> > > > Test: MSI GT663 - schnelles Gaming-Notebook mit Sound von Dynaudio

Test: MSI GT663 - schnelles Gaming-Notebook mit Sound von Dynaudio

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 13: Testergebnisse (9): Das Display

Subjektive Bewertung + iColor Display

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Lobend muss zunächst die hohe native FullHD-Auflösung angesprochen werden. Das GT663 bietet so sehr viel Platz auf dem Desktop, was gerade bei der Office-Nutzung von großem Vorteil ist – und MSIs 15,6-Zöller gleichzeitig noch zum Multimedia-Experten werden lässt, denn auch Blu-rays können standesgemäß wiedergegeben werden. Es sollte allerdings auch bedacht werden, dass die Darstellung auf diese Weise recht klein ausfällt, was die Augen über eine längere Zeit recht stark belastet. Eine ausführliches „probeschauen“ vor dem Kauf sei daher dringend empfohlen.

Leider setzt MSI aber erneut auf ein Glare-Panel, was gerade bei einem noch halbwegs mobilen Gerät alles andere als praktisch ist – hier wird jedoch den Vorgaben des Marktes gefolgt. Vorteilhaft ist die Spiegeloptik natürlich für das subjektive Kontrastempfinden, denn das kann (trotz vergleichsweise niedriger Messwerte) im Praxistest überzeugen. Im direkten Vergleich mit Dells neuem XPS15, das ebenfalls über ein FullHD-Display verfügt, wirkt das von MSI genutzte Panel recht flau und kraftlos.

Messwerte

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

 

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

Die von uns ermittelte maximale Leuchtkraft fällt mit 273 cd/m² hell genug aus, um die Nachteile des Glare-Panels in der Praxis größtenteils zu überstrahlen. Etwas zurück fällt dagegen die Homogenität des Displays, denn diese liegt bei lediglich 79,81 Prozent. Gerade bei vergleichsweise kleinen Notebook-Displays sind wir höhere Werte gewohnt. Auf einem normalen Niveau für die meisten Glare-Geräte befindet sich hingegen das Kontrastverhältnis von 303:1 – wie bereits erwähnt, hat das in der Praxis kaum Auswirkungen, da dieser Nachteil von der Glare-Technik recht gut wieder aufgefangen wird.