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Test: ASUS Zenbook UX31 - Ultrabook mit hoher Auflösung - Komponenten + Leistung

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Seite 2: Komponenten + Leistung


 

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Dass Intel bei der Ultrabook-Sepzifikation auf seine Low-Voltage-Prozessoren der Sandy-Bridge-Reihe setzt, ist nicht sonderlich überraschend. Das Zenbook UX31 gibt es in zwei Ausführungen, mit i5- und i7-Prozessor. Bei unserem Testmuster handelt es sich um die teuerste UX31-Konfiguration. Folglich kommt ein i7-2677M zum Einsatz. Der Dual-Core-Prozessor, der dank Hyperthreading vier Tasks auf einmal abarbeiten kann, besitzt einen Grundtakt von 1,8 GHz und taktet sich im Turbo-Betrieb auf bis zu 2,9 GHz herauf. Dann darf allerdings nur ein Kern genutzt werden. Der L3-Cache beläuft sich auf 4 MB. Die CPU besteht aus 624 Millionen Transistoren und wird natürlich im 32-nm-Verfahren produziert. Der Stromverbrauch liegt bei einer TDP von 17 Watt deutlich unter dem der normalen mobilen Sandy-Bridge-Prozessoren. 

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Auf eine dedizierte GPU verzichtet ASUS und nutzt die von Intel in die CPU integrierte HD3000-Grafikeinheit. Beim i7-2677M taktet die Grafikeinheit jedoch nur mit 350 MHz, was deutlich langsamer ist als bei den größeren Geschwistern, die mit 650 MHz zu Werke gehen.

Nachdem bereits das UX21 mit einer extrem performanten SSD auftrumpfen konnte, setzt ASUS natürlich auch im großen Bruder auf einen schnellen Flashspeicher. Gegenüber dem kleinen Bruder wurde das Fassungsvermögen auf 256 GB verdoppelt. So passen auch größere Datensammlungen auf das UX31, was den 13-Zöller unterwegs zum idealen Arbeitsgerät werden lässt. Der Speicher beläuft sich auf 4 GB, was in der heutigen Zeit  nicht mehr besonders üppig ist - davon aber einmal abgesehen, halten sich die Nachteile gegenüber Systemen mit 8 GB noch stark in Grenzen. Auf ein optisches Laufwerk muss bauartbedingt natürlich verzichtet werden.

Im direkten Vergleich muss das UX31 natürlich seinem kleineren Bruder gegenübertreten. Zudem haben wir uns für das Lenovo Thinkpad X1 entschieden, das zwar etwas teurer ist, aber ebenso zur Kategorie „extra flach“ gehört.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Die Leistung von Intels Low-Voltage-Prozessor kann sich sehen lassen. Zwar reicht man nicht an die Performance der ausgewachsenen Geschwister heran, alles in allem bieten die Ultrabooks mehr Leistung, als sie wohl in den meisten Alltags-Szenarien überhaupt gefordert wird. Dass dies von einer 17-Watt-CPU mit integrierter GPU erreicht wird, zeigt wieder einmal, wie weit wir aktuell mit der Prozessor-Entwicklung vorangeschritten sind.

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Bereits das UX21 konnte mit einer exzellenten SSD-Performance aufwarten. Unsere Befürchtungen, dass das UX31 groß hinter diese Fabelwerte zurückfallen könnte, bestätigen sich erfreulicherweise nicht. Auch das 13-Zoll-Ultrabook liefert eine sagenhafte Performance ab. Da hat das Thinkpad X1 mit seiner mechanischen HDD keine Chance.

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Im PC Mark 7 liefert das UX31 eine überzeugende Vorstellung ab. Gepusht wird das Ergebnis natürlich in erster Linie von der verbauten SSD, während die fehlende GPU ein noch besseres Ergebnis verhindert.