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Test: Dell XPS 17 - Vollausstattung mit 3D-Display

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Seite 2: Die Ausstattung

Während langsam endlich die Dual-Core-Modelle zu den Händlern, bzw. den Internet-Konfiguratoren rollen, ist unser heutiges Modell mit einem Quad-Core-Prozessor ausgerüstet. Nachdem die allseits bekannten Chipsatz-Probleme nun aber überstanden sein dürften, kann der Spaß mit der zweiten Core-Generation nun endlich richtig beginnen – und davon ist reichlich vorhanden, wie unsere Tests der letzten Wochen und Monate immer wieder gezeigt haben.

 

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Den Start in das Sandy-Bridge-Zeitalter machen die i7-Quadcore-Modelle, bis es die kostengünstigeren und damit insbesondere für die Consumer-Riege interessanten i5- und i3-CPUs geben wird, dauert es noch etwas. Dell hat sich bei unserem XPS 17 für einen i7-2630QM entschieden, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt).

Nachdem wir bereits einige Notebooks mit NVIDIAs GeForce GT 540M gesehen haben, treffen wir nun erstmalig auf die neue GeForce GT 550M, die analog zur GT 435M auf der bekannten GF 108 GPU aufbaut und das neue Modell für die gehobene Mittelklasse darstellt. Die Grafikeinheit besitzt 96 Pipelines und einen Kerntakt von 740 MHz. Der Shadertakt beläuft sich entsprechend auf 1480 MHz. Der Speicher beträgt 1,5 GB, wird mit 900 MHz getaktet und über ein 128 Bit breites Interface angebunden, sodass hier keine allzu großen Engpässe entstehen sollten. Wie es bei den aktuellen NVIDIA-GPUs üblich ist, wird auch Vision 3D unterstützt.

Recht konventionell fällt die Konzeption im Speichersegment aus. Als Massenspeicher wird eine 500 GB fassende HDD genutzt, die mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7200 rpm allerdings ein wenig flotter arbeitet, als es noch weitläufig der Standard ist. Als Option steht einzig eine mechanische HDD mit 640 GB zur Verfügung, eine SSD wird von Dell leider nicht angeboten – schade, denn hier wird der eigentlich recht flexible Konfigurationsgedanke ein wenig ad absurdum geführt. Zudem wurde unser Testmuster mit 4 GB an RAM ausgestattet. Hier kann wahlweise auf 6 oder 8 GB upgegradet werden. 16 GB stehen nicht zur Verfügung, was für uns aber nicht unbedingt einen Nachteil darstellt. Als optisches Laufwerk kommt dem aktuellen Zeitgeist entsprechend ein Blu-ray-Player zum Einsatz, der auch DVDs beschreiben kann.

Letzterer kann sein Können auf der ganzen Linie beweisen, denn dank des verbauten FullHD-Panels kann die native Auflösung von Blu-ray-Discs gefahren werden. Während in der Standard-Version lediglich ein normales 2D-Display mit einer Wiederholrate von 60 Hz enthalten ist, besitzt unser Muster ein 120-Hz-fähiges Panel, das entsprechend auch für 3D-Material gerüstet ist (der Aufpreis hierfür liegt übrigens bei 235 Euro). Die Oberfläche des Panels ist natürlich als Glare-Type-Variante ausgeführt und spiegelt so stark, dass das XPS mit gutem Gewissen auch auf einem Schminktisch genutzt werden könnte. Zur Beleuchtung wird natürlich die LED-Technik genutzt, was heute zum guten Standard gehört.

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Üppig dimensioniert Dell den Akku, der es auf 90 Wh bringt und damit auch längere Laufzeiten fernab der Steckdose ermöglicht. Leider bietet das Gehäuse anscheinend nicht genügend Platz, um ein so voluminöses Modell gänzlich aufnehmen, weshalb das XPS 17 auf diese Weise aufgebockt wird. Was nun nach dem klassischen Vorgehen für einen größeren Nachrüst-Akku klingt, scheint bei Dells XPS 17 der Standard zu sein, denn aktuell konnte bei der Konfiguration des 17-Zöllers kein kleinerer Akku ausgewählt werden.

Dell XPS 17

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM57
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT 550M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB V-Ram
Festplatte:

500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: DVD-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 17,3 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - 3D-fähig: ja
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 14 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 103
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 100 x 57
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 1

USB 2.0:

3
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-in / Line-out / Digital
Gehäuse  
Akku: 90 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 3,4 kg
Abmessungen:

414,9 x 287,3 x 32 - 38 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1050 Euro
Garantie 24 Monate