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Test: MSI GT663 - schnelles Gaming-Notebook mit Sound von Dynaudio

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Seite 2: Die Ausstattung

Der Preis lässt es bereits vermuten, MSI möchte mit der uns vorliegenden Version des GT663 Anwender ansprechen, die auf eine gesteigerte Leistung Wert legen – entsprechend hat es auch die verbaute Ausstattung in sich. Hohe Frameraten sollten so kein Problem für den 15-Zöller darstellen.

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Das Herzstück des GT663 stellt Intels aktuelles Einsteiger-Modell in die Top-Klasse der mobilen 4-Kern-45nm-Prozessoren dar. Beim Core i7-740QM handelt es sich um ein gerefreshtes Modell, denen wir einen ausführlichen Artikel gewidmet haben. Leider hat sich Intel bei seinem Update lediglich dafür entschieden, den Takt des Grund- und Turbo-Takts um jeweils einen Speed-Bin zu erhöhen (was bei den aktuellen Notebook CPUs 133 MHz sind). Der i7-740QM bietet also einen Grundtakt von 1,73 GHz und kann je nach Auslastung auf bis zu 2,93 GHz gepusht werden, der L3-Cache beläuft sich noch immer auf üppige 8 MB. Mit Hinblick auf das enorme Leistungspotential, das die Prozessoren ohnehin bieten, wäre es sinnvoller gewesen, zunächst die Fertigung auf den Strom sparenden 32-nm-Prozess umzustellen – die große Wärmeentwicklung und die kurzen Akkulaufzeiten stellen momentan nämlich das größte Problem für die 45-nm-Quad-Cores dar. Wie unser Test zudem gezeigt hat, bietet die überarbeitete Generation kaum merkliche Leistungsvorteile gegenüber ihren Vorgängern.

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Analog zu den Desktop-Modellen ist die GTX 460M im 40-nm-Verfahren gefertigt. Dass dies gerade bei den ersten Fermi-Desktop-Modellen nichts am exorbitant hohen Stromverbrauch ändern konnte, haben die Reviews gezeigt (zum ausführlichen Hardwareluxx-Review). Da kann man nur hoffen, dass es NVIDIA bei den Desktop-Varianten ein wenig besser hinbekommen hat – die Hoffnung besteht aber, denn für die GTX 460M wird ein GF106-Chip ausgelesen. Der konnte zumindest in der Desktop-Variante mit akzeptablen Verbrauchswerten bei der GeForce GTS 450 punkten. Der Kerntakt liegt bei 675 MHz, die Shader werden entsprechend mit 1350 MHz befeuert. Der Grafikspeicher fällt mit 1536 MB an GDDR5-Modulen sehr üppig für das Mobile-Segment aus und wird mit 625 MHz getaktet. Insgesamt stehen 24 ROPs und 192 Unified Shader zur Verfügung. Wie sich all diese Werte auf die Benchmarks auswirken, das werden wir im weiteren Verlauf dieses Tests sehen.

Geht es um die Speichersektion, zeigt sich das GT663 von seiner besten Seite. MSI verbaut nicht nur 8 GB an DDR3-Speicher, was nun wirklich für die allermeisten Anwendungen ausreichen sollte, sondern hat sich auch bei den Massenspeichern etwas ausgedacht. So verbaut man zwar leider noch keine SSD (das würde den Preisrahmen dann doch sprengen), setzt dafür aber auf zwei 320 GB fassende HDDs, die im RAID-0-Modus kombiniert werden. Leider verzichtet man darauf, Modelle mit 7200 rpm zu nutzen, was sich in den Benchmarks höchstwahrscheinlich bemerkbar machen wird. Als optisches Laufwerk kommt darüber hinaus ein Blu-ray-Player zum Einsatz, der natürlich auch als Multiformat-DVD-Brenner genutzt werden kann.

In die Vollen geht man darüber hinaus auch im Bereich des Displays. Haben 15,6-Zoll-Panels oft noch damit zu kämpfen, dass die Hersteller ihnen nur 1366 x 768 Bildpunkte zugestehen, was in einer recht großen Darstellung resultiert, sieht es hier etwas anders aus. MSI hat sich dazu entschlossen, ein Glare-FullHD-Panel mit LED-Backlight einzusetzen. Entsprechend ist natürlich deutlich mehr Platz auf dem Desktop vorhanden, was gerade Anwendern entgegenkommt, die mit dem GT663 auch ein wenig arbeiten wollen. Den daraus resultierenden Nachteil wollen wir aber natürlich auch nicht verschweigen: Soll in der nativen Auflösung gezockt werden, wird die verbaute Hardware natürlich deutlich mehr gefordert, als dies bei einer niedrigeren Auflösung der Fall ist. Bei einem High-Ender wie unserem Testmuster stellt das vermutlich weniger ein Problem dar, gerade bei Mittelklasse-Geräten kann das aber schnell zum Problem werden. Als guter Kompromiss hat sich in der letzten Zeit daher eine Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten erwiesen.

Der 9-Zellen-Akku fällt vergleichsweise potent aus, was im Zusammenspiel mit der doch recht stromfressenden Hardware zumindest durchschnittliche Laufzeiten erwarten lässt. Viel mehr sollte bei einem Gaming-Gerät in der Regel aber auch nicht erwartet werden.
Abschließend alle Eckdaten unseres heutigen Testkandidaten in tabellarischer Form.

Eckdaten: MSI GT663

Prozessor: Intel Core i7-740QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 1,73 GHz

Prozessor - Fertigung: 45 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 8 MB

Chipsatz: Intel HM55
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Festplatte:

2x 320 GB @ RAID0

Festplatte - Geschwindigkeit: 5400 rpm
Laufwerk: Blu-ray
Display - Diagonale: 15,6 Zoll
Display - Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Tastatur - Tastengröße: 15 x 15
Tastatur - Numblock: ja
Touchpad - Größe: 81 x 50
Touchpad - Multitouch: ja
Akku: 7800 mAh / 87 Wh
Gewicht: 3,4 kg
Abmessungen:

396 x 269 x 55 mm

Preis: ab ca 1599 Euro
Garantie 24 Monate