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ASUS M6700NA

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Seite 6: Display, TV-Out und VGA Out

Was auf dem Desktop heute die 17-Zöller sind, sind im mobilen Bereich mittlerweile Displays mit Bildschirmdiagonalen um 15 Zoll. Während im Desktopsegment nur einige feste Größen angeboten werden, sind die Hersteller der Flüssigkristalldisplays für Notebooks schon um einiges flexibler. So werden Diagonalen von 14,1", 15", 15,4", 16", 17,1" sowie etliche Zwischengrößen angeboten. Als Standard hat sich mittlerweile das 15-Zoll-Display etabliert, welches in der Form auch in den meisten Notebooks verbaut wird.

Ausnahmen gibt es in allen Lebensbereichen, so auch bei den Notebooks. Subnotebooks beispielsweise greifen auf beträchtlich kleinere Bildausgabegeräte zurück, die in der Größenordnung von 11 Zoll zu suchen sind. Natürlich gibt es auch hierzu einen echten Kontrast, nämlich High-End-Multimedia- oder Desktop-Replacement-Notebooks. Hier sind Bildschirmdiagonalen von 16 Zoll keine Seltenheit. Besonders oft tauchen diese in Kinoformaten wie 16:9 oder vergleichbaren Größenverhältnissen auf. Das von uns begutachtete ASUS M6700NA nutzt ein 15,4-Zoll-Display mit neuartiger Glare-Type-Technologie. Dazu schrieb ASUS am 05. Januar 2005 in der offiziellen Pressemitteilung Folgendes:

Helle und kontrastreiche Bilddarstellung auf dem Glare-Type-Display

Dank der neuartigen Glare-Type-Display-Technologie werden speziell Spiele und Filme auf dem ASUS M6700NA in außergewöhnlicher Brillanz und Farbintensität dargestellt. Das Bild ist klar und durch neu entwickelte Filter an der Oberfläche entstehen nahezu keine Helligkeitsverluste. Speziell bei dunklen Szenen glänzt das Display durch eine perfekte Schwarzauflösung mit einem Kontrastverhältnis von 600:1. Das entspricht dem Kontrast vergleichbarer Röhrenmonitore. Darüber hinaus reduziert die Glare-Type-Display-Technologie die Pixelfehler des Displays auf nahezu null.

Die GlareType-Technologie könnte man eventuell als Nachfolger und/oder Weiterentwicklung der Acer Colour Enhancement (ACE)-Technologie aus dem vergangenen Jahr ansehen. Die Auslieferung von Displays mit ACE wurde allerdings gestoppt, da in Tests festgestellt werden musste, dass eine Entspiegelung fehlt, die ein Arbeiten im Freien oder mit dem Rücken zum Fenster unmöglich machte. Das für den Test verwendete Bildausgabegerät ist ein WXGA-Display mit einer Auflösung von 1280x800 Bildpunkten.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Außer der Größe sind aber auch noch andere Faktoren das Display betreffend von größter Wichtigkeit. Hierzu zählen unter anderem die Schärfe, das Kontrastverhältnis, die Leuchtkraft, aber auch die möglichst realistische Farbwiedergabe. Generell sind diese Kriterien von ASUS gut erfüllt worden, denn nicht nur bei Helligkeit und direkter Sonneneinstrahlung, sondern auch im Dunkeln lieferte uns das Display stets brilliante Bilder. Wichtig ist dies vorallen Dingen, wenn man beabsichtigt, mit dem Notebook auch bei schönem Wetter einmal im Freien arbeiten zu können.

Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Da uns technische Geräte und Methoden fehlen, die Qualität eines Displays zu bewerten, nehmen wir dies nach wie vor mit Hilfe unserer subjektiven Wahrnehmung vor und vermitteln nun lediglich unseren Eindruck. Betrachtet man das TFT von der Seite, wird das Bild schon in einem recht kleinen Winkel undeutlich, Desktop-TFTs haben hier deutliche Vorteile. Der vertikale Blickwinkel ist gut gelungen und beeinflusst die Bildqualität kaum. Generell wurden alle Farben, auch Extrema wie reine Schwarz- und Weißflächen, brilliant und deutlich dargestellt.

Sehr gut kommt die Glare-Type-Technologie vorallem während des Bootvorgangs zur Anwendung. Trotz notwendig werdender Interpolarisation werden besonders die großen Schwarzflächen beim Booten unheimlich farbecht dargestellt. Auch die Schärfe aller Bildteile bleibt, wie in den Spezifikationen von Glare-Type angedeutet, bei jeglichen Auflösungskombinationen identisch.

Kommen wir zu guter Letzt noch zu den peripheren Anschlüssen für Bildwiedergabegeräte. Der VGA-Out ist technisch gestützt auf den Grafikchip in der Lage, Bilder mit 2048x1536 Pixeln auf einen externen Monitor zu projizieren. Unser Praxistest in einer maximalen Auflösung von 1920x1200 Pixeln brachte uns immer noch ein sehr gutes Bild ohne jegliche Darstellungsfehler im Detail oder in der Farbe. Auch den TV-Ausgang unterzogen wir einem Praxistest und konnten auch hier nur gute Resultate verbuchen.

Nach dem Display wollen wir uns auf der folgenden Seite nun der Ergonomie des gesamten Gerätes, aber auch den Details der Eingabegeräte zuwenden.