kalt wird im Winter...
#6
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Registriert seit: 15.09.2011
Europe
Hauptgefreiter
Beiträge: 221
wieso ist das Touchpad so weit links - da muss ein Gamer ja seine WASD Tasten verlegen
#7
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 584
80 gb systemplatte ..da ist mit Windows ein paar Programmen, und 1-2 Spielen grösserer Art schon die Grenze erreicht. Vor allem da Win samt Uservezeichnissen sich immer weiter aufbläht.
#8
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Registriert seit: 24.04.2004
Bremen
Hauptgefreiter
Beiträge: 211
Naja eine 750 GB - Platte steckt auch noch drin, da kriegt man schon einige Spiele unter.
Ich denke mal, dass die SSD Platte eher fürs Betriebssystem und die Auslagerung gedacht ist.
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