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Ultrabook-Round-Up: Dell gegen HP gegen Samsung

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Seite 5: HP Folio 13 (2): Eingabegeräte + Display

Lange unterschätzt wurden die Eingabegeräte bei der Konzeption eines Notebooks. Erst Apple hat gezeigt, was ein gutes Touchpad für einen Anteil am schlüssigen Bedienkonzept eines Notebooks haben kann.

Die Eingabegeräte

HP Folio 13 Tastatur
Die Tastatur lässt sich hervorragend tippen.

HP setzt bei seinem Ultrabook auf eine schwarze Chiclet-Tastatur. Mit 15 x 15 mm besitzen die Tasten die aktuell üblichen Abmessungen. Das Tippverhalten kann als sehr gut bezeichnet werden. Der Druckpunkt ist klar, präzise und angenehm knackig. So erlaubt die Tastatur ein flottes Tippen, auch von längeren Texten. Das TopCase flext zwar minimal, das macht sich aber kaum negativ bemerkbar. In dieser Disziplin gehört das Folio 13 aktuell aber ohne Frage zu den überzeugendsten Modellen. Aus rein optischen Gründen unpraktisch ist aber, dass HP die Tastatur in einem schwarzen Glossy-Feld verbauen musste – das sieht schon nach einer kurzen Zeit unansehnlich aus.

HP Folio 13 Touchpad
Das Touchpad wird optisch klar abgehoben.

Das von HP verbaute Touchpad kann hingegen nur eine durchschnittliche Performance an den Tag legen – insbesondere die Präzision könnte noch ein wenig besser ausfallen. Trotz (optisch) angedeuteter Tasten lässt sich das Pad übrigens "im Ganzen" klicken. Qualitativ nicht 100-prozentig konnte die Passgenauigkeit des Mausersatzes überzeugen. Die linke vordere Ecke ragte leicht über das TopCase heraus, was sich im Handling mehrfach negativ bemerkbar machte.

Das Display

HP Folio 13 Display
Auch HP setzt auf ein verspiegeltes Display.

Der Monitor war bislang eines der heißesten Themen bei den Ultrabooks. Apple setzt bei seinem 13-Zoll-MacBook Air auf 1440 x 900 dots, ASUS bei seinem Zenbook UX31 sogar auf 1600 x 900 Pixel. Die gesamte Konkurrenz kann mit der im 13-Zoll-Segment üblichen Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten aufwarten. Das sollte nun aber nicht falsch verstanden werden: 1600 x 900 Dots bieten rein produktiv einen klaren Vorteil gegenüber der schwächer aufgelösten Konkurrenz, belasten die Augen beim längeren Betrieb und beispielsweise Websites mit einer kleinen Schrift merklich stärker.

HP schließt sich beim Folio 13 Ultrabook der breiten Masse an. Es kommt ein 13-Zoll-Panel mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten zum Einsatz. Wie es bei Ultrabooks üblich ist, setzt HP auf die TN-Technik in Kombination mit einem LED-Backlight. Leider hat sich aber auch HP dem aktuellen Trend hingegeben und ein Glare-Panel verbaut – was gänzlich Business-untypisch ist.

Die Messwerte und Eindrücke der Bildqualität im direkten Vergleich mit Samsungs Series 5 Ultrabook und Dells XPS 13 sind auf Seite 12 zu finden.

Weitere Bilder des HP Folio 13 sind in unserer Gallery zu finden: