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Test: ASUS K53SJ - buntes Allround-Notebook mit dedizierter Grafik - Fazit

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Seite 14: Fazit

ASUS bietet mit dem K53SJ eine interessante Option im Mainstream-Segment an. Die Hardwareausstattung auf Basis von Intels Sandy Bridge-Plattform entspricht zwar weitgehend üblichem Standard, mit der diskreten Grafik wird das Notebook aber für Gelegenheitsspieler ein wenig interessanter als z.B. das in den Vergleich einbezogene Toshiba Satellite L755-C10. Weitere Pluspunkte sammelt ASUS vor allem beim Gehäuse. Dank der Aluminiumauflage wirkt der Innenbereich deutlich hochwertiger als bei vielen Konkurrenzmodellen, bei denen nur Kunststoff zum Einsatz kommt. Die Handballenauflage bleibt dadurch angenehm kühl. Auch das verbaute Touchpad und die Chiclet-Tastatur wissen zu überzeugen.

Die Mesungen von Akkulaufzeit, Temperaturen und Lautstärke bescheinigen dem ASUS-Notebook in diesen Disziplinen solide, aber nicht herausragende Leistungen. Ein Schwachpunkt des K53SJ ist sicher das Display - mit 1366 x 768 Bildpunkten fällt die Auflösung etwas gering aus. Der spiegelnde Bildschirm erschwert zudem das Arbeiten bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Allerdings sind das beides Kritikpunkte, die typisch für Notebooks dieses Segments sind. Negativ fällt weiterhin auf, dass schnelle USB 3.0-Ports fehlen. Stattdessen muss noch mit drei langsamen USB 2.0-Anschlüssen vorlieb genommen werden.

Zum aktuellen Preis von rund 540 Euro ist das K53SJ eine interessante Kaufoption im Mainstream-Segment. Dafür gibt es schließlich ein solide ausgestattetes 15,6-Zoll-Modell mit vergleichsweise hoher Haptik, gefälligem Design und wenigen Schwächen. Starke Konkurrenz kommt aber gerade von einem Modell, das ebenfalls der K53-Serie entstammt - dem K53TA. Das ASUS-Notebook mit aktueller AMD Llano-Hardware bietet nicht nur dank Dual Graphics eine deutlich höhere Grafikleistung, sondern kann u.a. auch mit längeren Akkulaufzeiten (bei gleicher Akkukapazität) und USB 3.0 glänzen. Und das alles zu einem noch günstigeren Preis von rund 500 Euro. Nur bei der CPU-Leistung setzt sich die Sandy Bridge-CPU im K53SJ erkennbar vor das K53TA.

Insgesamt kann das K53SJ also zwar  prinzipiell allen empfohlen werden, die auf der Suche nach einem solide ausgestatteten Allround-Notebook für unter 600 Euro sind - das K53TA ist aber doch als das deutlich rundere Gesamtpaket.

Positive Aspekte des ASUS K53SJ:

  • Komponenten ausreichend für reguläre Heimanwendungen, dank diskreter Grafikkarte bedingt auch für Spiele
  • große Chiclet-Tastatur inklusive Num-Pad
  • zeitgemäßes Design mit verschiedenen Farbvarianten, Handballenauflage aus Aluminium

Negative Aspekte des ASUS K53SJ:

  • Glare-Display
  • kein USB 3.0

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