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Ultrabook-Round-Up: Dell gegen HP gegen Samsung

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Seite 15: Der Konkurrenzvergleich

Bisher haben wir die Vor- und Nachteile der drei Ultrabooks in aller Genauigkeit aufgezeigt. Interessant ist  natürlich nicht nur, wie sich die drei Flachmänner im direkten Shoot-out schlagen, sondern was die direkten Konkurrenten bieten können.

Acer Aspire S3 (zum Test):

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Acers Aspire S3 stellt aktuell das günstigste Ultrabook dar – Samsungs 530U3B ist aber nicht mehr weit entfernt. Dass sich diese Sparmaßnahmen beim Gehäuse bemerkbar machen, versteht sich von selbst. Zwar setzt Acer auf eine Magnesium-Legierung, hinsichtlich Stabilität und Look-and-Feel kann das S3 aber keineswegs mit seinen teureren Konkurrenten mithalten. Das macht sich gerade bei der Tastatur bemerkbar, die sich aufgrund eines merklichen Flexings nicht wirklich angenehm tippen lässt und einen unpräzisen Druckpunkt besitzt.

Auch das Glare-Display liefert keine Spitzenleistung ab, sondern kann weder bei Helligkeit noch bei Kontrast wirklich überzeugen – der Outdoor-Einsatz wird so merklich eingeschränkt. Dass Acer sparen musste, merkt man natürlich auch am Storage-System. Auf eine SSD muss verzichtet werden. Stattdessen gibt es eine 320 GB fassende HDD mit einem 16 GB großen Express Cache. Wie beim Samsung 530U3B gilt aber auch hier, dass die Leistung bei Weitem nicht an die von SSDs heranreicht.
Wer auf der Suche nach einem günstigen Ultrabook ist, sollte unseres Erachtens das 530U3B ebenfalls in Betracht ziehen, das zumindest ein mattes Display besitzt.

ASUS Zenbook UX31 (zum Test):

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Von den bisherigen Ultrabooks gehören die Zenbooks zweifelsohne zu den beliebtesten Modellen. Nicht nur, dass sie dank des aus einem Alublock gefrästen Gehäuses enorm hochwertig daherkommen und sehr steife Chassis besitzen, sie haben auch den Charme eines Macbook Airs – für manchen wohl sogar schon ein wenig zu sehr. Wer etwas mehr Individualität wünscht, ist mit dem mindestens genau so hochwertig verarbeiteten XPS 13 also besser bedient. Schön ist, dass ASUS mittlerweile die anfänglichen Touchpad-Probleme behoben hat, sodass auch die Eingabegeräte auf einem sehr hohen Niveau arbeiten.

Neben dem Gehäuse ist das Display aber ohne Frage das Highlight des UX31. Während das kleinere UX21 mit der Standard-Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten vorliebnehmen muss, greift ASUS beim UX31 auf ein Panel mit 1600 x 900 Bildpunkten zurück. Der störenden Glare-Oberfläche versucht ASUS dabei mit einer enormen Helligkeit zu entgegnen, vergisst dabei aber  auf das Kontrastverhältnis zu achten, das leider nicht überzeugen kann.

Leistungstechnisch spielt das Zenbook ebenfalls auf einem hohen Niveau. So kann unser Testmuster mit einer extrem schnellen SSD aufwarten, die auf einem Niveau mit der im XPS 13 verbauten Samsung 830 liegt. Im Aftermarket scheinen aber auch langsamere Modelle verbaut worden zu sein.

Alles in allem bietet gerade das UX31 aktuell mit das rundeste Auftreten im Ultrabook-Segment, spielt dafür aber auch in der gehobenen Preisliga.

Toshiba Z830 (zum Test):

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Toshiba ist der Anbieter, der sein Ultrabook bislang am merklichsten auf den Business-Einsatz ausgerichtet hat. Nicht nur, dass das Gehäuse die von der R-Series bekannte Formensprache besitzt, auch auf ein mattes Display setzt der Japaner. Das hat aber leider mit einem schlechten Kontrast und der Standard-Auflösung zu kämpfen. Gerade im Hinblick auf die Business-User wäre schön gewesen, wenn auch Toshiba auf 1600 x 900 Dots zurückgegriffen hätte.

In weiten Teilen kann dagegen das Gehäuse punkten. Das Z830 ist aktuell das leichteste Ultrabook und kann dennoch mit einer guten Verarbeitungsqualität aufwarten. Einzig das Display wirkt etwas labil, hier hat uns Toshiba aber mehrfach bestätigt, dass keine Probleme zu erwarten sind – man wird also einfach abwarten müssen. Überdurchschnittlich fällt die Schnittstellen-Ausstattung des Z830 aus. Nicht nur die Anzahl der Buchsen kann überzeugen, auch die Realisierung von USB 3.0 über einen Zusatzchip kann gefallen. Dieses Feature hielt danach erst bei den hier vorgestellten Nachzüglern Einzug in das Ultrabook-Segment.  

Die Leistung des Toshiba 830 geht vollends in Ordnung, kann aber in keinem Bereich Glanzpunkte setzen. Probleme gab es während unseres Tests noch mit einem permanent drehenden Lüfter, der noch dazu unangenehme Schleifgeräusche von sich gab. Dieses Problem möchte Toshiba aber mit einem BIOS-Update behoben haben – ein Nachtest wird in Kürze folgen.