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ASUS W3400V

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Seite 3: Die Ausstattung des ASUS W3400V

In der Serie der ASUS W3 WideScreen-Notebooks ist das W3400V der neueste Sprößling. Bevor wir uns seinem Äußeren und seiner Performance widmen können, müssen wir natürlich erst einmal feststellen, was überhaupt in dem Gerät steckt. Die wichtigsten Eckdaten den Prozessor, Speicher, Grafikchip und Chipsatz betreffend haben wir bereits geklärt, nun wollen wir aber im Detail nochmals tabellarisch aufzeigen, womit man es im Falle eines Kaufs wirklich zu tun bekommt:

Gemessen an den Gesamtspezifikationen auch ein recht gelungenes Paket. Insgesamt zeichnet sich das Notebook durch sehr kompakte Abmessungen aus, besonders das sehr flache Display und die ansonsten sehr schlanke Gestaltung im DIN-A4-Format vermag zu überzeugen. Das letzte ASUS-Notebook, das M6700NA, welches wir im Test hatten, kritisierten wir auf Grund seines Gewichts und seiner Maße - hier trifft ASUS schon deutlich mehr den Nerv der Zeit, auch wenn die beiden Produkte unterschiedlicher Serien kaum miteinander vergleichbar sind.


Der Dothan mit 2,0 GHz - wenn er die Leistung nicht benötigt, taktet er sich auf 800 MHz herunter

Im Allgemeinen untertaktet dieser Prozessor etwas, der Bustakt, der normalerweise 533 MHz betragen sollte, erreicht bei minimaler Leistung nur eine Geschwindigkeit von 532,6 MHz, bei voller Fahrt sind es leider nur 532 MHz. Kleines Manko, was die Performance aber nicht im Wesentlichen beeinträchtigen dürfte. Schön zu sehen ist auch die Senkung der Kernspannung, die zu großen Teilen für die folglich niedrigeren Temperatur verantwortlich gemacht werden kann. Ein weiterer Screenshot mit CPU-Z dokumentiert, was wir theoretisch den Speicher betreffend schon angesprochen hatten:

DDR2-400 Speicher im Single Channel Modus

Wie bereits schon kurz angesprochen, verpasst ASUS dem W3400V 512MB DDR2-400, die der Chipsatz im Single-Channelmodus arbeiten lässt, zumal auch nur eine Speicherbank im Notebook belegt ist. Bestenfalls bei der identischen Belegung der zweiten Speicherbank könnte man den Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb laufen lassen, sodass sich der Speicherdurchsatz von 3,2 GB/s auf 6,4 GB/s erhöhen würde. Die Timings des Speichers sind sehr moderat gewählt, kein Wunder, denn schließlich handelt es sich hier nicht um einen High-End-Desktop-Bolliden, der mit einer Intel Extreme Edition ausgestattet den 5 GHz-Rekord brechen soll.

Um dem wachsenden Markt der Digitalkameras und eben auch der Handys, die mehr und mehr auf Speicherkarten setzen, Sorge zu tragen, wird im ASUS W3400V auch ein Cardreader eingesetzt, mit dem die folgenden Kompaktspeicherkarten gelesen und beschrieben werden können:

  • SD-Card
  • MMC-Card
  • MS und MS PRO-Card

Rein technisch gesehen sind wir mit dem Gesamtpaket des W3400V bisher sehr zufrieden. Ob dies auch bei der Leistung so sein wird, werden wir später prüfen müssen. Zu Beginn des Reviews deutete sich schon an, dass eine akribisch saubere Verarbeitung und ein wirklich schickes Design auf das ASUS W3400V aufmerksam machen. Den ersten Eindruck wollen wir nun vertiefen und auf den Folgenden Seiten schauen, was das Notebook optisch und in Bezug auf die Ausstattung unter der Haube hat.