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Test: Alienware M11x R3 - Mini Gaming-Notebook mit ULV Core i7-2617M und GeForce GT 540M - Die Ausstattung

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Seite 2: Die Ausstattung

Grundlegend sind wir auf die Ausstattung bereits eingegangen, nun wollen wir etwas weiter in die Tiefe gehen, ein üppiger Preis von knapp 1850 Euro muss schließlich irgendwie begründet werden.

 

Während bei der GPU auf ein normales Notebook-Modell gesetzt wird, was aufgrund der zentralen Bedeutung des Grafikbeschleunigers ohne Frage sinnvoll ist, orientiert sich Alienware bei der CPU an den vorherigen Modellen und nutzt erneut einen ULV-Prozessor. Während das M11x R3 in der Grundkonfiguration mit einem i5-2537M daherkommt (ja, die ULV-CPUs haben alle diesen etwas seltsamen vierstelligen, wirren Zahlencode) wie er auch bei Samsungs ultramobilem MacBook Air-Konkurrenten 900X3A zum Einsatz kommt (zum Hardwareluxx-Test), hat unser Testmodell ein CPU-Upgrade erfahren. Genutzt wird daher nun ein i7-2617M. Die DualCore-CPU, die dank Hyperthreading vier Tasks auf einmal bearbeiten kann, besitzt einen Kerntakt von 1,5 GHz und bringt es im aufgebohrten Turbo-Modus maximal auf 2,6 GHz. Der L3-Cache beläuft sich auf 4 MB, die integrierte HD3000-Grafik ist deutlich langsamer getaktet, als bei den normalen Sandy-Bridge-Notebook-Prozessoren und kann 350 MHz als GPU- und 900 MHz als RAM-Takt in die Waagschale werfen (der Speicher taktete damit aber 50 MHz höher, als es beim i5-2537M der Fall ist – ob das einen entscheidenden Unterschied bringt, wir bezweifeln es). Die TDP liegt aber auch bei diesem Modell bei sparsamen 17 Watt, sodass langen Laufzeiten im Grunde genommen nichts im Wege steht.

Die zum Einsatz kommende GPU ist eine alte Bekannte, denn bislang wurde ein Großteil der neuen Sandy-Bridge-Designs mit NVIDIAs GT540M ausgestattet – dank der Optimus-Technik harmoniert die Grafik-Lösung in unserem Testmuster bestens mit der in der CPU integrierten GPU. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber nicht um eine neue Grafik-Lösung, sondern lediglich um ein flott vor dem Sandy-Bridge-Launch vorgestelltes, passendes Modell, denn die GT 540M basiert noch immer auf der GF108-GPU – und die wurde bekanntlich schon bei der GT 435M genutzt. Die GPU besitzt 96 Pipelines, der Takt beläuft sich dabei auf 672 MHz, der Shadertakt auf 1344 MHz. Der 1,5 GB fassende DDR5-RAM wird mit 900 MHz betrieben, aber nur über ein 128 Bit breites Interface angeboten. Laut NVIDIA besitzt die im 40-nm-Verfahren produzierte GPU eine TDP von ebenfalls 35 Watt.

Ein weiteres Highlight und leider auch ein Preistreiber ist die verbaute SSD mit einem Volumen von 256 GB. Das ist genügend Speicherplatz, um auch mit einem Datenträger auszukommen (sofern die gesamte Video- und Musik-Sammlung ausgelagert werden kann und nur selektierte Daten genutzt werden). Neben der eigentlichen Performance ist die nicht vorhandene Geräuschentwicklung ein weiterer großer Vorteil der SSD-Bauweise. Weniger extravagant geht es hingegen bei der Speicherausstattung zu, denn Alienware rüstet unser Muster mit 4 GB aus. Das stellt allerdings bereits ein Upgrade dar, denn im Grundpreis sind 2 GB enthalten. Ein optisches Laufwerk ist nicht vorhanden, was aufgrund der geringen Abmessungen aber keine allzugroße Überraschung darstellt.

Das 11,6 Zoll große Display besitzt (wie beinahe alle Notebooks) ein Panel, das auf der TN-Technik basiert (zur ausführlichen technischen Beschreibung der Panel-Technologien). Die Auflösung fällt mit 1366 x 768 Bildpunkten erfreulich hoch aus für ein Display dieser Diagonale, was dem Alienware Gaming-Mini ohne jede Frage eine gewisse Praxistauglichkeit garantiert. Wie bei den bisherigen M11x-Geräten hat Alienware das Display hinter einer durchgängigen Glasscheibe positioniert. Was zwar klasse und sehr hochwertig aussieht, hat in der Praxis aber einen gewissen Nachteil, denn der Monitor ist extrem verspiegelt. Die Mobilität wird so merklich eingeschränkt.

Der Akku besitzt eine Kapazität von 64 Wh, was zusammen mit der sparsamen CPU samt integrierter Grafikeinheit gerade im Idle lange Laufzeiten erwarten lässt. Wenn sich im Load-Betrieb NVIDIAs GPU einklinkt, dürfte die Laufzeit mehr als deutlich zurückgehen.

Alienware M11x R3

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2617M
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 1,5GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 1 MB

Chipsatz: Intel HM65
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT540
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1024 MB
Festplatte:

1x 256 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: SSD
Laufwerk: -
Monitor  
Display - Diagonale: 11,6 Zoll
Display - Auflösung: 1366 x 768 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 14 x 16 mm
Tastatur - Tastenabstand: 1 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 80 x 43
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: -

USB 2.0:

1
USB 3.0: 2
FireWire: 1
eSATA: -
Audio: Line-In / Line-Out / Mic
Gehäuse  
Akku: 64 Wh
Material: Kunststoff + Aluminium
Gewicht: 1,9 kg
Abmessungen:

328,5 x 227 x 15,9 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1850 Euro
Garantie 24 Monate