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Test: Dell XPS 14z - verkleinerter Schönling - Komponenten + Leistung

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Seite 2: Komponenten + Leistung

Die Konfiguration unseres XPS 14z setzt sich, wie bereits erwähnt, von der aktuell in Dells Webshop verfügbaren Auswahl ab. Wird das XPS 14z dort stets mit einer GeForce GT 520M ausgestattet, muss sich unser Testkandidat mit Intels HD3000 zufriedengeben. Was zunächst wie eine herbe Herabstufung wirken mag, empfinden wir aber nicht als solche. So bietet die GT 520M zwar 48 Shaderprozessoren, ein Kerntakt von 740 MHz und entsprechend einen Shadertakt von 1480 MHz, unsere Tests in der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass spielbare Frameraten nicht wirklich möglich sind.

So gesehen ist es kein Problem, dass wir auf die integrierte Grafik in Intels Core i5-2430M zurückgreifen müssen. Der 2-Kern-Prozessor besitzt einen Grundtakt von 2,4 GHz und läuft im Turbo-Modus maximal mit 3 GHz. Wie es bei den aktuellen Intel-Prozessoren üblich ist, können die beiden Kerne dank Hyperthreading virtuell vier Aufgaben parallel abarbeiten. Der L3-Cache des im 32-nm-Verfahren produzierten Prozessors fasst 3 MB.  Die integrierte GPU besitzt einen Grundtakt von 650 MHz und kann im Turbo-Betrieb mit bis zu 1,2 GHz laufen.

Wenig spektakulär gibt sich die Ausstattung im Speicherbereich. Dell setzt auf einen 4 GB fassenden Arbeitsspeicher und eine 500 GB große Festplatte. Letztere arbeitet aber mit 7200 rpm, was zu etwas höheren Übertragungsraten führen dürfte. Als optisches Laufwerk steht nach wie vor nur ein Multiformat-Brenner zur Verfügung – ein Blu-ray-Laufwerk im benötigten Slot-in-Format gibt es aktuell schlichtweg nicht.

Wie immer haben wir uns für unsere Leistungsmessung zwei Konkurrenten herausgesucht. Zum einen haben wir uns den großen Bruder, das XPS 15z herausgesucht, zum anderen das Alienware M14x, das auch im 14-Zoll-Format daherkommt, aber etwas performanter ausgestattet wurde.

 

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Das XPS 14z liefert eine überzeugende Leistung ab, gehört aktuell aber nicht zu den Sprintern. Im für den 14-Zöller vorgesehenen Anwendungsgebiet wird das aber nicht auffallen, denn hier bietet der i5 mehr als genügend Wumms.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Im neu eingeführten PC Mark7 macht sich das Fehlen einer GPU bemerkbar. Auch hier gilt aber: wirklich stören will uns das beim XPS 14z nicht.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

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Der Speicherdurchsatz und die HDD-Performance liegen auf einem ordentlichen Niveau. Insbesondere die genutzte 7200-rpm-HDD kann uns mit einem hohen Datendurchsatz überzeugen.

ASUS_G60J_World1280

ASUS_G60J_Worldnativ

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ASUS_G60J_Street_nativ

Wie nicht anders zu erwarten war, schwächelt das XPS 14z im Gaming-Test. Zumindest in Streetfighter, das auch mit einer wenig fordernden Engine an den Start geht, werden aber noch spielbare Frameraten geboten. Ein Problem der HD3000 ist neben der nicht allzu hohen Leistung das Fehlen eines DirectX11-Supports, was unseren Benchmark-Parcours leider dezimiert.