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Test: Sony Vaio VPC-SB4X9E

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Seite 2: Das Gehäuse

 

Anders als es aktuell viele Hersteller lieben, setzt Sony bei seinen Vaio-Modellen beinahe durch die Bank auf äußerst schlichte Designs. Da macht auch das Vaio SB4 keine Ausnahme.

Sony Vaio VPC-SB4X9E

 

Das Gehäuse des Vaio SB4 wird aus Kunststoff gefertigt und schimmert leicht bläulich. Das sieht schick aus und ist so nicht an jeder Straßenecke zu sehen. Schön, dass Sony seinem Stil noch immer treu bleibt und nicht versucht, blindlings dem aktuell so hippen MacBook-Design hinterher zu rennen. Eye-Catcher ist wie bei Sony üblich der verchromte Vaio-Schriftzug auf dem Deckel – dass es sich bei unserem Testkandidaten allerdings um eines der aktuellsten Gerät handelt, das sieht man nicht.

Sony Vaio VPC-SB4X9E

 

Ein Blick von der Seite zeigt, dass das Sony Vaio SB4 sicherlich kein Ultrabook ist. Mit einer Höhe von knapp 24 mm ist es deutlich höher als 13-Zoll-Ultrabooks. Zum direkten Vergleich haben wir einmal das aktuell flachste Ultrabook auf Sonys 13-Zöller gelegt.

Wirkliche Probleme, Sonys 13-Zöller regelmäßig mitzunehmen, entstehen durch die minimal größere Bauhöhe aber nicht. Bedingt wird die gesteigerte Höhe in erster Linie durch das verbaute optische Laufwerk – das macht rund 2 mm zusätzlich bei der Gehäuse-Konzeption aus.

Sony Vaio VPC-SB4X9E

 

Auch im geöffneten Zustand setzt sich der sehr schlichte und hochwertige Eindruck fort. Generell kann das Vaio SB4 mit einer Materialgüte und Verarbeitungsqualität punkten, wie sie auch in der 1000-Euro-Klasse noch nicht zum Standard gehört. Hier kann Sony seine Expertise auf der ganzen Linie ausspielen, sodass der 13,3-Zöller auch im harten mobilen Business-Einsatz eine erstklassige Figur abgibt.

Gewichtstechnisch liegt unser Testkandidat bei 1,75 kg, was für einen 13,3-Zöller im vollends vertretbaren Rahmen liegt. Ultrabooks sind zwar teils deutlich leichter, bieten dann aber auch kein optisches Laufwerk. Wer mit seinem Notebook viel unterwegs ist, der wird sich an das noch immer geringe Gewicht des SB4 in Windeseile gewöhnen.

Der Akku ist mit 47 Wh ausreichend dimensioniert – wenn die dedizierte Grafikkarte nicht mitläuft, sollten so ordentliche Laufzeiten zu realisieren sein.