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Dell Inspiron 9200 - 17 Zoll Multimedia-Notebook im Test

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Seite 5: Design und Ausstattung (II)

Eigentlich sind 512 MB-Module als SO-Dimms relativ günstig im Vergleich zu 256 MB-Modulen, die mittlerweile Standard sind. Unser Testsample war allerdings mit 2x 256 MB ausgestattet, was das Aufrüsten etwas schwieriger gestaltet. Dell bietet diese günstigere Option im Online-Shop an - wer also jetzt fest planen kann und nie mehr als 1 GB einsetzen möchte, der kann 2x 512 MB DDR333 bestellen. Wer jedoch seinen Speicherbedarf nicht richtig abschätzen kann, der sollte lieber auf ein einzelnes Modul setzen. Die Kombination von 2x 256 MB halten wir für nicht sinnvoll, da man heute selbst mit 512 MB schnell an die Grenzen kommen kann.

Wer jedoch die Luxus-Variante wählt und eventuell auch noch den RAM aufrüsten möchte, der kann 1 GB auch als Single-SO-Dimm-Modul wählen und sich das Notebook auf die Maximalgröße von 2 GB aufrüsten. Die von uns entdeckten 256 MB SO-Dimm stammen von Nanya.

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Im unteren Bild sieht man den MiniPCI-Slot des Dell-Notebooks - normalerweise befindet sich in diesem Slot ein Intel-WLAN-Adapter, in unserer Variante haben wir die leistungsfähigere TrueMobile 1350 DualBand-Version von Dell im Bild - eine Broadcom-Lösung. Der IEEE802.11b/g-Standard wird unterstützt, wir können also mit 54 MBit/s drahtlos surfen. Auch hier führten wir ein paar Tests mit einem ASUS WL-300g durch und erreichten eine durchschnittliche Netzwerkauslastung im 54 MBit-Betrieb von 20-30 Prozent, was einer Übertragungsrate von 2,3 bis 3,0 MB pro Sekunde entspricht.

Dell verwendet ebenfalls ein PCTEL-Modem zur analogen Kommunikation - es besitzt alle heutigen Standard-Features, um sich mal eben im Hotel ins Internet ein zu wählen. Da die Hot-Spots sich allerdings mehr und mehr verbreiten, wird man wohl in ein paar Monaten in den meisten besseren Hotels drahtlos surfen können. 56 kBit sind nicht unbedingt das richtige Surfvergnügen, auch wenn man nur mal Emails abrufen will, denn schon ein größeres Attachment kann viel Zeit und Geld kosten.

Des Weiteren ist in unserer Teststellung noch ein Bluetooth-Modul verbaut, welches wir auf einem Sony Ericsson P910i auf seine Funktionalität hin überprüften. Bluetooth ist als Personal Area Network eine gute Ergänzung, um PDAs, Handys oder andere Bluetooth-Geräte mit dem Notebook zu koppeln.

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Der Ladezustand des Akkus kann auch ohne das Einschalten des Notebooks überprüft werden. Ein einfacher druck auf die Taste am Akku und die LEDs zeigen den groben Ladezustand.

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In unserem Testsample fand sich ein 9 Zellen Akku mit 80 Wh, der zusätzlich mit einem Subwoofer ausgestattet ist, dieser ist allerdings nur optional erhältlich. Im Standard-Lieferumfang befindet sich ein 6 Zellen Akku mit 53 Wattstunden.

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Die verbaute Festplatte hat eine Kapazität von 60 GB und dreht mit 5400 Umdrehungen pro Minute. 5400rpm-Drives sind in der Regel etwas stromsparender, die meisten Notebook-Festplatten besitzen dann allerdings eine nicht ganz so überzeugende Performance. Für Multimediaanwendungen kann also auch eine 7200rpm Festplatte eine Daseinsberechtigung besitzen, wenn der Temperaturhaushalt nicht durcheinandergebracht wird. Die eingebaute 5400rpm-Hitachi-Festplatte hat eine geringe Abwärme und wurde im Betrieb nur mäßig warm. Im Shop sind aber auch Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 100 GB verfügbar.

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Beeindruckend am Notebook ist natürlich auch das besondere Display - dieses ist auf der nächsten Seite an der Reihe, betrachtet zu werden.