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Test: Die neuen MacBook Pros mit Sandy-Bridge und Thunderbolt

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Seite 7: Fazit

Quartal für Quartal vermeldet Apple höhere Verkaufszahlen der MacBook Pros und dies hat auch seine Gründe. Mac OS X ist einer davon und für viele auch der Entscheidende. Eine weitere Rolle spielt das Unibody-Gehäuse. Inzwischen haben das auch die anderen Hersteller erkannt und setzen zunehmend auch auf Aluminium, Magnesium oder andere hochwertige Materialien. Das haben sie teilweise auch schon vor Apple getan, allerdings stimmt beim aktuellen MacBook Pro die Kombination aus Gehäuse und Software.

Bei den technischen Innereien unterscheidet sich das MacBook Pro nicht von der Konkurrenz. Notebooks mit Core-i5- und i7-Prozessoren sind massenhaft am Markt. Der Wechsel auf die AMD-Grafikkarten musste zwangsläufig gemeinsam mit dem Wechsel auf die Sandy-Bridge-Generation vollzogen werden, da bislang auch NVIDIA-Chipsätze genutzt wurden. Großer Pluspunkt bei beiden Modellen ist die lange Akkulaufzeit.

Die MacBook Pros sind allerdings alles andere als perfekte Produkte. Ein großes Manko ist immer wieder die geringe Anzahl an USB-Anschlüssen und weiteren Ports. Apple beschränkt sich hier auf das Nötigste, nur zwei USB-Anschlüsse sind aber fast schon indiskutabel. Dem 13" MacBook Pro müssen wir auch die geringe Display-Auflösung vorwerfen. 1280x800 bei 13" halten wir für nicht mehr zeitgemäß - vor allem in Hinblick auf die Tatsache, dass das 13" MacBook Air hier eine Auflösung von 1440x900 bietet. Beim 15" MacBook Pro hat man die Möglichkeit das Display auch als Anti-Glare-Ausführung zu bestellen, allerdings für einen Aufpreis von 100 Euro.

Thunderbolt ist ein Feature, das sich noch nicht wirklich beurteilen lässt. Da der DisplayPort dazu genutzt wird, verschwendet Apple zumindest keinen Platz, den man besser in anderen Anschlüssen verwendet hätte. Noch fehlt einfach das Zubehör um Thunderbolt richtig einordnen zu können. In vielen Berichten ist auch immer wieder von einer Drosselung des Prozessor-Taktes bei zu hohen Temperaturen die Rede. Hier haben wir ein typisches Henne-Ei-Problem, denn uns ist nicht ganz klar, ob die Kühlung nicht ausreicht um den Prozessor ausreichend zu kühlen oder ob ein anderer Effekt eine Rolle spielt, der schlichtweg für zu hohe Temperaturen sorgt. In unseren Tests konnten wir nur das 13" MacBook Pro zur Drosselung zwingen, wenn wir es direkter Sonneneinstrahlung aussetzten. Während des Betriebes von Starcraft 2 konnten wir dann eine Reduzierung des Taktes feststellen. Beim 15" MacBook Pro war das nicht der Fall.

Immer wieder beliebt beim Thema Apple ist der Preis. Die beiden von uns getesteten Modelle kommen auf 1449 bzw. 2149 Euro. Natürlich finden sich viele Notebooks mit ähnlichen Prozessoren und weiterer Ausstattung, die günstiger sind. Apple steuert hier jedoch mit hochwertigen Gehäusen und nicht zuletzt dem Flair, etwas Besonderes zu bieten gekonnt gegen.

Positive Aspekte der neuen MacBook Pros:

  • sehr gute Akkulaufzeit
  • hochwertiges Gehäuse
  • Mac OS X

Negative Aspekte der neuen MacBook Pros:

  • zu geringe Anzahl an Anschlüssen

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