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Test: Schenker Notebooks XMG P701 - Rekordjagd mit Core i7-2820QM und Radeon 6970M - Das Gehäuse (1)

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Seite 3: Das Gehäuse (1)


Schenker Notebooks P701 Front

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Liegt das P701 geschlossen auf dem Tisch, kann es auf den ersten Blick als Schenker-System bzw. als Clevo-Barebone erkannt werden, denn es besitzt die klassische Formensprache des Anbieters, die sich in den letzten Jahren leider nur wenig weiterentwickelt hat und in der Zwischenzeit ein wenig angestaubt bis bieder wirkt. Auch wenn sich Schenker Notebooks mit dem großen XMG-Logo, das gleichzeitig den einzigen Eyecatcher des 17-Zöllers darstellt, etwas von der Masse abheben kann, so fällt das Gehäuse rein optisch hinter die ähnlich teuren Konkurrenten der großen Konzerne zurück – etwas wirklich Neues ist das aber nicht, denn damit haben die Built-to-Order-Anbieter bereits seit mehreren Jahren zu kämpfen. Erfreulich ist aber der Umstand, dass man diesen Missstand bei Schenker erkannt hat und nun mit dem großen gelaserten Logo eigene Anstrengungen unternimmt, sich zu verbessern.

Die Materialgüte liegt auf einem ordentlichen Niveau und kann prinzipiell überzeugen. Gerade mit Hinblick darauf, dass das XMG P701 wohl in erster Linie als Desktop-Replacement-System genutzt werden wird, gehen Materialgüte und Verarbeitungsqualität voll und ganz in Ordnung. Die Konkurrenz hat hier die Nase aber dennoch vorn. Es zeigt sich wieder einmal das übliche Problem: für den Einstiegspreis von rund 1150 Euro gehen beide Aspekte voll und ganz in Ordnung. Für die 2260 Euro, die unser Muster dank der teuren Komponenten kostet, kann hinsichtlich Individualität und Materialgüte doch noch einmal etwas mehr erwartet werden.

Schenker Notebooks P701 Seite links

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Auf der linken Seite werden neben einem Card-Reader drei USB-Anschlüsse geboten, von denen zwei bereits im 3.0-Format ausgeführt wurden. Einem flotten Datenaustausch steht somit nichts mehr im Wege. Weiterhin bietet Schenker Notebooks auf dieser Seite die Option ein FireWire-Gerät und eine DVB-T-Antenne anzuschließen. Abgerundet wird das Panel vom obligatorischen RJ45-Port.

Schenker Notebooks P701 Rückseite

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Erfreulich für ein Desktop-Replacement-Gerät ist, dass auch die Rückseite genutzt wird. So wird dem Kabelchaos der Kampf angesagt, auch wenn wir uns für eine „runde“ Lösung gewünscht hätten, dass auch der RJ54-Port auf die Rückseite verlegt wird. Mit DVI und HDMI werden aber die beiden digitalen Schnittstellen zur Bildausgabe nach hinten verlagert, was zusammen mit dem rückwärtigen Stromanschluss schon einmal grobes Kabelchaos erspart. Weiterhin steht hier ein eSATA/USB-Komboport zur Verfügung. Zwar kann davon ausgegangen werden, dass der eSATA-Port mit der immer stärkeren Etablierung von USB 3.0 früher oder später in der Versenkung verschwinden wird, kombiniert man den Kombo-Anschluss aber mit einem USB-Hub, wird das von uns wenig geliebte Kabelchaos großflächig vermieden.

Schenker Notebooks P701 Seite rechts

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Auf der rechten Seite des Gehäuses werden hingegen vergleichsweise wenige Anschlüsse positioniert. Es gibt einen weiteren USB-Anschluss, dieses Mal allerdings nur im 2.0-Format. Zur optimalen Audio-Anbindung werden vier Klinke-Buchsen geboten, die für alle Gegebenheiten die richtige Option bieten.