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Test: Alienware M18x - Gaming-Maxi mit zwei Radeon HD 6970M

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Seite 2: Komponenten + Leistung


 

Alienware M18x


Weitere Bilder des Gehäuses präsentieren wir in der Galerie

Bei der CPU setzt Alienware auf das Brot-und-Butter-Modell der aktuellen Sandy-Bridge-4-Kerner – naja, halbwegs zumindest. Wie üblich hat Intel im Herbst seine Prozessoren einem Facelift unterzogen und einfach ein paar Hundert Megahertz auf die bestehenden Spezifikationen draufgepackt. So geschehen auch beim Intel Core i7-2670QM, der den extrem beliebten i7-2630QM ablöst. Wie üblich hat Intel 200 MHz zusätzlich gegenüber dem Vorgänger spendiert, sodass der Prozessor nun mit 2,2 – 3,1 GHz zu Werke geht, je nach CPU-Auslastung. Gleich geblieben ist der L3-Cache es 32 nm-Prozessores, der es auf 6 MB bringt. Nichts geändert hat sich ebenso an der integrierten HD-3000-Grafik. Die wird beim M18x aber sicherlich nur äußerst selten genutzt werden. 

Doppelt hält besser, hat sich Alienware bei der Grafikkarte oder besser gesagt den Grafikkarten gedacht. So kommen zwei Radeon HD 6970M zum Einsatz, die in einem Crossfire-Verbund betrieben werden. Die GPUs besitzen einen Grundtakt von jeweils 680 MHz und können auf 960 Streamprozessoren zurückgreifen. Der über ein 256 Bit breites Interface angebundene GDDR5-Speicher beläuft sich auf 2 GB pro GPU und wird mit 900 MHz pro CPU betrieben. Dass bei einer solchen Lösung ein geringer Stromverbrauch nicht an der ersten Stelle steht, versteht sich von selbst, dennoch ist es schade, dass das System bei einem Wechsel auf die integrierte GPU stets neu gestartet werden muss. Die Leistung ist dafür im Gegenzug über jeden Zweifel erhaben, wie stark sich die zweite GPU bemerkbar macht, hängt aber natürlich immer von der jeweiligen Anwendung ab.

Sehen lassen kann sich auch die übrige Ausstattung. Der Speicher bringt es auf 8 GB, was für alle aktuellen Anwendungen ausreichend ist. Als Massenspeicher kommt einzig eine SSD aus dem Hause Samsung mit einem Fassungsvermögen von 256 GB zum Einsatz. Das reicht zwar für die allermeisten Anwendung aus, gerade bei einem DTR-System hätten wir uns eine zweite Platte als „Datengrab“ gewünscht. Als optisches Laufwerk kommt natürlich ein Blu-ray-Leser zum Einsatz. Optisch passend zum Gehäuse wurde dieses als Slot-in-Lösung ausgeführt.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Die von Alienware gebotene Leistung kann vollends überzeugen. Zwar kommt man nicht an die Extreme Edition-Modelle heran, die Performance ist aber über jeden Zweifel erhaben. Einen in der Praxis bemerkbaren Unterschied zwischen dem i7-2630QM und dessen Nachfolger wird es aber nicht geben.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Die Speicherperformance liegt auf dem gewohnt hohen Niveau der aktuellen Sandy-Bridge-Modelle – auch hier gilt aber: ein Wechsel auf einen i7-2670QM, wenn bereits der Vorgänger vorhanden ist, bringt nichts.