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Test: Deviltech Fragbook - hohe Leistung, kleiner Preis

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Seite 3: Das Gehäuse (1)

 

 

Deviltech Fragbook Deckel

Waren Gamingnotebooks über eine lange Zeit stets sehr auffällige Gesellen, kann aktuell von einer radikalen optischen Neuausrichtung des gesamten Segments gesprochen werden. Schlicht ist hipp – das offerieren Geräte wie das ASUS G74 oder Alienware M17x bereits eine ganze Zeit lang. Diesem Trend folgt auch MSI und spendiert seinem aktuellen Barebone einen schicken mattschwarzen Look – der erste Blick kann übrigens täuschen, denn es handelt sich nicht um ein gebürstetes Edelstahlfinish. Stattdessen nutzt MSI einen Kunststoff in der angesprochenen Optik.

Hier hätten wir aber auch den ersten Kritikpunkt des Fragbooks. Die Materialgüte ist nicht allzu hoch, was sich gerade im Bereich der Haptik bemerkbar macht. Überraschend ist das aber nicht, schließlich muss sich der sehr niedrige Preis irgendwie erklären lassen – ein Vollaluminium-Gehäuse oder ein massiver gummierter Kunststoff treiben die Preise schnell in die Höhe. Im Gegenzug kann die Verarbeitungsqualität aber überzeugen - es gibt keine allzu großen Spaltmaße.
Da ein 4 kg schwerer Bolide aber ohnehin nur selten transportiert werden wird, können wir beim etwas windig wirkenden Kunststoff mit gutem Gewissen ein Auge zudrücken.

Deviltech Fragbook Seite links

Auf der linken Gehäuse-Seite befinden sich drei USB-Anschlüsse, von denen zwei als 3.0-Version ausgeführt wurden. Weiterhin gibt es an dieser Stelle einen Card-Reader und vier Klinke-Buchsen.

Deviltech Fragbook Rückseite

Lobenswert für ein Gerät der Desktop-Replacement-Klasse ist die Nutzung der Rückseite um einige Anschlüsse unterzubringen. So finden dort mit HDMI und VGA die beiden Bildausgabeschnittstellen ihre Heimat. Weiterhin werden dort der RJ45-Port, eine eSATA-Schnittstelle und der Stromanschluss untergebracht. Um für einen wirklich aufgeräumten Schreibtisch zu sorgen, hätten wir uns auch noch mindestens eine rückwärtige USB-Buchse gewünscht. 

Deviltech Fragbook Seite rechts

Auf der rechten Seite des Barebones wird der meiste Platz vom verbauten optischen Laufwerk eingenommen. Davor sitzen zwei weitere USB-Anschlüsse – beide als 2.0-Version.

Alles in allem bietet das Deviltech Fragbook eine schickes, wenn auch qualitativ nicht überragendes Gehäuse, das mit einer umfangreichen und gefällig aufgeteilten Anschlussausstattung aufwarten kann.