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Test: Deviltech Fragbook - hohe Leistung, kleiner Preis

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Seite 4: Das Gehäuse (2)

 

 

Deviltech Fragbook

Geöffnet setzt sich der überwiegend schlichte Eindruck fort. Mattschwarzer Kunststoff dominiert erneut das Geschehen. Eye-Catcher gibt es aber dennoch den ein oder anderen zu vermelden. So wurden der Hauptschalter, die Maustasten und die Lautsprecherabdeckungen in einem matten Silber ausgeführt, was den stilvollen Eindruck weiter unterstreicht.

Besonders erfreulich: Das TopCase erweist sich als ausgesprochen unanfällig gegenüber Fingerabdrücken und sonstigen Fettflecken. Hier hat ein Großteil der aktuellen Geräte erhebliche Probleme und sieht in den meisten Fällen ein wenig „begrabbelt“ aus.

Deviltech Fragbook Tastatur

Deviltech Fragbook Numblock

Das Keyboard wurde im Chiclet-Layout verbaut, kann also voneinander abgesetzte Tasten vorweisen. Diese fallen mit 15 x 15 m angenehm groß aus und lassen sich recht gut bedienen. Wer nun mit Blick auf den Preis ein starkes Flexing erwartet, den müssen wir „enttäuschen“. Das Fragbook bietet ein ausgesprochen steifes TopCase. Dennoch müssen wir ein wenig über den Druckpunkt der Tastatur meckern. Der ist für unseren Geschmack etwas zu weich gewählt.

Dass zudem ein numerischer Zahlenblock integriert wurde, überrascht bei einem 17-Zoll-Modell nicht wirklich. Mit Hinblick auf den Desktop-Replacement-Anspruch des Fragbook wird man die zusätzlichen Tasten (gerade bei Office-Aufgaben) schnell zu schätzen lernen.

Deviltech Fragbook Touchpad

Das Touchpad fällt nicht allzu groß ist, ist aber dennoch ansprechend dimensioniert und greift die Formensprache des restlichen Cases weiter auf. Die Tasten sind in Silber gehalten. Leider besitzen die Taster unseres Musters aber einen deutlich zu festen Druckpunkt, sodass eine merkliche Kraft aufgewendet werden muss, um einen mechanischen Tastendruck hervorzurufen.

Deviltech Fragbook Sound

Das Fragbook besitzt eine THX-Studio-Pro-Zertifikat, was an sich aber noch nicht viel über die Klangqualität aussagt. Zwar müssen gewisse Anforderungen erfüllt werden, um das Zertifikat im Anschluss erwerben zu können, mit Blick auf die Masse der zertifizierten Geräte scheint diese aber nicht allzu fordernd zu sein.