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ASUS V6VA 8004P

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Seite 3: Die Ausstattung des ASUS V6VA 8004P

Nachdem wir bereits geklärt haben, was im Paket rund um das V6VA steckt und auch zum Prozessor sowie zum Grafikchip einige Worte verloren haben, werden wir nun im Detail die techischen Spezifikationen des V6VA 8004P klären. Schnell wird beim Betrachten der Tabelle klar, womit die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, die bei 2.499 € beziffert wird, zu rechtfertigen ist. In der Tat hat ASUS an keiner Ecke gespart:

Recht einzigartig ist das Paket damit auf jeden Fall, denn solche Spezifikationen zu lesen und das sehr dünne und leichte Notebook vor sich zu haben, ist nicht alltäglich. ASUS hat es tatsächlich geschafft, einen nahezu perfekten Kompromis im Leistung/Masse-Verhältnis zu schaffen. Auch das umfangreiche Garantiepaket ist dem Preis mehr als angemessen. In der Verpackung liegt des weiteren auch schon eine vorbereitete RMA-Karte bei - sollte also tatsächlich einmal ein Defekt am V6VA auftreten, muss diese lediglich ausgefüllt werden, bei ASUS angerufen werden und im Optimalfall schon am nächsten Tag wird ein Kurrier das defekte Notebook abholen und ebenso binnen weniger Tage wieder anliefern.

Im folgenden haben wir mit dem CPU-Z-Tool in der aktuellsten Version vom 8. November 2005 die Kerneigenschaften des V6VA veranschaulicht. Der erste Screenshot zeigt das System im Ruhezustand. Problemlos erkennbar ist die niedrige Kernspannung von weniger als 0.8 Volt, die in diesem Zustand am Prozessor anliegt, der entsprechend nur mit 800 MHz taktet. Der zweite Screenshot präsentiert das System bei voller Auslastung - entsprechend rechnet die CPU auch mit den vollen 2130 MHz.

Der Dothan mit 2,13 GHz - wenn er die Leistung nicht benötigt, taktet er sich auf 800 MHz herunter

In Bezug auf die Spezifikationen hatten wir schon einen der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden V6VA-Modellen angesprochen: Den Arbeitsspeicher. Während das kleine Modell mit 512 MB leben muss, wird unsere Luxusversion mit 1024 MB ausgestattet. Eingesetzt werden zwei Riegel mit jeweils 512 MB DDR2-533 RAM - die Chips auf den beiden Dimms stammen aus dem Hause Infineon. Aufgrund der Chipsatzbeschaffenheit ist es wie angekündigt möglich, beim Einsatz von zwei Riegeln auch in einem Notebook mit Dual-Channel-Modus zu arbeiten. ASUS nutzt das und setzt die Technologie im V6VA - zumindest im High-End-Modell - um. Der Screenshot aus CPU-Z zeigt, dass die 1024 MB Speicher auf zwei Kanälen arbeiten. Durch die identische Belegung beider Speicherbänke wird somit ein Speicherdurchsatz von satten 6,4 GB/s möglich.

Das ASUS V6VA 8004P im Dual-Channel-Modus

Auch erkennbar, dass ASUS die Speichertimings sehr moderat wählt. Das hängt zum einen mit den eingesetzten Infineon-Chips zusammen, zum anderen aber auch mit dem Fakt, dass es sich hier um ein Notebook handelt, welches auch unabhängig vom Stromnetz noch einige Stunden arbeiten soll. Getreu dem Motto: Performance ist nicht alles.

Um dem wachsenden Markt der Digitalkameras und eben auch der Handys, die mehr und mehr auf Speicherkarten setzen, Sorge zu tragen, wird im ASUS V6VA auch ein Cardreader eingesetzt, mit dem die folgenden Kompaktspeicherkarten gelesen und beschrieben werden können:

  • SD-Card
  • MMC-Card
  • MS und MS PRO-Card

Rein technisch gesehen sind wir mit dem Gesamtpaket des V6VA bisher sehr zufrieden. Ob dies auch bei der Leistung so sein wird, werden wir später prüfen müssen. Zu Beginn des Reviews deutete sich schon an, dass eine akribisch saubere Verarbeitung und ein wirklich schickes Design auf das Garät aufmerksam machen. Den ersten Eindruck wollen wir nun vertiefen und auf den folgenden Seiten schauen, was das Notebook optisch und in Bezug auf die Ausstattung unter der Haube hat.