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Test: Samsung NP305E7A - Budget-Gerät mit AMDs Llano

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Seite 10: Fazit

Das Samsung NP305E7A ist ein ausgereiftes Budget-Notebook, das mit einer schicken Optik, einer ausreichenden Leistung und einem matten Display zu gefallen weiß, das gleichzeitig aber mit den üblichen Einschränkungen des Budget-Segments zu kämpfen hat.

Rein optisch muss sich das Samsung NP305E7A nicht verstecken, die bewährte Kombination aus Schwarz und Silber weiß erneut zu überzeugen. Auch der geriffelte Deckel gefällt, erweist sich in der Praxis aber als recht schmutzanfällig. Das gilt auch für den Glossy-Part des Top-Cases, in dem leider die Tastatur sitzt, was die Sache nicht unbedingt besser macht. Bemerkbar macht sich der günstige Preis an der Materialgüte, hier liegt das NP305 aber auf dem üblichen Niveau für diese Preisklasse.

Gleiches gilt auch für die Tastatur, die sich prinzipiell gut tippen lässt, aber aufgrund des flexenden Top Cases keinen allzu definierten Druckpunkt besitzt. Die Anschlussausstattung kann grundlegend überzeugen, allerdings fehlen der USB-3.0-Standard, was in der heutigen Zeit schade ist.

Der (sehr erfreulich) matte 17-Zoll-Monitor besitzt „nur“ die HD+-Auflösung, also 1600 x 900 Bildpunkte. Jetzt könnte man zwar anführen, dass FullHD noch ein wenig schöner wäre, da die meisten Budget-Notebooks aber nur über 1366 x 768 Bildpunkte verfügen, kann das NP305 an dieser Stelle einen Vorteil herausarbeiten. Während die maximale Helligkeit auf einem für ein mattes Panel vollends ausreichenden Niveau liegt, sieht es für das Kontrastniveau nicht ganz so gut aus – und das macht sich bei einem matten Panel leider doppelt bemerkbar. Dennoch kann das Samsung NP305, gemessen an der Preisklasse, mit einem mehr als ordentlichen Display aufwarten.

Die Leistung von AMDs Llano-Plattform befindet sich auf einem ordentlichen Niveau, auch wenn man bei Weitem nicht mit Intels Core-Technik mithalten kann. Wer jedoch nicht auf das letzte Quäntchen Performance angewiesen ist, der erhält eine ausreichende Leistung zum vernünftigen Preis. Gamer kommen allerdings nicht auf ihre Kosten, was in Anbetracht der Budget-Orientierung kein Wunder ist.

Dafür kann das NP305 mit einer guten Akkulaufzeit und einem sehr niedrigen Stromverbrauch aufwarten – da es sich um einen 17-Zöller handelt, wird wohl meist Letzteres von Bedeutung sein.
Alles in allem ist das Samsung NP305 ein gelungenes Budget-Notebook, das zwar nicht die höchste Leistung bietet, dafür aber mit einem niedrigen Stromverbrauch und einem für die Preisklasse erstklassigen Display aufwartet.

Positive Aspekte des Samsung NP305E7A:

  • Gute Preis-Leistung
  • Schickes Gehäuse
  • Mattes und helles Display
  • Niedriger Stromverbrauch

Negative Aspekte des Samsung NP305E7A:

  • CPU-Leistung könnte höher sein
  • Display etwas kontrastarm
  • Materialgüte wenig hochwertig
 

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Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien (Österreich)
Oberbootsmann
Beiträge: 835
Gar nicht so schlecht!
#2
Registriert seit: 14.07.2009

Matrose
Beiträge: 7
Auf Seite 4 beihauptet ihr etwas, was leider nicht stimmt:

Zitat
Da AMDs Vision-Plattform allerdings noch nicht über den nativen Support für den aktuellen Standard verfügt, hätte Samsung in einen Zusatz-Chip investieren müssen.


Das ist ganz einfach falsch, da AMD seit Llanos "Sabine" bzw. "Lynx"-Plattform sehr wohl USB3.0 nativ in ihren Chipsätzen anbietet.
Es geht also mit Sicherheit nicht darum, dass ein Zusatzchip hätte verbaut werden müssen, sondern dass man sich vermutlich so von teureren Segmenten abgrenzen möchte. Will man USB3.0, muss man ein Gerät aus einer höhren Preisklasse nehmen, auch wenn man z.B. mit der höheren CPU-Performance gar nichts anzufangen weiß. Und gleichzeitig ist man dann fast immer dazu gezwungen, ein Gerät mit Intel CPU nehmen zu müssen :/

Und ob "Vision" eine Plattform ist, darüber lässt sich streiten - wie gesagt, in dem Fall heißt die Plattform "Sabine".

LG

Nachtrag
Bzgl. Speicherdruchsatz - ihr schreibt:

Zitat
Im Speicherdurchsatz sieht AMDs A6-3420M kein Land gegen Intels Core-CPU


Wie das für mich aussieht, könnte das Gerät durch die Bestückung mit einem 4GiB Riegel plus einem 2GiB Riegel nur im Singelchannelmodus (oder in einem Asymmetrischen Dual-Channel-Modus) arbeiten, was dann für die zitierte Aussage bedeuten würde, dass man es nicht auf die APU (A6-3420M) beziehen dürfte, sondern nur auf das getestete Gerät (NP305E7A), da die APU ja zu mehr in der Lage ist und nur durch die mangelhafte Infrastruktur ausgebremst wird. Die Aussage müsste also grundlegend anders formuliert werden bsplw. in der Art: "Da durch die Mischbestückung nur Single-Channel in Anspruch genommen wird, sieht das Samsung NP305E7A gegen Geräte mit Core-i-CPU mit Dual-Channel-Bestückung kein Land." und weiter "Ersetzt man aber den 2GiB-Riegel durch einen weiteren 4GiB-Riegel, kommt auch beim A6-3420M der Dual-Channel-Modus zum Einsatz, was in folgenden Ergebnissen resultiert:". Will man sich also auf die APU beziehen, muss man (reines) Dualchannel mit (reinem) Dualchannel vergleichen - bei AMD und Intel. Und dann darf man auch noch die Geschwindigkeit nicht außer Acht lassen. Will man sich (wieder) auf die APU bzw. CPU beziehen, müssen entweder beide Vergleichspartner den selben Speicher bekommen (z.B. beide DDR3-1333) oder beide den schnellsten Speicher der für den Prozessor freigegeben ist - je nach dem was man testen will. Eine Aussage "Ein A6 mit Single-Channel (oder asymmetrisches Dual-Channel) bringt weniger Durchsatz als (angenommen) Dual-Channel eines Core-i" bringt wenig.

(Es ist natürlich klar, dass auch im Dualchannelmodus Llano weniger Durchsatz als Sandy-Bridge und Co. haben sollte, dennnoch zeigen eure Messungen kein realistischtes Bild - nochmal - falls tatsächlich der Speicher nur im Single-Channel-Betrieb arbeitet)

Falls ich eine dementsprechende Stellungsnahme bzgl. Dualchannel überlesen haben sollte, entschuldige ich mich.

LG
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