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Test: ASUS K53S - Budget oder Mittelklasse?

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Seite 2: Ausstattung und Leistung

Das Gehäuse hat bislang einen recht positiven Eindruck hinterlassen – hat ASUS dafür aber an der Ausstattung gespart, um auf einen noch vertretbaren Preis zu kommen? Erfahrungsgemäß besitzen gerade die Geräte der gehobenen Budget-Klasse bereits eine recht passable Ausstattung.

Als Prozessor setzt ASUS auf Intels beliebten Dual-Core-Prozessor Intel Core i5-2430M. Der 2-Kern-Prozessor hat einen Grundtakt von 2,4 GHz und läuft im Turbo-Modus maximal mit 3 GHz. Wie es bei den aktuellen Intel-Prozessoren üblich ist, können die beiden Kerne dank Hyperthreading virtuell vier Aufgaben parallel abarbeiten. Der L3-Cache des im 32-nm-Verfahren produzierten Prozessors fasst 3 MB.  Die integrierte GPU besitzt einen Grundtakt von 650 MHz und kann im Turbo-Betrieb mit bis zu 1,2 GHz laufen.

Die zum Einsatz kommende GPU ist eine alte Bekannte, denn bislang wurde ein Großteil des neuen Sandy-Bridge-Designs mit NVIDIAs GT540M ausgestattet – dank der Optimus-Technik harmoniert die Grafik-Lösung in unserem Testmuster bestens mit der in der CPU integrierten GPU. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber nicht um eine neue Grafik-Lösung, sondern lediglich um ein vor dem Sandy-Bridge-Launch vorgestelltes, passendes Modell, denn die GT 540M basiert noch immer auf der GF108-GPU – und die wurde bekanntlich schon bei der GT 435M genutzt. Die GPU besitzt 96 Pipelines, der Takt beläuft sich dabei auf 672 MHz, der Shadertakt auf 1344 MHz. Der 1,5 GB fassende DDR5-RAM wird mit 900 MHz betrieben, aber nur über ein 128 Bit breites Interface angeboten. Laut NVIDIA besitzt die im 40-nm-Verfahren produzierte GPU eine TDP von ebenfalls 35 Watt.

Aber auch die weitere Ausstattung kann sich im Hinblick auf den Preis von 690 Euro durchaus sehen lassen. Die verbaute HDD bietet eine Kapazität von 500 GB, was auch für größere Datenmengen genügend Speicherplatz darstellt. Dass die Platter nur mit 5400 rpm rotieren, ist hingegen bei einem Gerät der 600-Euro-Klasse nicht verwunderlich – und in der Praxis erfahrungsgemäß kaum störend. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 8 GB, was wiederum recht großzügig ist. Mehr Speicher wird im Notebook-Segment nur äußerst selten geboten und ist unseres Erachtens auch nicht nötig. Abgerundet wird der „Speicher-Part“ von einem Blu-ray-Player als optisches Laufwerk – natürlich können auch DVDs beschrieben werden.

In Summe betrachtet bietet das ASUS K53S damit eine ordentliche Ausstattung und lässt kaum Wünsche offen, was im Anschluss auch unsere Benchmarks zeigen werden.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Sowohl im Cinebench als auch in 7-Zip liefert der verbaute i5-2430M eine überzeugende Leistung ab. Mit Blick auf den normalen Einsatzbereich eines 600-Euro-Notebooks kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass das K53S stets genügend Leistung im Windows Betrieb bereitstellen wird.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Die HDD ist zwar sicherlich kein Sprinter, möchte man aber einen merklichen Schritt nach vorne in diesem Bereich erleben, ist eine SSD ohnehin die einzige Option – die würde aktuell aber ohne Frage den Preisrahmen sprengen. Zu übertrieben langen Wartezeiten kommt es mit dem eingesetzten Modell aber nicht. Der Speicherdurchsatz befindet sich auf dem gewohnten Level der aktuellen i5-Prozessoren.

