> > > > Test: Schenker Notebooks P501 - Performance-Monster mit Sandy Bridge und GTX 485M

Test: Schenker Notebooks P501 - Performance-Monster mit Sandy Bridge und GTX 485M

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 15: Fazit

Ist man auf der Suche nach der ultimativen Performance, führt aktuell kaum ein Weg am Schenker Notebooks P501 vorbei – allerdings wäre es besser, wenn dann auch ein maximal gefülltes Sparschwein vorhanden wäre.

ASUS_G60J_Uni1280_DX10

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Schenker Notebooks macht es sich beim P501 genau genommen recht einfach. Es wird schlicht die schnellste und teuerste Mobile-Hardware in einem Gehäuse kombiniert. Extreme Frameraten sind da vorprogrammiert und mit Blick auf das Preisschild Pflicht. Realisiert werden diese zum einen dank der schier grenzenlosen Performance der Sandy-Bridge-Plattform, die mit NVIDIAs aktueller Top-GPU blendend harmoniert und so auch das genüssliche FullHD-Gaming am Notebook ermöglicht. Einzig die Storage-Fraktion fällt da ein wenig ab. Die HDD ist zwar schnell, eine SSD wäre aber eben noch fltter – störend ist das beim Spielen aber nur bedingt. Ein Genuss ist zudem das verbaute FullHD-Panel, das sich zwar nicht ganz so farbenfroh gibt, wie Dells XPS15, dafür aber sehr hell und kontrastreich – und am wichtigsten - matt ist.

Leider hat das P501 neben dem exorbitanten Preis aber noch mit weiteren kleineren Problemchen zu kämpfen. Da wäre zum Beispiel die Kühlung zu nennen. Dass ein Gaming-Notebook unter Last beinahe unerträglich laut sein muss, war früher einmal ein Grundsatz, der erstmals von ASUS‘ G73 widerlegt wurde. Hier lässt man zwar ein wenig Abstand zu den alten Schreihälsen, wirklich leise ist man aber nicht. Störender ist es aber, dass der Lüfter bereits im Idle immer wieder periodisch anspringt. Dass zudem die Akkulaufzeit (gerade unter Last) nicht allzu hoch ausfällt, dürfte darüber hinaus niemanden überraschen.

Leider hat das P501 aber auch mit einem Malheur zu kämpfen, das die meisten Barebone-Luxus-Laptops betrifft: Der hohe Preis wird größtenteils durch den Einsatz extrem teurer Hardware erreicht – das Gehäuse bleibt vom Qualitätsniveau aber auf dem Level des beim P501 ausgerufenen Einstiegspreises zurück. Hier sollte noch etwas nachgebessert werden, denn wer ein sündhaft teures Notebook erwirbt, möchte schließlich auch nach außen das Gefühl bekommen, mit einem besonderen Gerät zu arbeiten.

Alles in allem ist unser P501 ein Performance-Monster, wie es im Buche steht, das Enthusiasten ein breites Grinsen ins Gesicht treibt und wieder einmal zeigt, wo aktuell im Notebook-Bereich der Hammer hängt.

Wer sich nun fragt, wie denn wohl eine normale Sandy-Bridge-CPU in einem solchen Notebook schlägt, der sollte sich auf die kommende Woche freuen. Bis dahin werden wir das P501 auch mit i7-2820QM, i7-2720QM und i7-2630QM unter die Lupe nehmen, um zu klären, wie viel der geneigte Gamer wirklich ausgeben muss. Eines nehmen wir hier aber schon vorweg: es darf geade für Gamer auch gerne eine günstigere CPU sein, denn es ist ohnhin zuerst die GPU die limitiert. Nimmt man also einen günstigeren Prozessor relativiert sich der Preis des P501 schlagartig - hier sollte man das Budget nicht mehr belasten als es wirklich sein muss.

Positive Aspekte des Schenker Notebooks P501:

  • Extreme Leistung
  • Dafür angemessene Akkulaufzeit
  • Sehr gutes Display
  • Schlichtes Gehäuse

Negative Aspekte des Schenker Notebooks P501:

  • Extrem hoher Preis (Testkonfiguration)
  • Lüfter springt im Idle immer wieder an
  • Gehäuse gemessen am Preis zu wenig exklusiv

Weitere Links: