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Test: Toshiba NB550D - Netbook mit AMD Brazos C-50 und Harman Kardon-Sound

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Seite 4: Das Gehäuse (2)

 

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Öffnet man den 10-Zöller, wird das auffällige Grün in den Hintergrund gedrängt. Dennoch greift Toshiba die Farbe im sonst in Anthrazit gehaltenen Innenraum immer wieder auf und setzt so geschickt Spots. Als einziges Glossy-Element des NB550D ist hier der Display-Rahmen vertreten – das wird so aber häufig gehandhabt. Der unanfällige Kunststoff weiß auch hier zu gefallen und zeigt sich insbesondere im Bereich des Top-Cases als ungemein pflegeleicht – wenn das doch nur alle Hersteller von tragbaren Geräten – allen voran Toshiba im Consumer-Notebook-Segment – so handhaben würden.

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Die Tastatur zeigt angenehm große Tasten und einen präzisen Druckpunkt, der dank des flexiblen Gehäuses auch durch Flexing kaum beeinflusst wird. Leider hat das NB550D aber mit den gleichen Problemen wie so viele andere Netbooks auch zu kämpfen. Das Keyboard ist ungemein dicht gepackt, was zu einem regelmäßigen Vertippen führt. Gerade in den Randbereichen sind die Tasten deutlich zu klein ausgefallen. Hier wäre es besser gewesen, ein minimal breiteres Gehäuse zu riskieren.

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Das Touchpad setzt sich im ansonsten gelochten Kunststoff merklich ab, kann aber mit sehr guten Gleiteigenschaften und einer hohen Präzision punkten. Auch die „Maustasten“ – sonst häufig ein Schwachpunkt im Mobilbereich – wissen zu gefallen. Sie besitzen einen klaren Druckpunkt und werden von einem satten Klicken begleitet.

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Das Boxensystem wurde – ungewohnterweise – in das Top-Case integriert. Die Chassis liegen gut geschützt hinter einer Gitterabdeckung. Wird das NB550D allerdings gerade genutzt, sieht es schlecht aus mit gutem Klang, da die Handgelenke viel zu häufig über die Abdeckungen huschen. Werden die kleinen Boxen aber freigelegt, kann der 10-Zöller mit einem ungemein erwachsenen Klang aufwarten. Zwar reicht das vergleichsweise detailreiche Klangbild volumentechnisch nicht an Stand-Alone-Soundlösungen heran, im Netbook-Bereich kann man sich aber deutlich von den Konkurrenten absetzen. Wer jedoch wirklich ordentlichen Klang sucht, dem empfehlen wir noch immer den Griff zu Kopfhörern.