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In den Futuremark-Benchmarks liefert das K53S eine überzeugende Leistung ab. G

Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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World in Conflict

 Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV:

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der zuletzt gewonnene Eindruck wird von der Spielefront noch einmal unterstrichen. Ist die Engine nicht allzu anspruchsvoll, ist es durchaus möglich, akzeptable Frameraten zu erhalten – auch dank der nicht allzu hohen nativen Auflösung. Spätestens bei gesteigerten Qualitätseinstellungen und modernen Engines geht der verbauten GT 540M aber ohne Frage die Puste aus.

 

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6560
Eigentlich ein sehr schönes gerät. Ich selber besitze es jedoch mit dem i5 2410m und 4gb ram. Habe es mir für die Uni besorgt und um nebenbei nicht immer auf Lanparty meinen desktop rechner mitschleppen zu müssen. Die Leistung an sich reicht aus um ältere Spiele ohne probleme auf schönen details zu spielen. Auch neuere laufen wie ihr schon sagt mit reduzierten Details sehr gut.
Was mich jedoch sehr stark stört und ich euch bitte noch zu testen sind die Temperaturen unter Last. ich habe teils mit sehr starken Frameinbrüchen und Laggs zu kämpfen und nach meiner beobachtung liegt das nicht an der Leistung des gerätes sondern an einer überhitzung der Komponenten. Wenn ich spiele erreicht der CPU ohne probleme die 95°C. Wenn meine test´s stimmen habe ich genau dann die Frameeinbrüche was mich darauf schließen lässt, dass es mit der hohen temperatur zusammenhängt und sich das NB vor überhitzung schützt. Daher wird mein Gerät wenn die klausurphase vorbei ist auch in die RMA gehen. Also testet mal bitte wie sich das bei euch verhält.
Ich habe übrigens für das NB vor einem halben Jahr 529€ bei Notebooksbilliger bezahlt.
#2
Registriert seit: 04.10.2004

Banned
Beiträge: 795
Ich hatte das X53 hier und habe es wegen der absolut katastrophalen Schnittstellenanordnung zurückgegeben. Damit meine ich insbesondere den Stromanschluss, der ständig den Luftauslass bedeckt. Auch LAN liegt völlig ungünstig. Wie man sowas designen kann, keine Ahnung.
Habe nun ein Dell XPS, hier sind alle wichtigen Anschlüsse hinten.
#3
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6560
Zitat micmax;18519681
Ich hatte das X53 hier und habe es wegen der absolut katastrophalen Schnittstellenanordnung zurückgegeben. Damit meine ich insbesondere den Stromanschluss, der ständig den Luftauslass bedeckt. Auch LAN liegt völlig ungünstig. Wie man sowas designen kann, keine Ahnung.
Habe nun ein Dell XPS, hier sind alle wichtigen Anschlüsse hinten.


Mit dem Stromanschluss ist mir auch shcon aufgefallen. vorallem weil das kabel ja nach hinten abgeknickt ist liegt es immer genau vor der lüftung. Ansonsten find ich die Anschlüsse ganz ok angeordnet. wenigstens ist nicht so viel bis auf die für sound an der seite wo ich meine maus habe. daher ist das für mich zumindest i.O.
#4
Registriert seit: 02.03.2012

Matrose
Beiträge: 1
@Gubb3L ich habe die gleiche Konfiguration wie du, nur ich habe 6 gb Ram. Ich habe das Notebook aus ähnlichen Gründen wie du gekauft. Ich empfand es als größten Vorteil, dass das Notebook nie heiß wurde. Einern meiner Freunde hat ein Dell XPS mit i7. Bei ihm Taktet die CPU schon nach kurzer Zeit runter. Ich würde das Notebook mal einschicken, evtl stimmt da was nicht. (Wärmeleitpaste)

