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ASUS W1943NUP (W1N Serie) im Test

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Seite 2: Intel Pentium Dothan - ATI Mobility Radeon 9600

Der Prozessor

Der Dothan ist bekanntermaßen bezüglich der Fertigungstechnik der Prescott für Notebooks und wird in 90 anstatt 130 nm gefertigt. Bei kleineren Fertigungsstrukturen rechnet man meistens mit einer Verringerung der Abwärme, da gleichzeitig die Kernspannung der Prozessoren gesenkt werden kann. Beim Prescott ist das etwas in die Hose gegangen, denn statt einer Senkung der Abwärme ist der Prescott zu einem recht heißen Stück Silizium geworden. In unserem Review des Pentium 4 3.4 GHz gab es zwar keine Probleme mit der Thermik und selbst der normale Boxed-Lüfter reichte vollkommen aus, aber wir konnten feststellen, dass ein Northwood-Prozessor mit 3.4 GHz nicht so heiß wird, obwohl er 130nm-Strukturgröße besitzt. Während für Desktop-Prozessoren dies höchstens in einer Kühlproblematik endet, kommt bei Notebook-Prozessoren neben dem viel kleineren Raum für Kühlkörper auch noch die Akkuproblematik hinzu.

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Der Pentium M besitzt jedoch eine komplett andere Architektur als ein Pentium 4. Im Endeffekt hat er mit diesem nur die Anbindung der Netburst-Architektur über den Quad Pumped FSB gemeinsam, intern arbeitet er sehr viel effizienter, er hat eine sehr viel höhere Pro-Takt Leistung und muß demnach bei weitem nicht so hoch getaktet werden, um eine hohe Leistung zu erreichen. Er besitzt eine geringere Pipeline-Länge und somit eine höhere Pro-Takt-Leistung. In unseren bisherigen Notebook-Reviews (beispielsweise dem Acer Travelmate 661LCi , dem Dell Inspiron 8600 oder dem Toshiba Tecra S1 ) konnten wir die Leistungsfähigkeit eines Pentium M einschätzen und feststellen, dass ein Pentium M mit 1.6 Ghz ungefähr die Leistung eines Pentium 4 mit 2.3 bis 2.5 GHz erreicht, der Pentium M 1.7 Ghz kommt sogar in einigen Benchmarks auf die Leistung eines Pentium 4 mit 2.6 GHz.

Zu der kleineren Fertigungsstruktur von nun 90nm kommt ein L2-Cache, der nun 2 MB groß ist. Wie beim Banias-Kern ist dieser so unterteilt, dass jeweils nur derjenige Bereich aktiv ist, der auch verwendet wird. Der Rest wird abgeschaltet und benötigt somit keinen Strom. Die sonstigen Eckdaten bleiben erst einmal gleich - weiterhin greift der Dothan auf einen 400 MHz Systembus zurück. Neu sind allerdings die Taktraten - bis 2 GHz wird der Dothan erhältlich sein und somit 300 MHz mehr bieten als der bisherige Pentium M. Auch gibt es wieder Standard-, Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Prozessoren. Interessant ist, dass es Intel geschafft hat, trotz 2 GHz Taktfrequenz die TDP von 24,5 W bei den Banias-Modellen auf 21 W zu senken. Damit dürfte trotz der höheren Leistung beispielsweise keine massivere Kühlung benötigt werden - und auch die Akkulaufzeit wird nicht negativ beeinflusst.

Die Grafikkarte

Die Mobility Radeon 9600 basiert auf dem Kern der Desktop-Version Radeon 9600 Pro, die in 130 nm gefertigt wird. Sie ist eine voll DirectX 9.0 kompatible Grafik, besitzt vier Pixelpipelines und zwei Vertexeinheiten. Der Takt variiert dabei von Hersteller zu Hersteller. So gibt es Pro Turbo-Versionen mit höherem Takt, hier kommt aber die Standardversion zum Einsatz. Der Chiptakt beträgt normalerweise 300 MHz und der Speichertakt ebenfalls 300 MHz (in der Pro Variante 350 MHz). Beim ASUS-Laptop ist der Chiptakt etwas höher (317 Mhz), der Speichertakt dafür etwas niedriger (280 Mhz). Der Speicher ist bei der Mobility Radeon 9600 mit einem 128bit-Interface angebunden, daraus resultiert eine Bandbreite von 8,9 GB/s.

Natürlich wurde mit Powerplay4 mit Power-On-Demand eine Stromspar-Technologie implementiert, die noch in der aktuellen Mobility Radeon Serie Verwendung findet. Das Powermanagement kann sowohl vom Anwender manuell, als auch in Abhängigkeit von den Performance-Anforderungen der laufenden Applikationen gesteuert werden. So wird der Speicher ohne Netzanschluß beispielsweise auf 210 Mhz heruntergetaktet. Auch Overdrive ist bei der Mobility Radeon 9600 erstmals vorhanden.

Doch nun erst einmal genug über die technischen Details der wichtigsten beiden Komponenten, denn im Folgenden wollen wir uns dem eigentlichen Testobjekt, dem ASUS W1943NUP zuwenden.