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Test: Schenker Notebooks A501 - mit i5-2410M und hochauflösendem Display zum Erfolg

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Seite 2: Die Ausstattung

Intel hat mit seinem Sandy-Bridge-Launch die bislang beste Plattform für den Mobile-Bereich vorgestellt, denn es wird eine enorme Leistung geboten, der Energie-Verbrauch hält sich im Vergleich zu den Vorgänger-4-Kernern aber merklich in Grenzen. Nach diesem durchaus positiven Einstand darf man also gespannt sein, ob sich der Eindruck auch bei den wirtschaftlich natürlich wesentlich wichtigeren Geräten bestätigt.

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Die prinzipielle Aufteilung der Serien ist natürlich auch bei Sandy Bridge bestehen geblieben. Günstigere i3-Modelle müssen auf einen Turbo-Boost verzichten, während die i5-Prozessoren natürlich mit der beliebten Technik ausgestattet werden. Der hier verbaute i5-2410M besitzt einen Grundtakt von 2300 MHz und kann im Turbo-Betrieb kurzfristig auf bis zu 2,9 GHz beschleunigt werden. Die TDP fällt mit 35 Watt immerhin 10 Watt niedriger aus, als bei den meisten 4-Kernern, einzig der sehr beliebte 2630QM kann mit einem ähnlichen Wert punkten. Der L3-Cache beläuft sich auf 3 MB. Die von dieser CPU gebotene Leistung sollte auf jeden Fall für die meisten Anwendungsbereiche voll und ganz ausreichend sein, auch wenn es noch einmal wesentlich höher getaktete Modelle der i5-Serie gibt. Mit Leistung geizt Sandy Bridge aber nun wirklich nicht.

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Die zum Einsatz kommende GPU ist eine alte Bekannte,, denn bislang wurde ein Großteil der neuen Sandy-Bridge-Designs mit NVIDIAs GT540M ausgestattet – dank der Optimus-Technik harmoniert die Grafik-Lösung in unserem Testmuster bestens mit der in der CPU integrierten GPU. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber nicht um eine neue Grafik-Lösung, sondern lediglich um ein flott vor dem Sandy-Bridge-Launch vorgestelltes passendes Modell, denn die GT 540M basiert noch immer auf der GF108-GPU – und die wurde bekanntlich schon bei der GT 435M genutzt. Die GPU besitzt 96 Pipelines, der Takt beläuft sich dabei auf 672 MHz, der Shadertakt auf 1344 MHz. Der 1,5 GB fassende DDR5-RAM wird mit 900 MHz betrieben, aber nur über ein 128 Bit breites Interface angeboten. Laut NVIDIA besitzt die im 40-nm-Verfahren produzierte Grafikkarte eine TDP von ebenfalls 35 Watt.

Während der verbaute Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 4 GB dem aktuellen Standard entspricht (es gibt zwar zunehmend mehr Geräte mit 8 oder 16 GB, im Grund genommen muss das aber nicht sein), hat sich Schenker beim Massenspeicher wieder einmal für eine besondere Lösung entschieden. Es kommt eine Seagate Momentus XT mit einem Fassungsvermögen von 500 GB und einer Rotationsgeschwindigkeit von 7200 rpm zum Einsatz. Also doch nicht so viel Neues. Der Clou besteht aber darin, dass Seagate zusätzlich 16 GB an SLC-Flash verbaut, wie er in SSDs zum Einsatz kommt. Nun wurde ein Algorithmus integriert, der selbstständig erkennt, welche Daten häufig genutzt werden, und diese dann im Flashspeicher ablegt. Das Ergebnis ist eine HDD mit üppigem Fassungsvermögen, die hinsichtlich des Zugriffs immer wieder an die Direktheit einer SSD erinnert und somit einen kostengünstigen Einstieg in die neue Welt darstellt. Mit einer „echten“ SSD kann diese Technik aber natürlich noch lange nicht mithalten. Eher konventionell geht es beim optischen Laufwerk zu. Um noch unter der 1000-Euro-Marke zu bleiben, wurde kein Blu-ray-Player, sondern stattdessen ein DVD-Brenner verbaut. Für alle Anwender, die ihr Notebook nicht als Multimedia-Station nutzen wollen, ist das aber vollends ausreichend.

Eine positive Überraschung stellt das verbaute Display des 15,6-Zöllers dar. Es kommt ein mattes Panel zum Einsatz, wie wir es in der Vergangenheit schon so häufig gefordert haben. Allerdings ist das Panel nicht „Extra-Matt“, sondern ganz leicht (beinahe unmerklich) verspiegelt. Diese Mischung soll laut Schenker zum besten Verhältnis aus subjektiv erhöhtem Kontrast und einer minimalen Störung beitragen. Da die gleiche Technik auch schon beim P501 genutzt wurde, können wir attestieren, dass die Rechnung aufgeht. Das ist aber bei Weitem nicht der einzige Vorteil, denn das 15,6-Zoll-Panel kommt mit einer nativen Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten daher – bei vielen günstigen Notebooks setzen die Hersteller leider noch auf Panels mit 1366 x 768 Bildpunkten. Zum einen fällt die Darstellungsgröße so wesentlich angenehmer aus, zum anderen passt natürlich deutlich mehr auf den Desktop.

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Der Akku bietet mit 5600 mAh respektive 62,16 Wh etwas mehr als der Durchschnitt, kann aber nicht als außergewöhnlich üppig bezeichnet werden. Man darf also gespannt sein, was in Kombination mit den neuen Sandy-Bridge-2-Kernern möglich sein wird.

Schenker Notebooks XMG A501

Hardware  
Prozessor: Intel Core i5-2410M
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,3 GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 3 MB

Chipsatz: Intel HM57
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT 540M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB V-Ram
Festplatte:

500 GB + 16 GB SLC-Flash

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: DVD-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1600 x 900 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: nein
Display - LED: ja
Eingabgeräte  
Tastatur - Tastengröße: 14 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 98
Tastatur - Numblock: ja - kleinere 0
Touchpad - Größe: 90 x 44
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: -
VGA: 2

USB 2.0:

2
USB 3.0: 2
FireWire: -
eSATA: 1 / shared
Audio: Line-in / Line-out / Digital
Gehäuse  
Akku: 5600 mAh / 62,16 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 2,6 kg
Abmessungen:

347 x 250 x 25-37,2

Preis und Garantie  
Preis: ca 980 Euro
Garantie 24 Monate