Zum Notebook kann ich nur sagen das es ein echtes Schnäppchen ist.
Was mich z.B. stört ist der wirklich erbärmliche Sound. (Dell XPS spielt da in einer anderen Dimension)
#5
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Registriert seit: 18.01.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6560
Zitat FranzW;18520174
@Gubb3L ich habe die gleiche Konfiguration wie du, nur ich habe 6 gb Ram. Ich habe das Notebook aus ähnlichen Gründen wie du gekauft. Ich empfand es als größten Vorteil, dass das Notebook nie heiß wurde. Einern meiner Freunde hat ein Dell XPS mit i7. Bei ihm Taktet die CPU schon nach kurzer Zeit runter. Ich würde das Notebook mal einschicken, evtl stimmt da was nicht. (Wärmeleitpaste)

Zum Notebook kann ich nur sagen das es ein echtes Schnäppchen ist.
Was mich z.B. stört ist der wirklich erbärmliche Sound. (Dell XPS spielt da in einer anderen Dimension)


Ja meins wird nächste woche donnerstag dann endgültig eingeschickt. mal sehn was die guten herren von asus so finden. Preislich kann man echt nicht meckern wie du sagt vor allem die 529€ die ich damals bezahlt habe warn unschlagbar da viele gleichwertige locker 600+ gekostet haben. Auch die verarbeitung finde ich nicht schlecht. das alu ist sehr geil anzufassung und bleibt auch schön kühl. Einzig die tastatur die einen sehr schönben anschlag hat wie ich finde nutzt sich etwas schnell ab. nach kaum 3 monaten habe ich jetzt schon auf den typischen tasten asdw und der leertaste blanke stellen. Aber was definitiv stimmt sind die erbärmmlichen boxen. Die sind echt unter aller sau. Für mich jetzt nicht weiter schlimm da ich an der uni eh nicht laut musik höre oder filme schaue undbeim spielen auch immer nen headset trage. War daher für mich zu vernachlässigen. Genauso wie die fehlenden usb3 schnittstellen. brauche ich aktuell noch nicht da ich schön schnelle usb2 sticks habe und das nb. ja eh nicht für große datenmengen benutzt wird. also insgesammt bin ich zufrieden und könnte es jedem der auf die angesprochenen punkte verzichten kann empfehlen. bis auf die temp probleme wobei das vermutlich bei mir ein einzelfall sein dürfte.
#6
Registriert seit: 18.02.2009
Werther Westfalen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 407
Der Informatikraum in meiner Schule ist vor einer Woche mit ca. 20 Asus K53S ausgestattet worden.
Die im Artikel angesprochenen "Probleme" sind mir auch sofort aufgefallen.
Die Tastatur ist wirklich nicht der Knaller, was ich auch von vielen Mitschülern gehört habe.
Der Stromanschluss, aber auch die USB Anschlüsse sind meiner Meinung nach komplett fehlplatziert. In der Schule arbeiten wir immer mit angeschlossener Maus und meist mit einem angeschlossenen USB Stick, wo man halt seine Daten draufhat.
Da das Gerät aber nur einen USB Anschluss auf der linken Seite hat, ist sofern man Rechtshänder entweder der USB Stick, oder das Kabel der Maus im Weg, wenn man diese benutzt.
Ansonsten sind die Dinger nicht schlecht, nur für den Einsatz in einer Schule vielleicht nicht grade optimal (überdimensionierte Grafik, Tastatur relativ schlecht).
#7
Registriert seit: 07.01.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 883
das gehäuse ist komplett aus kunststoff und das topcase hat nur ein "alufunier".

es gibt auch matte displays, zumindest schlagen die bei uns auf in der werkstatt.

aber der test verblüfft :)

gut ich hab immer nur defekte geräte aber dahingehend seh und kenn ich alle schwächen der ganzen "k53" (mainboard bezeichnung) reihe.

und das gehäuse, ferner die buchsen vom topcase sind oft kaputt weil schrauben zu fest angezogen wurden beim bauen!
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