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Test: ASUS N53JQ - Multimedia-Notebook mit B&O IcePower und i7-740QM

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Seite 2: Die Ausstattung

Nach unserer allgemeinen Einführung wollen wir dem N53JQ nun genauer auf den Zahn fühlen. Was wurde alles verbaut und was ist dementsprechend vom ASUS Multimedia-15-Zöller zu erwarten?

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Nachdem wir den Core i7-740QM bereits bei MSIs GT663 gesehen haben, stellt Intels aktuelles Einsteiger-Modell in die Top-Klasse der mobilen 4-Kern-45nm-Prozessoren auch bei ASUS 15-Zöllern die Rechenleistung zur Verfügung. Beim Core i7-740QM handelt es sich um ein gerefreshtes Modell, denen wir einen ausführlichen Artikel gewidmet haben. Leider hat sich Intel bei seinem Update lediglich dafür entschieden, den Takt des Grund- und Turbo-Takts um jeweils einen Speed-Bin zu erhöhen (was bei den aktuellen Notebook CPUs 133 MHz sind). Der i7-740QM bietet also einen Grundtakt von 1,73 GHz und kann je nach Auslastung auf bis zu 2,93 GHz gepusht werden, der L3-Cache beläuft sich noch immer auf üppige 8 MB. Mit Hinblick auf das enorme Leistungspotential, das die Prozessoren ohnehin bieten, wäre es sinnvoller gewesen, zunächst die Fertigung auf den Strom sparenden 32-nm-Prozess umzustellen – die große Wärmeentwicklung und die kurzen Akkulaufzeiten stellen momentan nämlich das größte Problem für die 45-nm-Quad-Cores dar. Wie unser Test zudem gezeigt hat, bietet die überarbeitete Generation kaum merkliche Leistungsvorteile gegenüber ihren Vorgängern.

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NVIDIAs GT425M stellt das noch aktuelle Mittelklasse-Modell der ersten mobilen DX11-Generation dar. Mit der Einführung der Sandy-Bridge-Generation wird NVIDIA hier allerdings recht flott eine Ablösung vornehmen, die ersten beiden Modelle der 500er-Serie wurden in Form von GT520M und GT540M bereits vorgestellt. Bis die Spitzenklasse eine Ablösung erfahren wird, soll es aber noch bis zum Sommer dauern. Besagte GeForce GT425M basiert auf dem im 40-nm-Verfahren hergestellten GF108-Kern und besitzt 96 Shader-Einheiten. Der Kerntakt liegt bei 560 MHz, der Shadertakt wird entsprechend mit 1120 MHz angegeben. Der 1024 MB fassende Grafikspeicher wird mit 800 MHz getaktet und über ein 128 Bit breites Interface angebunden. Top-Gaming-Leistungen sind so sicherlich nicht zu erwarten. Ob es aber für das ein oder andere Spielchen zwischendurch reicht, werden unsere Benchmarks klären müssen.

Keine allzu großen Besonderheiten bietet das N53JQ im gesamten Speicher-Kapitel. Der Arbeitsspeicher bietet mit 4 GB den aktuell üblichen Standard. Zwar gibt es in der letzten Zeit immer häufiger Geräte mit 8 GB, für die allermeisten Anwendungen ist die hier gebotene Menge an Arbeitsspeicher aber mehr als ausreichend. Auch die verbaute Festplatte fällt mit einer Kapazität von 500 GB nicht aus dem üblichen Rahmen heraus, rotiert dank 7200 rpm aber etwas flotter als die meisten Konkurrenten. Dass in der 1000-Euro-Klasse zudem ein Blu-ray-Laufwerk in einem Multimedia-Notebook verbaut wurde, ist keine allzu große Überraschung, rundet das Angebot aber dennoch gekonnt ab.

Da in der JQ-Version zudem ein FullHD-Display im 15,6-Zoll-Format verbaut wurde, kann das zum Einsatz kommende Laufwerk seine Fähigkeiten auf der ganzen Linie ausspielen. Wie üblich nutzt ASUS die aktuell beliebte Glare-Oberfläche, die sich aufgrund des gesteigerten subjektiven Kontrasts gerade im Channel sehr großer Beliebtheit erfreut, aber natürlich merkliche Nachteile in der Praxis mit sich bringt. Als Hintergrundbeleuchtung kommt natürlich ein modernes LED-Backlight zum Einsatz, was dem Stromverbrauch sicherlich zugutekommen wird. Vor dem Kauf eines N53 sollte man jedoch am bestens genau auf das genutzte Display achten, denn es gibt auch Geräte, die mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten daherkommen. Während die bei unserem Testmuster genutzte FullHD-Auflösung manchem Anwender vielleicht ein wenig zu klein sein mag, sind 1366 x 768 Bildpunkte bereits recht grob auflösend für ein 15,6-Zoll-Panel. Den goldenen Mittelweg, 1600 x 900 Bildpunkte bietet ASUS beim N53 leider nicht an.

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Der verbaute Akku bietet eine Kapazität von 4400 mAh respektive 48 Wh. Gerade im Zusammenspiel mit der verbauten 45-nm-Quadcore-CPU wird das unter Last sicherlich nicht zu sonderlich langen Akkulaufzeiten führen. Zumindest dürfte die Grafikkarte den Akku nicht über Gebühr belasten.

Alle Daten des ASUS N53JQ noch einmal in tabellarischer Form:

Eckdaten: ASUS N53JQ

Prozessor: Intel Core i7-740QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 1,73 GHz

Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 8 MB

Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 4 GB - DDR 3
Festplatte:

1x 500 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: 7200 rpm
Laufwerk: Blu-ray
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 17 x 16
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 85 x 53
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 4400 mAh / 48 Wh
Gewicht: 2,7 kg
Abmessungen:

391 x 266 x 30,5-40,5 mm

Preis: ab ca 1120 Euro
Garantie 24 Monate