> > > > Test: ASUS N75 - Multimedia-Notebook mit externem Subwoofer

Test: ASUS N75 - Multimedia-Notebook mit externem Subwoofer - Das Gehäuse (1)

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Das Gehäuse (1)


 

ASUS N75 Deckel

Waren die Vorgängermodelle noch von einer Alu-Optik geprägt, hat ASUS das Design der N5-Serie vollständig umgekrempelt. Alu ist out, Kunststoff ist in – was nun wirklich nicht so negativ ist, wie es der Satz zunächst vermuten lässt. Die Entscheidung rührt laut ASUS daher, dass insbesondere der matte, leicht aufgeraute Kunststoff der ROG-Gaming-Modelle sehr gut ankommt. Der Deckel besitzt nun aber einen Glossy-Kunststoff, was zugegebenermaßen deutlich schicker wirkt, als noch bei den Gaming-Geräten. Da das N75S aber vermutlich die allermeiste Zeit auf dem heimischen Schreibtisch verbringen wird, lassen wir die höhere Kratzanfälligkeit einmal außen vor.

Das Gewicht des 17-Zöllers ist mit 3,4 kg sicherlich nicht allzu niedrig, auch hier gilt aber: große Multimedia-Notebooks sind in der heutigen Zeit klar als Desktop-Replacement ausgelegt, sodass es hier zu keinerlei Problemen kommt. Die Verarbeitungsqualität und die Materialgüte sind als sehr gut einzustufen.

ASUS N75 Seite Links

Ein seitlicher Blick zeigt, dass das N75 recht hoch gebaut ist. Das ist bei einem 17-Zoll prinzipiell nicht sonderlich überraschend und macht bei unserem heutigen Testmuster sogar eine ganze Menge Sinn, schließlich wirkt sich ein ordentliches Gehäuse-Volumen deutlich positiv auf die Klangqualität aus. Anschlusstechnisch platziert ASUS auf dieser Seite zwei USB-Buchsen, wobei der meiste Platz aber vom recht weit vorne platzierten optischen Laufwerk eingenommen wird. Zwischen den beiden Anschlüssen und der Schublade des Laufwerks befinden sich Lüftungsschlitze der IceCool-Kühlung.

ASUS N75 Rückseite

ASUS hat sich dazu entschlossen, einen tiefen Drehpunkt des Displays zu realisieren, sodass der Monitor hinter das Gehäuse schwingt. Eine optisch sicherlich ansprechende Lösung, leider wird es so aber unmöglich, die Rückseite mit Anschlüssen zu bestücken. Gerade bei einer Desktop-Replacement-Lösung, zu denen das N75S gehört, wäre aber die ein oder andere rückwärtig platzierte Anschlussmöglichkeit wünschenswert gewesen, um das sichtbare Kabelchaos auf dem Schreibtisch zu minimieren.

ASUS N75 Seite rechts

Stattdessen befinden sich (fast) alle Anschlussmöglichkeiten auf der rechten Seite des N75-Gehäuses. So werden zwei weitere USB-Anschlüsse geboten, die an dieser Stelle sogar als 3.0-Variante ausgeführt wurden. Die Bildausgabe erfolgt – wie es aktuell üblich ist – via D-Sub und HDMI, was für ein Multimedia-Gerät sicherlich die beste Lösung ist. Obligatorisch sind darüber hinaus natürlich der Netzwerk- und der Stromanschluss. Direkt daneben befindet sich der Ausgang für den dedizierten Subwoofer, bei dem es sich um einen Mini-Klinken-Port handelt. An anderer Stelle befinden sich die anderen beiden Audio-Anschlüsse, dieses Mal als normale 3,5-mm-Klinkebuchsen ausgeführt.