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Test: Medion Akoya P6633 - Schnell durch GeForce GT 630M?

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Seite 6: Fazit

 

Medions Akoyo P6633 ist in vielerlei Hinsicht ein Mainstream-Gerät, wie es im Buche steht: Es bietet eine vernünftige Ausstattung, ein Glossy-Case und einen ordentlichen Preis – Akzente kann der 15,6-Zöller aber sehr wohl dank seines Displays setzen.

Beim Gehäuse zeigt sich recht schnell, dass es sich beim Medion Akoya in vielerlei Hinsicht um ein klassisches Mainstream-Gerät handelt, das es in einer abweichenden Konfiguration auch günstiger gibt. Das Case setzt auf viel Glossy-Kunstoff, was dazu führt, dass das 15,6-Zoll-Notebook in den meisten Fällen begrabbelt aussieht und noch dazu anfällig auf Kratzer ist. Die Materialgüte ist nur durchschnittlich und das gilt auch für die Passgenauigkeit. Hier haben manche Konkurrenten mit Alu-Gehäusen die Nase vorn.
Entsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Eingabegeräten die üblichen Abstriche gemacht werden müssen. Während das Touchpad alles in allem zwar überzeugen kann, aber ein wenig zu klein ist, leidet die Tastatur unter einem merklichen Flexing des Top-Cases, was sich unangenehm auf den Druckpunkt auswirkt.

Das Highlight des P6633 stellt aber ohne Frage das matte Display dar. So kann man sich merklich von der Konkurrenz absetzen. Noch dazu kann das Panel hinsichtlich der Helligkeit und des Kontrasts mit einer erstklassigen Leistung aufwarten. Einzig die Farben könnten noch etwas brillanter sein. Alles in allem steht das P6633 gemessen an seinem Preis aber erstklassig dar.

Eine schnörkellose Leistung kann der verbauten Hardware attestiert werden. Der Intel Core i5-2450M liefert die erwartete Performance, die GeForce GT 630M hingegen bringt es nicht wirklich auf spielefähige Frameraten, aber auch das war zu erwarten. Abgerundet wird die Hardware-Ausstattung von einer großen Festplatte und einem Blu-ray-Laufwerk.

Schlussendlich bietet das Akoya P6633 auch hinsichtlich der Akku-Kaufzeit eine überzeugende Leistung. Ein Dauerläufer ist der 15,6-Zöller ohne Frage nicht, das war bei einem solchen Gerät aber auch nicht anders zu erwarten. Die gewünschte rudimentäre Mobilität wird aber – auch aufgrund des Displays – geboten.

Alles in allem können Display und Leistung punkten, das Gehäuse des Medion Akoya P6633 müsste für unseren Geschmack aber noch etwas hochwertiger sein.

Positive Aspekte des Medion Akoya P6633:

  • Mattes und helles Display
  • FullHD-Auflösung
  • Ordentliche CPU-Leistung

Negative Aspekte des Medion Akoya P6633:

  • Wenig hochwertiges Gehäuse
  • Tastatur mit wenig präzisem Druckpunkt
 

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Hauptgefreiter
Beiträge: 144
Kleine Fehler: "Zum Datenaustausch gibt es zwei USB-(2.0)-Ports sowie die obligatorische RJ45-Schnittstelle" Sind laut Bild und Bildunterschrift USB3.0.

Der World in Conflict Benchmark ist ohne das Testgerät.

Bitte seid mal etwas sorgfältiger, in jedem neuen Test sind solche Schnitzer.

Zum Gerät: Super Bildschirm, da sollten sich die Ultrabookhersteller mal ein Beispiel nehmen mit ihrem grottigen Restmüll. 750€ ist ein fairer Preis. Nur das glänzige Gehäuse ist nicht durchdacht.

Sind die 49,3°C ein Schreibfehler oder wird das Ding da wirlich so heiß? Das finde ich schon bemerkenswert.
#2
customavatars/avatar43329_1.gif
Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3348
Die Werte von WIC sind wohl als Acer 5755G hinterlegt und einfach beim Copy/Paste nicht korrigiert.

Wenn man mit der Maus über die Diagramme geht steht ja auch was von ASUS G60J da, also wohl einfach bissl viel Copy/Paste, passiert eben.
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