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ASUS W1943NUP (W1N Serie) im Test

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Seite 14: Fazit und Empfehlungen

Durch die Verwendung der Dothan-CPU wird das ASUS W1943NUP zu einem echten Renngeschoss mit wirklich ansprechendem Design. Die 1.60 GHz des Prozessors und die 2 MB L2-Cache zeigen in vielen Benchmarks, was in dieser Notebook CPU steckt. Hinzu kommt, das ASUS eine ATI Radeon Mobility 9600 mit 64 MB verwendet - diese ist der GeForce FX Go5650 in vielen Benchmarks überlegen und kann somit die Performance-Schraube noch einmal ein wenig nach oben drehen. Wem diese Leistung noch nicht ausreicht, der kann die Version mit höhergetaktetem Pentium M nehmen und erhält ein noch schnelleres Notebook.

Allerdings leidet die Akkuleistung natürlich durch die Verwendung vieler High-End Komponenten. Intels Stromspartechniken und die Architektur des Dothans, die wir in unserem Technik-Artikel hervorgehoben haben, scheinen sich in der Realität auszuzahlen, trotzdem kommt das Notebook unter Last nicht über zwei Stunden Akkulaufzeit. Im normalen Word-Betrieb erreicht man jedoch fast vier Stunden - das reicht auch zum längeren Arbeiten ohne Netz vollkommen aus und ist ein recht guter Wert.

Ein Novum wird wohl der integrierte TV-Tuner sein, der aber auch nur optional angeboten wird. Toshiba drängt derzeit mit seiner Qosmio Reihe auf den Markt, welche ähnliche Features bietet. Ein erster Eindruck unsererseits lässt aber deutlich vermerken, dass Toshiba hier noch einiges an Arbeit leisten muss, um an ein ASUS W1943NUP heran zu kommen.

Auch das Display ist mit 1680x1050 ist wirklich einen Blick wert, denn bei einer derartige Schärfe macht das Arbeiten Spaß. Die Arbeitsfläche ist dabei groß, noch größer geht es nur mit einer 1920x1200 Pixel Auflösung. Auch in den ergonomischen Tests hat das ASUS W1943NUP gute Noten bekommen, die Tastatur ist gut gelungen, ebenso die Eingabegeräte und die Funktionstasten. Über Design läßt sich zwar streiten, wer an diesem Notebook aber keine schöne Ecke findet oder ihm direkt komplett verfällt, wird wohl kaum ein passendes Notebook für seinen Anspruch finden. Das W1943NUP wirkt aber nicht nur edel, sondern wurde auch bestens verarbeitet. Das gebürstete Aluminium leuchtet schon in einigen Metern Entfernung in den Augen, ist allerdings auch sehr schmutzanfällig, was Fingerabdrücke angeht.

Zwar haben wir schon anschlussfreudigere Notebooks gesehen, wer allerdings auf serielle und parallele Schnittstellen verzichten kann und mit drei USB 2.0 Ports zu Recht kommt, braucht sich keine Gedanken zu machen. Alle notwendigen Schnittstellen sind vorhanden, sogar Firewire.

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Natürlich muß man auch ein paar Abstriche machen - so ist das Notebook mit knapp 3.2 kg nicht das leichteste und auch nicht das kleinste Notebook. Irgendwo muß schließlich das 15,4 Zoll Display und die reichhaltige Ausstattung Platz finden. Weiterhin haben wir mit dem Tecra S1 schon ein Notebook im Test gehabt, welches knapp sieben Stunden Akkulaufzeit durchgehalten hat - aber das Notebook hatte natürlich auch nicht die Leistung des ASUS W1943NUP.

Sehr gut gefiehl uns auch die Lautstärke des Notebooks. Im Normalbetrieb ist der Lüfter gar nicht zu hören und auch auf Stufe zwei säuselt er sehr leise und angenehm vor sich hin. Erst in den dritten Stufe ist er hörbar, aber nicht aufdringlich und so eignet sich das Notebook auch bzw. besonders in leisen Arbeitsumgebungen, zumal die dritte Stufe erst nach 20 minütiger Dauerbelastung einschaltet.

In Sachen Sound sind wir besonders auf die Zukunft gespannt, da auch im ASUS noch der veraltete AC97 Sound-Codec zum Einsatz kommt. Intel hat hier bald etwas neues zu bieten, denn die kommende Sonoma-Plattform wird entsprechend digitale Soundgenüsse wahr werden lassen. Mit Sonoma wird zudem auch Serial-ATA in den Laptop Einzug halten, doch die verwendete Hitachi 5400RPM Festplatte kommt an diese Bandbreiten nicht heran - für den Alltagsgebrauch ist sie aber vollkommen ausreichend. Wichtiger ist die DDR2-Unterstützung, denn damit läßt sich weiterhin Strom sparen.

Das einzige, was schmerzen wird, ist der Preis, denn mit knapp 2000 Euro gehört nicht nur die Technik in die Kategorie Luxus. Dabei bewegen wir uns noch im unteren Rahmen der W1N Produktpalette, ein voll ausgestattetes kostet Notebook kostet 2500 Euro.

Positive Features des ASUS W1943NUP :

  • hervorragende Performance, sowohl im Office- wie auch im Gaming-Bereich
  • hervorragende Verarbeitung
  • hervorragendes Display mit 1680x1050
  • sehr gute Ausstattung : WLAN, 3x USB 2.0, 4 in 1 Kartenleser, Firewire
  • Optional eingebauter TV-Tuner mit Fernbedienung und Aufzeichnungsmöglichkeiten
  • gute ergonomische Eigenschaften
  • edles Design

Negative Features des ASUS W1943NUP :

  • mäßige Akkulaufzeit
  • recht hohes Gewicht und Größe durch das 15,4 Zoll-Display

Vielleicht sollte sich ASUS überlegen, auch ein Modell mit Mobility Radeon 9800 und 128 MB Grafikspeicher auf den Markt zu bringen. Dies könnte die Performance noch einmal anheben und kommt vor allem aktuellen und zukünftigen Spielen zu gute. Wer allerdings ein wirklich edles Arbeitstier mit reichhaltiger Ausstattung sucht, ist beim ASUS W1943NUP genau richtig - egal ob mit kleinerer oder größerer Ausstattung. Wer möchte, kann dieses Notebook aber bis an die Zähne mit edlen Komponenten ausstatten. Trotz nur mäßiger Akkulaufzeit gibt es aufgrund der hervorragenden Verarbeitung und der guten Performance und Ausstattung unseren Hardwareluxx-Award :

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