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ASUS W3400V

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Seite 1: ASUS W3400V

In der letzten Zeit werden scheinbar besonders leichte Notebooks wieder interessant. Demnach stellte ASUS mit dem M5600A erst Anfang April ein neues, ultraportables Notebook vor, aber auch Dell macht mit dem Latitude X1 wieder auf sich aufmerksam und sowohl Acer mit dem TravelMate 3000 und IBM mit dem ThinkPad X41 nutzen die Vorzüge der Intel Sonoma-Technologie. Intels jüngster Spross auf dem mobilen Markt ist im Prinzip die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte, die mit der Einführung der Intel Centrino-Mobile-Technologie begonnen hat. So eignet sich diese Kombination aus dem Pentium M mit Dothan-Kern, einem eigenen Chipsatz sowie der Direktintegration von WLAN bestens, um möglichst schlanke und leistungsstarke Notebooks zu konzipieren.

Am 4. April 2005 stellte ASUS dann auch das W3400V der Öffentlichkeit per Pressemittelung vor und es dauerte nicht lange, bis uns ein produktionsfrisches Testsample erreichte. Spricht man von diesem neuen Gerät, darf allerdings das Wort Subnotebook nur sehr vorsichtig in den Mund genommen werden, zumal unter dem Begriff eigentlich ein mobiler Computer mit einem Display nicht größer als 12 oder 13 Zoll verstanden wird. Aber: Mit 2.2kg ist es vom Gewicht fast schon so leicht wie ein Subnotebook. Eine weitere wichtige Eigenschaft dieser speziellen Notebookgattung ist aber auch die extreme Mobilität, die geboten wird. Nicht selten wird von Subnotebooks erwartet, dass man mit einer Akkuladung über den gesamten Arbeitstag kommt. Geschäftsleute und Vertreter, die ständig unterwegs sind, können es sich schlichtweg nicht leisten, Zeit an einem Schreibtisch zu verbringen, nur um das Notebook mit dem Stromnetz zu verbinden.

Das ASUS W3400V knüpft an die gewohnte Widescreen-Technik der W3-Serie an und verfeinert diese mit einer langlebigen Akkulaufzeit, die sich nach ASUS-eigenen Angaben auf bis zu acht Stunden erstrecken soll. Selbstverständlich wird unser Praxistest später zeigen, was tatsächlich hinter dieser Werbephrase steckt. Der Trend geht auch jetzt weiterhin in die Richtung Mobilität und Leistung, die beiden scheinbaren Gegensätze werden in der letzten Zeit immer mehr in den Geräten vereint, da gerade die ausreifenden, mobilen Technologien hierfür interessante Ansatzpunkte bieten.

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Schon das optische Auftreten des neuen W3400V erhellt die Gemüter. Einmal mehr spendiert ASUS einem Notebook einen Displaydeckel aus gebürstetem Aluminium. Der optische Leckerbissen sollte allerdings vom Besitzer auch gehegt und gepflegt werden, da diese Oberfläche mit Sicherheit sehr anfällig für Kratzer sein dürfte. Abgesehen davon wirkt das Notebook mit dieser Oberfläche natürlich besonders edel und auf den ersten Blick schon sehr gut verarbeitet. Rund herum findet man nicht eine eckige Kante, alles wurde sauber abgerundet, selbst das Display-Scharnier tritt als eine abgerundete Einheit auf und erweckt Vertrauen.

Voll und ganz auf ASUS vertrauen kann man auch, wenn man sich wirklich Gedanken darüber macht, dieses Gerät in den nächsten Wochen zu kaufen. Wenn man sich parallel dazu noch Gedanken darüber machen sollte, welches Zubehör man sich gleich noch mit zulegt, gilt es zuerst einen Gang zurück zu schalten und erst einmal zu würdigen, was ASUS alles in den Lieferumfang des W3400V hineinlegt. Weit über die standardmäßigen Utensilien hinaus verfügt das Notebook über ein umfangreiches Softwarepaket, eine praktische kleine Maus sowie eine Tragetasche.


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Im umfangreichen Zubehörpaket des W3400V findet man unter anderem eine Windows XP Professional-Version, ein komplettes Nero-OEM-Brennprogramm, diverse Spiele und natürlich auch die Treiber und Installations-CD für das Notebook, auf der sich weiterhin einige nützliche Tools, die zum Teil explizit von ASUS entwickelt wurden, befinden. Zum Anschluss an das Internet auf die "altmodische" Art legt ASUS ein entsprechendes Telefonkabel bei. Damit man Bilder auch auf dem Fernseher oder einem Beamer wiedergeben kann, ist ein S-Video-Kabel immer nützlich. Egal wie ausdauernd der Akku des Gerätes sein mag, auch dieser braucht früher oder später einmal Strom - ein Netzladegerät liegt also auch bei, wie diverse Handbücher und ein Laufwerkspacer, damit der Multifunktionsschacht nicht verschmutzt, wenn man ohne die integrierte Hardware unterwegs ist.

Als kleines extra legt ASUS in letzter Zeit immer häufiger eine kleine Notebookmaus bei. Bei diesem Gerät fällt diese besonders hochwertig aus - es handelt sich um eine Maus aus dem Hause Logitech, die ihren Untergrund optisch abtastet und mit dem Computer via Funk kommuniziert. Die 3-Tasten-Maus mit integrierten Scrollrad gibt es bei Logitech normalerweise nur in recht bunten Farben wie rot, blau und grün, speziell für Großkunden werden aber auch Sondereditionen nach eigenen Wünschen gefertigt. ASUS lässt sich für diese Produktionsreihe eine mattschwarze, farblich gut zum W3400V passende Maus anfertigen.

Auch die Notebooktasche wird mitgeliefert, in der das Notebook, einige CDs, Stifte und Schreibmaterialien untergebracht werden können. Das Design der Tasche unterstreicht den Charakter des edel wirkenden Notebooks nochmals - ein heller, widerstandsfähiger Stoff wurde in einem schicken Karomuster so verarbeitet, dass die Tasche einen gewissen Retro-Look bekommt und ihre augenscheinliche Eleganz trotzdem nicht einbüßt. Unserer Meinung nach wirklich mal eine gelungene Idee im Gegensatz zu den sonst immer verwendeten, klassisch einheitsschwarzen Ledertaschen.

Die zweite Seite in unseren Notebookreviews füllen wir traditionell mit einigen Informationen zu den verbauten Technologien, also allem, was Prozessoren, Chipsätze und natürlich Grafikeinheiten betrifft.