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ASUS M6700NA

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Seite 3: Die Ausstattung des ASUS M6700NA

Bevor wir näher auf das Testsample eingehen, wollen wir natürlich die allgemeinen Merkmale des Gerätes etwas näher beleuchten. Bei der Betrachtung der Rückseite erkennt man ein großes Etikett mit dem Aufdruck ASUS M6000. Das hier im Test befindliche Gerät gehört zur M6000-Serie aus dem ASUS-Sortiment, die im Detail in viele verschiedene Modelle unterteilt wird. So gehört dieses M6700NA zur M6700N Familie, die in sich auch noch einmal nach den jeweils eingesetzten Prozessoren unterteilt wird. So sind mittlerweile Modelle mit den Intel Pentium M Prozessoren 715, 725, 735, 745 und 755 erhältlich, die dann entsprechend mit Taktfrequenzen von 1,50 bis 2,0 GHz aufwarten.

Im Folgenden haben wir tabellarisch dargestellt, welche Features das Notebook, das wir in diesem Test beschreiben, besitzt:


Die Abmessungen sind für das Notebook angebracht und es ist ein Stück weit flacher als das Dell Inspiron 8600. Die Tiefe und Breite wird durch das 15,4-Zoll-Display bestimmt - viel kleiner hätte ASUS das Notebook nicht gestalten können. Natürlich ist ein 15,4-Zoll-Notebook kein wirklicher mobiler Begleiter, sodass das ASUS Notebook mit 2,6 kg nur in der mittleren Gewichtsklasse anzutreffen ist - möglicherweise können die Ingenieure beim nächsten Mal noch etwas "Fett" absaugen. Allerdings ist das Notebook auch nicht als ultraportables Modell designed worden, sondern man versucht möglichst viel Leistung in dieses Modell zu packen.

Der Dothan mit 1,7 GHz - wenn er die Leistung nicht benötigt, taktet er sich auf 600 MHz herunter

Interessant ist auch bei diesem ASUS-Notebook wieder das Vorhandensein der Technologie des Digital Entertainment Gateways. Zu den grundsätzlichen Fähigkeiten der Technik werden wir später noch einige Worte verlieren. Im Allgemeinen ist der Ansatz schon nicht schlecht, aber es wäre wünschenswert, wenn man hier anknüpfen würde und noch einen Schritt weiter denkt. Digitale Schnittstellen für Audiolösungen wäre der nächste logische Schritt in der Entwickung. Bisher haben nur wenige Notebookhersteller einen Fuss auf dieses Neuland gesetzt und ein Gerät beispielsweise mit 5.1-Schnittstellen ausgestattet. So muss man immernoch auf Geräte wie die Creative Soundblaster Audigy 2 NX zurückgreifen, um auch das Notebook als vernünftigen DVD-Player einsetzen zu können.

Zumindest ist es aber möglich, Speicherkarten von Mobiltelefonen oder Digitalkameras auszulesen oder zu beschreiben. Für diesen Zweck steht ein Cardslot zur Verfügung, der vollständig kompatibel zu den folgenden Standards ist:

  • SD-Card
  • MMC-Card
  • MS und MS PRO-Card

Auffallend auf den ersten Blick ist das große 16:10-Breitbildformat-Display. Angesteuert von einer Radeon Mobility 9700 liefert es dank Glare-Type-Technologie gestochen scharfe Bilder. Einzig erkennbares Manko mag die vergleichsweise geringe Auflösung sein, mit der das Gerät aufwartet. Schlichte 1280x800 Pixel stehen an Bildfläche zur Verfügung. An sich sollte die Auflösung für alle Anwendungsbereiche ausreichen, wenn man aber ansonsten von hochauflösenden Monitoren umgeben ist, erscheint das M6700NA geradezu wie ein Pixelmonster.

Das Gesamtpaket mit mobilem 1,7-GHz Prozessor, einer mehr als spieletauglichen Grafikkarte und den 512 MB-RAM stellt an sich eine grundsolide Voraussetzung für einen erfolgreichen Test dar. Bevor sich das M6700NA jedoch auf der Leistungsschiene bewähren kann, werfen wir einen kritischen Blick auf das Layout, die Ausstattung, aber auch die integrierte Technik, die ASUS verwendet.