> > > > ASUS W1943NUP (W1N Serie) im Test

ASUS W1943NUP (W1N Serie) im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 8: Batterielaufzeit und Stromsparprogramme

Um möglichst lange mobil sein zu können, braucht man nicht nur einen leistungsfähigen Akku, sondern auch ein Notebook, welches ihn intelligent zu verwenden vermag. Das Prinzip ist das selbe wie beim Tauchen - Anfänger können mit einer 10 Liter Pressluftflasche vielleicht 40 Minuten unter Wasser bleiben, bevor sie die Reserve erreichen, erfahrene Taucher hingegen schnell einmal das doppelte. Dies liegt daran, dass sich ein erfahrener Taucher entspannen kann, der Puls sinkt genauso wie der Sauerstoffbedarf. Ähnlich ist es bei der Intel Centrino Mobile Technologie - Leistung, die nicht benötigt wird, wird einfach heruntergefahren.

Grundsätzlich unterstützt der Pentium M und der i855PM-Chipsatz fünf Stromsparprogramme hardwareseitig: "HALT/Grant Snoop State", "Sleep State", "Deep Sleep State", "Deeper Sleep State" und die "Enhanced Intel SpeedStep Technology". Die Lizenznehmer können diese Technologien natürlich aufgreifen, können aber auch noch eigene Ideen und Konzepte realisieren. Die eben genannten Modi beziehen sich lediglich auf die CPU, so wird die Kernspannung des Prozessors gesenkt, es entsteht weniger Abwärme, es muss weniger gekühlt werden und am Ende der Reaktionskette steht die verlängerte Akkulaufzeit.

Es gibt aber auch noch andere Methoden, um den Akku etwas zu pushen. Dazu gehört zum einen natürlich das Abschalten nicht benötigter Komponenten wie WLAN, LAN, Festplatte oder Monitor. ASUS hat auch ein Programm entwickelt, mit dem sich ganz einfach durch nur wenige Klicks vordefinierte Energiemodi starten.


Nach etwas Theorie kommen wir natürlich zu dem interessanteren Punkt: Der Akkulaufzeit in der Praxis. Hier haben wir verschiedene Testabläufe entwickelt, um möglichst viele Sachverhalte zu erfassen und vergleichen zu können:

Akkulaufzeit

  • Akkulaufzeit mit minimaler Leistung : Während des Test wurde das Notebook im ständigen Betrieb gehalten, Bildschirmschoner, Standby Modus, das Abschalten der Festplatte oder des Monitors wurde nicht zugelassen. Der Test entspricht dem Arbeiten unter Windows in 2D Applikationen, beispielsweise Word oder Exel.
  • Akkulaufzeit mit maximaler Leistung : Hier wurde das Notebook richtig gefordert, wir haben Sysmark 2002 ausgewählt, um das Notebook zu fordern. Dieser Test umfasst nicht nur die Video- und Bildbearbeitung, sondern simuliert auch diverse Arbeitsvorgänge im Internet, also das perfekte Ambiente für ein Business-Notebook
  • Akkulaufzeit mit maximaler Mobilität : Es gibt nicht schöneres, als vollkommen kabellos zu Surfen. Genau das haben wir über die integrierte WLAN-Schnittstelle getan.

Mit den gemessenen Ergebnissen kann man durchaus zufrieden sein - wir haben sie der Übersicht halber tabellarisch dargestellt :

Insgesamt sind wir auch hier zufrieden, aber nicht vollends überzeugt - ein einfaches surfen Arbeiten in Word ist knapp unter vier Stunden möglich gewesen, surfen über WLAN immerhin noch 3 Stunden 15 Minuten. Wenn wir Benchmarks wie Sysmark 2002 laufen lassen, hält das Notebook zumindest noch 1 Stunde 50 Minuten durch - ein guter Wert, denn das reicht knapp aus, um sich auch eine DVD in voller Länge anzusehen - denn dann ist das Notebook durchaus öfter im Leerlauf als bei Sysmark. Das Notebook hat also trotz der relativ umfangreichen Ausstattung und des Mittelklasse-Pentium M sowie der Grafik, den 512 MB Arbeitsspeicher und der Festplatte noch eine gute Akkulaufzeit. Wem die fast 4 Stunden arbeiten nicht ausreichen, der kann schließlich auch noch einen Akku nachrüsten, mit dem dann laut ASUS bis zu acht Stunden möglich sind.