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Test: Samsung NP305E7A - Budget-Gerät mit AMDs Llano

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Seite 3: Die Eingabegeräte

Ein Punkt, an dem die Hersteller nur allzu gerne sparen, sind die Eingabegeräte. Hier tun sich teils Geräte der 1000-Euro-Klasse schwer, eine wirklich überzeugende Leistung an den Tag zu legen.

Samsung NP305

Samsung setzt beim NP305E7A auf eine Chiclet-Tastatur im üblichen 15 x 15 mm-Format bei einem Tastenabstand von 4 mm. Der genutzte Kunststoff fühlt sich nicht allzu hochwertig an, die Tasten lassen sich aber recht gut tippen. Nicht allzu präzise fällt der Druckpunkt aus, der vom stark flexenden Top Case leider merklich beeinflusst wird – das ist in dieser Preisklasse aber leider der normale Standard. Abstriche müssen auch beim Tipp-Geräusch in Kauf genommen werden, denn der Anschlag des Keyboards klingt recht hohl, was nicht unbedingt den hochwertigsten Eindruck hinterlässt. Dass auf ein Backlight verzichtet werden muss, versteht sich in dieser Preisklasse von selbst.

Samsung NP305

Wie es bei DTR-Systemen der 17-Zoll-Klasse – und zu denen gehört das NP305 ohne Frage – üblich ist, wurde auch ein numerischer Zahlenblock integriert. Leider ist es aber genau so gang und gäbe, dass die zusätzlichen Tasten nicht ganz ohne Abstriche in das Top Case integriert werden können. Da sich die Layout-Anpassung aber auf die übliche Halbierung der Numblock-Null beschränkt, können wir mit dem von Samsung gewählten Layout doch recht gut leben.

Samsung NP305

Das Touchpad fällt mit 103 x 55 mm angenehm groß aus und bietet üppig Platz. Die Präzision kann überzeugen, die Gleiteigenschaften könnten aber gerne noch etwas besser ausfallen. Die Maustasten werden klar abgesetzt und bieten einen ordentlich definierten Druckpunkt – hier gibt es wenig zu meckern.

 

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3470
Gar nicht so schlecht!
#2
Registriert seit: 14.07.2009

Matrose
Beiträge: 8
Auf Seite 4 beihauptet ihr etwas, was leider nicht stimmt:

Zitat
Da AMDs Vision-Plattform allerdings noch nicht über den nativen Support für den aktuellen Standard verfügt, hätte Samsung in einen Zusatz-Chip investieren müssen.


Das ist ganz einfach falsch, da AMD seit Llanos "Sabine" bzw. "Lynx"-Plattform sehr wohl USB3.0 nativ in ihren Chipsätzen anbietet.
Es geht also mit Sicherheit nicht darum, dass ein Zusatzchip hätte verbaut werden müssen, sondern dass man sich vermutlich so von teureren Segmenten abgrenzen möchte. Will man USB3.0, muss man ein Gerät aus einer höhren Preisklasse nehmen, auch wenn man z.B. mit der höheren CPU-Performance gar nichts anzufangen weiß. Und gleichzeitig ist man dann fast immer dazu gezwungen, ein Gerät mit Intel CPU nehmen zu müssen :/

Und ob "Vision" eine Plattform ist, darüber lässt sich streiten - wie gesagt, in dem Fall heißt die Plattform "Sabine".

LG

Nachtrag
Bzgl. Speicherdruchsatz - ihr schreibt:

Zitat
Im Speicherdurchsatz sieht AMDs A6-3420M kein Land gegen Intels Core-CPU


Wie das für mich aussieht, könnte das Gerät durch die Bestückung mit einem 4GiB Riegel plus einem 2GiB Riegel nur im Singelchannelmodus (oder in einem Asymmetrischen Dual-Channel-Modus) arbeiten, was dann für die zitierte Aussage bedeuten würde, dass man es nicht auf die APU (A6-3420M) beziehen dürfte, sondern nur auf das getestete Gerät (NP305E7A), da die APU ja zu mehr in der Lage ist und nur durch die mangelhafte Infrastruktur ausgebremst wird. Die Aussage müsste also grundlegend anders formuliert werden bsplw. in der Art: "Da durch die Mischbestückung nur Single-Channel in Anspruch genommen wird, sieht das Samsung NP305E7A gegen Geräte mit Core-i-CPU mit Dual-Channel-Bestückung kein Land." und weiter "Ersetzt man aber den 2GiB-Riegel durch einen weiteren 4GiB-Riegel, kommt auch beim A6-3420M der Dual-Channel-Modus zum Einsatz, was in folgenden Ergebnissen resultiert:". Will man sich also auf die APU beziehen, muss man (reines) Dualchannel mit (reinem) Dualchannel vergleichen - bei AMD und Intel. Und dann darf man auch noch die Geschwindigkeit nicht außer Acht lassen. Will man sich (wieder) auf die APU bzw. CPU beziehen, müssen entweder beide Vergleichspartner den selben Speicher bekommen (z.B. beide DDR3-1333) oder beide den schnellsten Speicher der für den Prozessor freigegeben ist - je nach dem was man testen will. Eine Aussage "Ein A6 mit Single-Channel (oder asymmetrisches Dual-Channel) bringt weniger Durchsatz als (angenommen) Dual-Channel eines Core-i" bringt wenig.

(Es ist natürlich klar, dass auch im Dualchannelmodus Llano weniger Durchsatz als Sandy-Bridge und Co. haben sollte, dennnoch zeigen eure Messungen kein realistischtes Bild - nochmal - falls tatsächlich der Speicher nur im Single-Channel-Betrieb arbeitet)

Falls ich eine dementsprechende Stellungsnahme bzgl. Dualchannel überlesen haben sollte, entschuldige ich mich.

LG
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