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ASUS V6800V - Sonoma im Test

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Seite 7: ASUS V6800V - Display und VGA-Out

Das mittlerweile größte Bildformat, welches schon in Notebooks eingebaut wurde, ist 17 Zoll - also eine Bilddiagonale, wie sie momentan auf dem Desktop Standard ist und sie nahezu jeder hat. Notebooks haben im Normalfall eine Bilddiagonale von 14,1 oder 15 Zoll, besonders kleine Exemplare oder Subnotebooks natürlich auch kleinere, aber es gibt eben auch Modelle mit 16 oder 17 Zoll. Hier ist allerdings der gravierendste Nachteil die Größe und das Gewicht. Zum einen hat man auf einem solchen Bildschirm ein wunderbar großes Bild, es eignet sich gut zum Arbeiten, wenn man den Überblick behalten muss, aber zum anderen ist das Notebook dann fast schon wieder sperrig und entsprechend schwer sind die TFTs zur Zeit auch noch. Damit fällt die Wahl natürlich etwas leichter, wer "normale" Ansprüche stellt, sollte auf ein Gerät mit 14 oder 15 Zoll Display zurückgreifen.

In dem ASUS V6800V wurde ein Panel mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale eingebaut. Dieses stellt einen gute Kompromiss zwischen Größe der Bilddarstellung und Handlichkeit des Notebooks dar. Das Display hat eine maximale Auflösung von 1400x1050 Pixeln, was SXGA+ entspricht. Unserer Meinung nach ist diese Auflösung die beste Alternative zwischen Übersichtlichkeit und Lesbarkeit.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Neben der Fläche sind natürlich auch andere Dinge entscheidend: Schärfe, Kontrastverhältnis, Leuchtkraft, Farbwiedergabe - all das ist beim ASUS V6800V hervorragend gelungen. Die Sichtverhältnisse sind auch bei Sonneneinstrahlung noch recht gut, was vor allen Dingen wichtig ist, wenn man im Sommer auch einmal im Garten oder auf dem Balkon arbeiten möchte oder sein Büro vor einer Fensterfront hat und nicht dauernd die Jalousien heruntergelassen werden müssen. Bei älteren Modellen war das Arbeiten praktisch nur im Dunklen möglich, das ASUS V6800V hat jedoch eine sehr gute Lichtstärke.

Eine Besonderheit des ASUS V6800V ist die "Zero Bright Dot"-Garantie. Wie der Begriff schon vermuten lässt, gibt ASUS eine Umtausch-Garantie innerhalb der ersten 30 Tage nach Kauf des Laptops, das Gerät anstandslos umzutauschen, falls dieses über einen defekten hellen Punkt verfügt. Anders sieht es bei einem Dark Dot aus, in diesem Fall gelten die üblichen Bestimmungen. Dark Dots, also schwarze Pixel, fallen nicht so negativ auf, wie es bei hellen Pixelfehlern der Fall ist, weswegen man nicht unbedingt das Notebook austauschen muss.

Wie immer haben wir versucht, auch die Blickverhältnisse als subjektiven Eindruck festzuhalten, da uns die teuren Messgeräte für eine objektive Beurteilung einfach fehlen. Im Praxisalltag war das Blickverhältnis zwar gut, aber richtige Desktop-TFTs haben hier natürlich noch einige Vorteile. Die seitlichen Blickwinkel waren dennoch für ein Notebook-Display sehr überzeugend. Der obere vertikale Blickwinkel war nicht so groß, dies ist aber auch nicht wichtig, da man kaum von oben auf den Bildschirm blickt. Der untere vertikale Blickwinkel war dagegeben besser.


Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Natürlich muss beim Boot-Vorgang oder im BIOS die Auflösung von 640x480 interpoliert werden. Ähnlich verhält es sich bei typischen Gamer-Auflösungen 1024x768 und 1280x1024 - hier wird das Bild zwar ab und zu mal etwas unscharf (vor allen Dingen bei Schriften), aber insgesamt kann man auch hier mit dem Interpolationsergebnis zufrieden sein. Ideal für Spiele wäre eine Auflösung 960x600, wenn diese angeboten wird, was jedoch leider nur bei wenigen Spielen der Fall ist.

Kommen wir zum VGA-Ausgang. Dieser machte in unserem Test auch einen sehr guten Eindruck, selbst bei höchsten Auflösugen war das Bild noch ordentlich und besaß nur wenige Verzerrungen - damit liegt die Qualität über der mancher normaler Grafikkarten. Mit 2048x1536 Pixeln besitzt der Grafikchip eine beeindruckende Möglichkeit, externe Displays anzusteuern. Natürlich wäre hier ein DVI-Ausgang vorteilhafter, da die Daten digital übertragen werden und dadurch keine Qualitätsverluste entstehen.

Kommen wir nun zu den Eingabegeräten und der Ergonomie.